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Montag, 25. Februar 2013

Heavy Hair Oiling Experience

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser!

Heute möchte ich euch von einer absoluten Luxus-Spa-Superpflege-Behandlung erzählen, einer Praxis, die, wie so oft, aus Indien kommt und dort unter dem Namen "Champi" in den Frisuersalons und Ayurvedakliniken bekannt ist.

Es geht im Grunde um eine Kopfhaut- und Haarmassage mit Öl, der einzige Unterschied ist: Hier kommt EXTREM VIEL Öl zum Einsatz - je nach Haarlänge mehrere hundert ml.

Auf youtube eher zu einem "Hairporn" degradiert (siehe HIER), hat diese Technik tatsächlich eine Reihe von Vorteilen für Haar und Kopfhaut.
Aber wie genau funktioniert Champi? Ich habe mir das mal selber zusammengereimt/ zusammenrecherchiert und dann ausprobiert.

1. Wir beginnen mit trockenem, sauberem Haar, das weitestgehend frei von Staub, Schmutz und Schweiß sein sollte - also gründlich striegeln und etwirren!

2. Als nächstes brauchen wir ein gutes Pflanzenöl, Kokos- oder Sesamöl sind prädestiniert, ich selber habe mein Khadi Amla Haaröl (HIER kaufen) benutzt - einfach weil ich es liebe und nicht will, dass es schlecht wird!

3. Ziemlich planlos habe ich dann angefangen, das Öl auf die Kopfhaut zu ähh... kippen und dabei versucht, möglichst jeden Fleck zu erreichen. Zwischendurch immer wieder verteilen, massieren, Öl in die Längen und Spitzen einkneten. Die Haare sollten wirklich richtig ölig sein - idealerweise tropft sogar ein wenig Öl raus, wenn du die Haare zusammenpresst - so weit habe ich es nicht geschafft.
Mein Khadi Öl ist tatsächlich so ergiebig, dass ich nur etwa 40-50 ml gebraucht habe, um wirklich alle Haare  wie-durch-die-Fritteuse-gezogen aussehen zu lassen. Es ist eine Sauerei, macht aber richtig viel Spass und ist auch noch gut für die Haare ;)

Irrer Blick - kennt ihr ja schon ;) 


4. Massierern, massieren, massieren, kämmen, wieder massieren. Mindestens 15 Minuten lang.

5. Ich habe dann die Haare eingeflochten, zu einem Dutt hochgesteckt und unter einer Plastikhaube und einem Handtuch verborgen - mindestens eine Stunde.

Wie ihr von hier aus weitermacht, ist euch überlassen. Wenn ihr noch ein wichtiges Date oder ähnliches habt, wascht das Öl mit mildem Shampoo und Wasser aus - ich empfehle, erst einmal mit warmem Wasser gut zu spülen und dann zweimal zu shampoonieren.
Ich selber hatte das Glück, die ganze letzte Woche bei meiner Familie zu verbringen (die meinen Haarwahn schon kennt) und bin deshalb so vorgegangen:

6. Haare mit warmem Wasser (ohne Seife oder Shampoo) ausspülen, trockentupfen, einflechten, wegstecken. Dadurch, dass die Feuchtigkeit zusammen mit dem restlichen Öl im Zopf gehalten wird, bekommen die Haare eine Pflege der Extraklasse - Öl und Wasser sind des Langhaars beste Freunde! ;)

7. Mit so geölten Haaren bin ich die gesamte Woche herumgelaufen, nur unterbrochen von gelegentlichem Ausspülen mit klarem Wasser und Nachölen nach Bedarf.

Schon während dieser Zeit habe ich gemerkt, wie pudelwohl sich meine Haare durch die Öl/Wasser-Kombination fühlen. Sie waren glatt, dick, durchfeuchtet, schwer und einfach vollgesogen.
Heute habe ich sie dann gewaschen und selten so weiche und gesättigte, schwere Haare gehabt.

Im Ayurveda sagt man "Champi" darüber hinaus vor allem eine reinigende Wirkung nach. Durch den Überschuss an Öl sollen Giftstoffe und Schmutz aus den Kopfhaut gezogen und weggespült werden, die Poren sind dann rein, die Haut kann atmen und weiter fleißig Haar produzieren.
Und darauf kommt es uns doch letztendlich an, oder?

Habt ihr schonmal von Champi gehört oder es gar ausprobiert? Wollt ihr auch so gerne wie ich einmal in einem indischen Friseursalon ein echtes Hair-Pampering genießen? Wer fliegt mit mir spontan nach Indien?
Fragen über Fragen.

Bis dahin!
Prusse






Donnerstag, 24. Mai 2012

Was wurde eigentlich aus ...

Hallöchen meine Lieben!

Na, genießt ihr das Wetter oder könnt ihr, wie ich, nicht ordentlich lernen/arbeiten bei der Hitze?

Heute kommt von mir ein "Was wurde eigentlich aus ...".
Viele von euch fragen mich, ob ich Projekte, die ich irgendwann im Blog einmal mit euch geteilt habe, immer noch weiterführe und ob ich immer noch so tolle Resultate erziele. Deshalb berichte ich euch heute von einigen ausgewählten Projekten!

1. Am häufigsten gefragt: "Benutzt du immer noch Rizinusöl? Wachsen die Haare davon wirklich schneller/dichter?

HIER noch einmal der Link zum Projektstart.

Die Antwort ist; Ja, ich benutze immer noch Rizinusöl, ich versuche, es pur oder mit leichteren Ölen gemischt am Abend vor jeder Haarwäsche in die Kopfhaut einzumassieren.  In die Längen gebe ich dann meist Kokosöl oder Khadi Amla Öl.
Was die Geschwindigkeit der Haarwachstums angeht, kann ich keine hundertprozentige Aussage treffen - meine Haare wachsen aber, seit ich das Öl benutze, definitiv dichter nach. Meine ganz leichten Geheimratsecken sind verschwunden und dort wuchern jetzt weiche, 5-10 cm lange Haare. Allein das finde ich schon absolut bemerkenswert.

Ich benutze Rizinusöl außerdem auf den Wimpern und Augenbrauen (was eigentlich unnötig ist, denn meine Braunen sind auch so schon ziemlich füllig ;)) - auch dort, vor allem an den Wimpern, habe ich festgestellt, dass die Häärchen länger, dichter und irgendwie gleichmäßiger wachsen.


2. Hafer in die Ernährung einbauen
HIER der Link zum Projekt

Auch an diesem Projekt habe ich festgehalten, allerdings eher unbewusst als bewusst und mehr aus Faulheit.
Ich esse nach wie vor fast jeden Morgen Haferflocken (mit Hafermilch, Reismilch oder Kuhmilch - je nachdem, was gerade da ist). Um ehrlich zu sein: Es ist mir wirklich zu anstrengend, ständig Brot und zig verschiedene Aufstiche und Auflagen zu kaufen, nur um das alles in meinem Kühlschrank verrotten zu sehen.

Nach wie vor stelle ich fest, dass meine Fingernägel in beinahe nervigem Tempo wachsen, meine Haut sieht rein und strahlend aus und was für Haut und Nägel gut ist, kann dem Haar auch nur gut tun.
Ich bin mittlerweile generell der Meinung, dass man bei Haaren nur sehr schwer feststellen kann, ob etwas sie wirklich schneller wachsen lässt , einfach, weil es so große Messunterschiede gibt. Ich mache mich da nicht mehr verrückt sondern tue einfach mir und meinen Haaren etwas Gutes :)
Wenn euch das Thema weiter interessiert, schaut doch mal HIER vorbei.


3. Amla Haaröl 
HIER der Link zum Projekt

Okay, ich gebe es zu: Ein Projekt, dass ich habe fallen lassen. Ich schäme mich zutiefst.
Wie ihr euch vielleicht erinnert, hatte ich versucht, aus gegebenen Rohstoffen, nämlich Basisölen und Amlapulver, ein eigenes Haaröl herzustellen, weil mich die mineralölbasierten Produkte aus Indien tierisch genervt haben.

Wie genau ich das gemacht habe, könnt ihr ja noch einmal nachlesen - das Problem am Ende war aber: Das Zeug hat gestunken wie nichts Gutes. Nicht krautig oder würzig, wie die Khadi-Produkte. Der Geruch war sehr süßlich vom Kokosöl, mit einer modrigen Amla-Note, die sich darüber gelegt hatte. Und diese Kombination hat mir wirklich so garnicht gefallen.
Also habe ich versucht, das Ganze mit einer Duftöl-Mischung aufzupeppen - das hat aber alles nur noch schlimmer gemacht und damit war dieses Experiment reif für die Tonne.

Da ich die Idee des indischen Wundermittels auf Basis eines ordentlichen Pflanzenöls aber so toll finde, werde ich definitiv weiter experimentieren, bis ich euch ein wunderbares selbstgemachtes Amla Haaröl mit dazugehörigem Rezept liefern kann. Großes Ehrenwort!


4. Bierhefe
HIER der Link zum Projekt

Ja, die Sache mit der Bierhefe. Fakt ist, wer wenig Fleisch und Milchprodukte zu sich nimmt (hat zwar nicht automatisch einen B-Vitamin Mangel, aber), sollte seine B-Vitamine im Auge behalten. Das sollte übrigens jeder, egal, wie er oder sie sich ernährt.

Bierhefe kann da auf relativ natürliche Weise Abhilfe schaffen.
Trotzdem nehme ich momentan nur noch sehr selten Bierhefetabletten - und wenn, dann nehme ich die mit der Beauty-Formel, die gibt's HIER zu kaufen oder in jedem gut sortierten DM.
Die Nebenwirkungen (Kopfschmerzen, unreine Haut, Schwankungen des Zyklus!) sind mir zu groß und die Effekte zu klein, außerdem bleiben mir die Tabletten auf eine ganz ekelhafte Art im Hals stecken...
Um meinen B-Vitamin Haushalt zu erhalten, nehme ich ab und an ein Kombipräparat aus der Apotheke, das aber mehr für die Nerven und die Abwehrkräfte als für die Haare!


Habe ich ein Projekt vergessen, dessen Ausgang euch interessieren würde? Dann schreibt mir einen Kommi!  

Freitag, 4. November 2011

Review: Khadi Amla Haaröl

Hey meine Lieben!

Es ist endlich soweit, mein erstes Produkt von Khadi - gekauft und geprüft!

Das sind die Inhaltsstoffe:
Helianthus Annuus (Sonnenblumenöl)
Emblica Officinalis (Amla)
Eclipta Alba (Bringaraj)
Bacopa monniera (Brahmi) ·
Nardostachys jatamansi (Jatamansi)
Cyperus rotundus (Nagarmootha)
Symplocos racemosa (Lodhra) 

Terminalia chebula (Haritaki)
Terminalia belerica (Bahera)
Azadirachta indica (Neem)
Sesamum indicum (Sesam) 

Lawsonia inermis (Henna)
Cinnamomum camphora (Kampfer)
Prunus Amygdalus Dulcis (Mandel Öl)
Tocopherol (Vitamin E) 



Geruch: 
Der Duft des Öls ist sehr krautig-indisch, recht stark, aber für mich nicht unangenehm (wobei ich ja tendenziell nicht sehr empfindlich bin, was Gerüche angeht). Eben absolut natürlich. 


Farbe und Konsistenz: 
Das Öl hat eine dunkelbraune Farbe, einzelne kleine Kräuterpartikelchen "schwirren" noch drin rum, das fällt aber auf den Haaren keineswegs weiter auf. Die Konsistenz ist logischerweise die von Sonnenblumenöl, also etwas dicker als z.B. geschmolzenes Kokosöl- Das Öl lässt sich aber trotzdem gut verteilen und hinterlässt einen sehr weichen Ölfilm. 


Ich verwende das Öl, indem ich mir etwas in die Hand gebe, es zwischen meinen Händen verreibe und mit den öligen Händen die Kopfhaut massiere. Das wiederhole ich einige Male und mache dann das Gleiche mit den Längen und Spitzen.
Das Öl ist unglaublich ergiebig, ich benutze es jetzt seit 3 Monaten und die Flasche ist immer noch fast voll!

Die Haare fühlen sich nach dem Auftragen weich und genährt an, die Kopfhaut kribbelt angenehm.
Nach dem Auswaschen fühlen sich die Haare "normal" gepflegt an, wie nach jeder anderen Ölkur auch (wobei die Pflegewirkung nicht an Rizinus- oder Kokosöl herankommt).

Die wahre Wirkung sehe ich tatsächlich nicht in den verwendeten Ölen sondern in den verwendeten Kräutern (ach wirklich??).

Khadi selbst schreibt dazu:
"In Indien gilt Bhringaraj als berühmtes Mittel zur Förderung eines üppigen Haarwuchses und um Ergrauen und Ausfall der Haare zu stoppen. Amla versorgt das Haar mit wertvollen Vitaminen. Amla hat von allen Pflanzen die höchste Konzentration von Vitamin C und ist deshalb ein hervorragendes Antioxidant. Amla ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil der ayurvedischen Lehre.
Brahmi wirkt gemäß Ayurveda beruhigend und entspannend.
Bhringaj und Amla sind die ältesten bekannten Mittel gegen Haarausfall."


Auch wenn das Öl bei mir keine kurzfristige super-Pflegewirkung hat, werde ich es aus verschiedenen Gründen weiter verwenden. 
Ich bin fest davon überzeugt, dass die enthaltenen Pflanzen im Öl einen sehr günstigen Einfluss auf die Gesundheit der Kopfhaut und Langlebigkeit des Haares haben, dass Vitaimin C und E das Haarwachstum anregen und so weiter. 


Etwas habe ich aber noch festgestellt: Ich habe mir schon seit ungefähr 3 oder 4 Monaten die Haare nicht mehr färben müssen. 
Also entweder meine schwarze Seele bricht nun endlich durch meine Kopfhaut ans Tageslicht oder das Amla Haaröl hat meine nachwachsenden Haare soweit abgedunkelt, dass sie sich an die gefärbten Haare angleichen. . 


Fazit: Tausendmal besser als der Kram von Dabur und Co.! Eventuell werde ich aber, wenn die Flasche leer ist, meine Bemühungen dahingehend wieder aufnehmen, ein eigenes Amla Haaröl herzustellen, um vor allem die verwendeten Basisöle besser variieren zu können. 
Eine leise Warnung auch an alle Blondinen unter euch: Vorsicht mit der Dosierung, das Öl könnte euer Haar abdunkeln!


Kaufen könnt ihr das Öl entweder bei: http://www.indien-produkte.de/


oder Hier: