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Mittwoch, 1. Februar 2012

Immer Ärger mit den Farbtypen

Hallo meine Lieben!

Heute möchte ich aus aktuellem Anlass über das leidige Thema mit den Farbtypen schreiben.

Ihr habt bestimmt alle schon das ein oder andere Mal davon gehört ("Oh ja, ich bin ein Herbsttyp, deshalb steht mir das und das ...") - doch was hat das alles in einem Haarblog zu suchen?

Ganz einfach: Als ob ich es nicht besser wüsste, habe ich in den letzten Tagen nach meinem vergangenen Hennaexperiment festgestellt, dass mir (leider leider!!) rote Haare einfach nicht stehen! Vielleicht hilft euch meine kleine Einführung, auch für euch eine passende Haarfarbe zu finden und damit glücklich zu werden.

Habt ihr schonmal versucht, euren eigenen Farbtyp zu bestimmen?
Ich selbst habe mindestens 4 verschiedene online Tests durchgeführt, was zu 4 verschiedenen Ergebnissen geführt hat.

Die Farbtypen"lehre" unterscheidet zwei Kategorien, nämlich Warmtonige und Kalttonige Typen. Innerhalb jeder Kategorie gibt es je zwei Typen:

Warmtonig: Frühlingstyp, Herbsttyp
Kalttonig: Sommertyp, Wintertyp

Zu welchem Typ du gehörst - das wird von gängigen Tests und Artikeln danach bestimmt, welche Hautfarbe, Augenfarbe und Naturhaarfarbe du hast.

Gehen wir einfach einmal die Jahreszeiten chronologisch durch.

Du bist ein Frühlingstyp, wenn ...
  • deine Augen blau, blaugrün oder goldbraun sind
  • deine Haut hell bis durchscheinend oder mit gold-gelbem Unterton ist
  • deine Haare goldene Reflexe aufweisen
Tragen solltest du dann bevozugt Pastelltöne, lindgrün, rosa, apricot, hellgelb etc.



Du bist ein Sommertyp, wenn ...

  • deine Augen blau, grau, oder grau-grün sind
  • deine Haut hell, mit einem bläulich-rosigen Unterton ist
  • deine Haare dunkelbraun, mittelbraun oder blond sind, immer mit aschigen Reflexen
Als Sommertyp solltest du blaue und graue Töne tragen, sowie flieder, magenta und lila




Du bist ein Herbsttyp, wenn ...

  • deine Augen braungrün, olivgrün, goldbraun oder ein sattes dunkelbraun haben
  • deine Haut einen warmen goldgelben Unterton aufweist
  • deine Haare rot oder in warmem kastanienbraun daherkommen
Tragen solltest du dann warme Rottöne, rostrot, olivgrün, kupferrot, schokobraun, petrolblau



Du bist ein Wintertyp, wenn ... 
  • deine Augen kontrastreich und kühl sind, etwa stahlblau, blau-grün oder schwarz
  • deine Haut einen bläulichen Ton hat oder du schwarz bist
  • deine Haare dunkel und aschig sind
Der Wintertyp trägt am besten kontrastreiche Farben, weiß, schwarz, purpur, smaragdgrün, silber




Und, erkennt ihr euch in einem der Typen voll wieder? Nein? Tja, ich auch nicht.
Ich für meinen Teil habe olivgrüne Augen (Herbst), meine Haut hat einen eher gelblichen Unterton (Herbst, Frühling), dunkle, aschige Haare (Winter).
 
Nur die wenigsten von uns sehen aus wie perfekte Prototypen eines Farbtyps - deshalb habe ich selbst den Spieß umgedreht und mich gefragt: Welche Farben stehen mir?
Pastelltöne könnt ihr an mir vergessen - ich wirke bleich, kränklich und irgendwie schmutzig (haha).
Ähnlich verhält es sich mit den meisten warmen Tönen. Kupferrot und Olivgrün (obwohl zu meinen Augen passend) lassen mich fast ebenso verschwimmen.
Fakt ist: Mein Aussehen "lebt von" Kontrasten. Meiner Meinung nach sehe ich am besten aus, wenn meine Haare einen kalten, dunklen Ton haben, z.B. schwarz oder ein sanftes dunkelbraun. Was Make-up angeht bleibe ich auch weiter dem Schneewittchen-Look treu - dunkelrote Lippen und helle Haut (die ich sowieso habe). Schwarz und weiß stehen mir am besten, auch dunkelblau und dunkelrot. Smaragdgrün ist meine neue Liebslingsfarbe.

Also - von Haus aus kein perfekter Wintertyp - ich bin jetzt sozusagen ein gewählter Wintertyp - und ja, ich werde in Zukunft erst einmal die Finger vom Henna lassen ;)


Was sind eure (gewählten) Farbtypen? Welche Farben stehen euch? Und was sind die Rückschlüsse, die ihr auf eure Haarfarbe zieht?


Kommentare:

  1. Hallöchen,
    meine Haare sind hellbraun von Natur aus (mir steht aber auch rötliches und dunkleres, nur schwarz und blond sollte ich wohl meiden), meine Augen Rehbraun und die Haut relativ neutral, aber eher hell. Mir stehen objektiv betrachtet Gold und Silber gleich gut, ich mag aber Gold lieber. An Kleidung steht mir erstmal grundsätzlich die komplette Erdfarbenabteilung (also Braun, Rotbraun, Beige, Dunkelgrün), wenige reine Farben (zB Rot) und Pastell so gut wie gar nicht. Gewählt hab ich mir hauptsächlich die Kombi aus dunkel (rot, violett) in Kombi mir weiß. Kühle Töne (vor allem Blau, reines Grün oder gar Gelb) versuche ich von meinem Gesicht fernzuhalten.
    Von jemand, der sich damit auskennt, wurd ich mal als "zwischen Sommer und Herbst" beschrieben. Damit kann ich zwar wenig anfangen, aber mei, man entwickelt doch ein gewisses Gefühl, was einem stht oder nicht, denke ich.

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  2. Also ich hab mal von einer Freundin einen Test machen lassen, wir hatten dazu große Farbtafeln den verschiedenen Typen entsprechend, die haben wir einfach unter mein Gesicht gehalten und man konnte sofort feststellen das mich manche Farben müde und kränklich, andere frisch un lebendig aussehen ließen. Hab allerdings vergessen ob ich jetzt ein Sommer oder Winter Typ war *g*. Ich denke solche Tests sind aussagekräftiger als die im Internet.
    Ich kann leider auch kein rot tragen *seufz*

    LG
    Karmi

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  3. Also ich habe mal eine professionelle Typ-Beratung bekommen ;) und zwar umsonst. Normalerweise kostet das glaube ich viel Geld. Jedenfalls wusste ich vorher auch nur von den 4 Typen, um so überraschter war ich, als die Dame mehr als 4 Farbtyp-Karten rausholte. Denn es gibt tatsächlich auch Mischtypen, z.B. Sommer-Frühling, Herbst-Winter usw... Ich bin eindeutig Sommer ;) mein Verdacht wurde bestätigt! Mir steht Silber auch genau so gut wie Gold, es sind aber halt bestimmte Gold und Silbertöne, die eher ins Kühle gehen. Die Dame hat sogar verraten, welche Farbe man tragen sollte un sich vom Arzt länger krankschreiben zu lassen. Mit warmen Erdtönen sehe ich total krank aus, auch wenn es mir blendend geht, ha-ha ;)
    lg

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  4. Meine Basis ist ein Sommertyp: grau geht immer, generell helle, kühle Farben. Passt zu blasser Haut und aschbraunem/aschblondem Ansatz.
    Trotzdem kann ich super Herbstfarben tragen: dunkle, warme Töne gehen auch immer, das passt zu den stark ausbleichenden, goldigen Haaren und den grünbrauen Augen. Frühlings- und Winterfarben gehen fast nie oder nur als Akzentfarben. Dass ich mich am ehesten zum Sommertyp einordne, merke ich am Make-Up: da gehen nur kühle Töne. Braun geht, wenn es grau gebrochen wird.

    Davon ab: ich muss dir mein größtes Lob für diesen wirklich gelungenen Blog aussprechen! Das mit den Seiten, muss ich mir wohl noch abschauen. =) Das ist sehr schön übersichtlich so, angenehm gelayoutet und lässt sich toll lesen.

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  5. Wow, sogar diesem leidigen thema hast du dich angenommen! O.o
    Ich habe auch mal versucht da durch zu steigen, über mehrere websites, aber jede sagt so ein bisschen was anderes.. grundsätzlich würde ich sagen, dass ich ein sommertyp bin. Aschige haarfarbe, bläuliche augen und knallige farben stehen mir absolut nicht. Meinen hautton würde ich auch eher gelblich einordnen.. also, kommt wohl hin.

    Auch von mir ein riesiges lob an dich und deinen blog!! Ich hab seit 2 tagen schon so viel gelernt und es macht richtig spaß, bitte weiter so!! :)

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  6. Vor einiger Zeit gab es von dem Kanal BeMineRy ein wunderbares Video zu Farbtypen. Leider ist der Kanal jetzt dicht und ich hab noch nichts vergleichbares gefunden. Das da erklärte System fand ich sehr einläuchtend und es hat bis jetzt auch immer hingehauen.

    Es wird in einen kalt und warm eingeteilt. Die Augenfarbe kann dabei vernachlässigt werden, wichtig ist die Naturhaarfarbe und die Haut. Es gibt einen Hautunterton (Gelb[warm] oder Blau[kalt]) und einen Hautüberton (Gelb und Rot). Daraus ergeben sich vier Hauttypen: Gelb-Gelb ist warm, die Haut hat einen satten Goldton. Gelb-Rot ist ebenfals warm, die Haut ist Pfirsichfarben (haben meist Naturrötschöpfe). Blau-Gelb ist kalt, die Haut hat einen Olivestich. Blau-Rot ist kalt, die Haut hat einen Lilaschimmer.

    Bei den Haarfarben muss man nur unterscheiden, ob die Haare einen Rotstich haben, oder nicht. Goldblond ist ein Indiz für einen warmen Typ, Aschblond für einen kalten. Rötliche Brauntöne sind wieder warm, ein schwarz mit Blaustich ist kalt. Das ganze ist unabhängig von dem dunkelheitsgrad der Hautfarbe und funktioniert bei allen Ethnien.

    Die Typen bestimmen, ob dir warme oder kalte Farben stehen. Aber auch wenn du ein kalter Typ bist, ist es möglich, dass dir ein Dunkelblau schlechter steht als ein Hellblau. Da muss man dann rumprobieren.

    Die Jahreszeitentypen sind totaler Unsinn, vor allem, dass behauptet wird, alle Schwarzen seine Wintertyp. Müssten dann ja alle kontrastreiche, kühle Augen haben.

    Ob eine Farbe kalt oder warm ist, lässt sich im Grenzbereich oder bei Hautfarbenem Make up schlecht bestimmen. Ein Grünstich ist immer ein Hinweiß auf Kälte. Übrigens sind ca. 80% der Make Up-Produkte (mal abgesehen von den bunten Farben) warm. Da muss man ganz schön suchen, um ein kaltes Produkt zu finden.
    Pink,klassisches Rot und bestimmte Lilatöne sind übrigens auch kalt.
    Genauso gibt es gewissen Blautöne, die warm sind. Das kommt u.A. auf die Sättigung an. Aber wenn die die Sachen nicht nah am Gesicht tragt, ist es egal.

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  7. Hihi. Ich lese gerade in deinem Blog herum und dachte zwischendruch immer: wieso nutzt(e) sie Henna? Ist sie nicht damit ein kühler Typ und damit leider völlig ungeeigent dafür? Mir gehts leider auch so... Finds gut, dass du dich mit dem Thema auseinandergesetzt hast. :)

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