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Sonntag, 5. Januar 2014

Monatsrückblick Dezember

Meine Lieben, 

ich habe mich dazu entschlossen, mal wieder eine neue Rubrik auf meinem Blog ins Leben zu rufen - Monatsrücklicke! Darin würde ich euch gerne mitteilen, welche Produkte, Tools etc. ich in dem entsprechenden Monat am häufigsten genutzt habe, etwas über Haarzustand und Tipps meinerseits erzählen. 
So die Haargöttin will, kommen dazu dann auch Längenbilder! Lasst mir doch einen Kommi da, ob ihr die Idee gut findet oder nicht! Oder was ihr ändern würdet! Und was eure Favoriten im letzten Monat waren! Und überhaupt! 

Shampoo
Zwei Shampoos habe ich im letzten Monat besonders häufig benutzt. Erstens das Totes Meer Salz Shampoo von Murnauers (bekommt man in der Drogerie oder HIER). Das war mein Shampoo für die Tiefenreinigung - denn meine Haare waren doch ab und an strapaziert und wollten mit Ölkuren besänftigt werden. Das Shampoo gefällt mir gut, es beruhigt vor allem die Kopfhaut schön. Ich empfehle es bei sensibler Kopfhaut, als Tiefenreinigung zum Beispiel vor dem Haarwäsche hinauszögern oder wie gesagt nach einer Ölkur. 
Ende des Monats habe ich mich aber auch mal wieder an die Produkte von Morrocco Method getraut. Genauer gesagt am Neujahrstag (Qualm von Zigaretten und Feuerwerksasche hängen im Haar, eigentlich ist aber noch nicht Waschtag). Ein absolut sanften Shampoo, das die Kopfhaut ein wenig peelt, die Haare stark und saftig zurücklässt. Dieses Shampoo ist meiner Meinung nach nichts für Haare, die geföhnt, geglättet und weich gestriegelt sein sollen. Es ist ein Naturprodukt, lieb zum Haar aber unverträglich mit Styling. MM-Produkte bekommt ihr HIER

Conditioner
Besonders gerne benutzt habe ich im Dezember die reichhaltige Feuchtigkeitsspülung Aloe Vera Hibis-kus von Alverde. Der Duft ist wirklich köstlich und die Konsistenz ist dickflüssig, sehr nährend und nach meiner Einschätzung besser als bei so manchem Conditioner mit Silikonen oder künstlichen Weichmachern. So wenig ich mit den Shampoos von Alverde klar komme - so toll sind die Condis :-)
Dann ging mein MM-Abenteuer weiter und ich habe den Chi instant Conditioner ausprobiert - tatsächlich habe ich ihn ins feuchte Haar und vor allem in die Kopfhaut einmassiert und da gelassen. Die Haare waren satt, absolut unstylebar aber gesund wie sonst was. Auf der Kopfhaut hatte ich für zwei oder drei Tage ein so angenehmes, sauberes Gefühl - toll! 

Öl
Das am häufigsten verwendete Öl ist definitiv dieses kleine Töpfchen Kokosöl, das ich auf irgendeiner Vegan-Messe erstanden habe. Es fasst nur 26 ml aber ich finde, dieses Gläschen ist einfach perfekt, wenn man für ein paar Tage verreist und sich nicht am Olivenöl des Buffets vergreifen will. Kaltgepresstes Kokosöl, duftend und gewohnt peflegend. was soll ich dazu noch sagen?




Tools
Im vergangenen Monat hieß es bei mir "back to basics", was die Haarpflegeutensilien angeht. Tatsächlich ist die Bürste, die ihr auf dem Bild links seht, schon so alt, dass man die Bissspuren meines seit 18 Jahren verstorbenen Hundes noch im Holz sieht. Also, sagt nicht, eine Bürste sei keine Anschaffung fürs Leben.
Dieses alte Schätzchen hat harte schwarze Kunsstoffborsten, dazwischen befinden sich aber sowohl Wildschweinborsten als auch Sisalborsten , alles bombenfest im Holzcorpus verklebt.
Diese Bürste ist wirklich die einzige Bürste, die bis auf meine Kopfhaut dringt. Die Naturfasern zwischen den harten Borsten erreichen ihre Pflegewirkung und bringen meine Haare zum Glänzen.
Besonders angenehm, wenn man sich vorn überbeugt und mit langen Strichen vom Nacken bis in die Spitzen bürstet. Wundervoll. Momentan benutze ich wirklich kaum etwas anderes zum Ordnen oder Pflegen der Haare. Lediglich zum Stylen von z. B. Pomadenfrisuren, Scheiteln etc. kommt dann der feinmaschigen Kamm dazu. Der dient auch zur täglichen Reinigung der Bürste - immer wieder aufs neue bin ich erstaunt und entsetzt, wie viel Staub sich in meinen Haaren befindet. Also gehört es zu meinen inoffiziellen Neujahresvorsätzen, jeden Tag meine Bürste zu reinigen!

Frisur
Im Dezember hatte ich meine Haare so gut wie jeden Tag geflochten oder geflochten und hochgesteckt. auf dem Bild seht ihr einen einfachen geflochtenen Lazy Wrap Bun, den ich entweder mit Haarstab oder mit einem Ficcare Clip getragen habe. Die Haare sind gut verstaut, es geht schnell und ist haarschonend. Und sieht auch noch hübsch aus. Ich mag diese Frisur!




Tipp des Monats
Wenn ihr zwischendurch eure trockenen Spitzen einölen wollt, ohne dass gleich das ganze Deckhaar fettig aussieht, probiert doch mal das: Haare gründlich bürsten und einen Flechtzopf beginnen. Wenn ihr zum Ende des Flechtprozesses kommt (bei mir sind das ca. die letzten 15 cm), taucht eure Fingerspitzen in etwas Öl - fahrt damit leicht durch die noch zu flechtenden Haare und flechtet weiter. Das Öl verteilt sich von euren Fingern automatisch im Haar  und durch den Zopf gelangt nichts davon weiter nach oben.

Erzählt mir von euren Monatsfavoriten!


Donnerstag, 2. Januar 2014

Un- ähh... Umordnung meiner Haarpflegesammlung

Hallöchen meine liebsten Leserinnen und Leser!

Und als allererstes mal: Frohes neues Jahr 2014! Habt ihr alle gut gefeiert?

Heute kommen wir mal zu einem etwas anderen Thema. ich habe mir neulich einmal die Glasvitrine angesehen, die in meinem Bad steht und alle manche meiner Haarpflegeprodukte beherbergt, unter anderem die Haaröle. Und egal, wie oft ich diese verdammte Glasplatte putze, von den Böden der Ölflaschen setzt sich kontinuierlich ein Fettfilm ab, der dann auch noch kaum wegzubekommen ist.



Das geht so nicht weiter, dachte ich mit und marschierte in den TK-Maxx hier in Köln ein. Da kaufte ich dann für insgesamt ca. 15 Euro zwei Aufbewahrungskörbchen - die gibt es allerdings auch bei IKEA und anderen Einrichtungsläden.

Das größere von beiden legte ich mit einem Lappen aus (ihr könnt auch eine dicke Schicht Küchenrolle nehmen), um das Öl, das sicher auch in Zukunft wieder heraustropfen wird, aufzufangen. In die kleinere Kiste habe ich alle meine Bürsten und Kämme hineingestopft. Henna und Brahmi Pulver haben jeweils neben den Kisten Platz gefunden.



So das wars von mir für dieses kleine Update. Jetzt muss ich nur noch eine halbwegs ästhetische Aufbewahrungsmöglichkeit für meinen Haarschmuck incl. Haarnadeln und -Gummis finden.
Wie bewahrt ihr euer Haarzeug auf? Habt ihr schon mehr angesammelt als ich? ;-)



Mittwoch, 9. Oktober 2013

Review: L'Oreal Masque Aux Hulies

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser,

auf facebook schon angekündigt, habe ich mal wieder ein bisschen was zum Testen bekommen. Ein netter Herr von Haircenter24 hat mich angeschrieben und mich gefragt, ob ich nicht eine Review zu einem ihrer Produkte schreiben will - klar wollte ich und hier kommt sie ;)

Natürlich habe ich für euch (und mich) nach silikon- und parabenfreier Pflege gefragt und mir wurde sogleich die Nature Serie von L'Oreal empfohlen.



Das sind die INCIS:
aqua, cetearyl alcohol, glycerin, quaternium-87, hydrogenated polysobutene, behentrimonium chloride, cetyl esters, caprylyl glycol, hydroxyethylcellulose, olea europaea oil, oryza sativa bran oil, benzoic acid, sodium hydroxide, linalool, parfum

Codecheck und ich sind positiv überrascht - wenige Inhaltsstoffe, dafür viele verschiedene Pflanzenextrakte (Hydroxyethylcellulose ist beispielsweise ein pflanzlicher Filmbildner), an Ölen haben wir Reisöl und Olivenöl. Gefällt! Wenn du empfindlich auf Alkohol oder Glycerin reagierst, vorsichtig sein.
Soweit ich es auf den ersten Blick erkennen kann ist das Produkt vegan.

Konsistenz und Duft: 
Die Maske hat eine dickflüssige, cremig-gelartige Konsitenz, man merkt sofort, dass sie sehr reichhaltig und pflegend ist! Der Duft ist undaufdringlich, natürlich und warm - ich schnuppere eine leicht holzige Note heraus, etwas cremiges, wachsartiges. Sehr angenehm und zurückhaltend.

Die Wirkung: 
Zunächst einmal muss ich sagen dass die L'Oreal Maske sehr ergiebig ist. Ich habe sie schon 3 oder 4 mal benutzt und immer noch ist das Töpfchen so gut wie voll.
Ich gebe nach dem Waschen mit einem neutralen Shampoo eine Fingerspitze voll in die Spitzen und Enden des Haares, eine weitere gleich große Menge massiere ich auch in das Deckhaar und die Kopfhaut ein. Die Maske schäumt ein klein wenig, lässt sich super verteilen und gibt sofort ein glattes, gepflegtes Haargefühl - Filmbildner sei Dank ;)
Ich lasse die Maske dann einige Minuten einwirken und spüle sie mit kühlem Wasser aus.
Wir haben es hier wirklich mit einem hochwertigen Produkt zu tun, das merkt man beim Kontakt mit den Haaren sofort. Beim Ausspülen sind die Haare so unendlich glatt und weich, beim Trocknen so gut durchfeuchtet und im Anschluss super zu kämmen. Der Duft verfliegt recht schnell und hinterlässt eine winzige, holzige Note im Haar. Die Haare sind pflegeleicht, weich und legen sich brav in jede Flechtfrisur, ohne zu frizzen oder sonstige Zicken zu machen.
Ins trockene Haar (z.B. die Spitzen) einmassiert gibt die Maske ein gepflegtes und durchfeuchtetes Gefühl und bändigt herumfliegende Härchen sogar noch besser.

Fazit:
Ein Produkt mit klasse Incis und toller Pflegewirkung, tut was es soll und ist besonders für die von euch geeignet, die ihren Haaren ein kleines Stück Luxus gönnen möchten, ohne für Silikonbomben viel Geld auszugeben.

Von 1 wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis 10 wie "Heiliger Gral" bekommt die L'Oreal Masque auch Huiles die Note: 9

Der Shop:
Wie bereits gesagt wurde mir das obige Produkte von Haircenter 24 zur Verfügung gestellt.
Hier geht's zum Shop: Haircenter24
Hier geht's zum Produkt: Masque aux Hulies

Und wenn ihr etwas bestellen wollt, dann beachtet doch bitte den Gutscheincode (10% Rabatt), der mir für euch zur Verfügung gestellt wurde: Er  ist pro Person einmal einlösbar, ab einem Einkaufswert von 15 €!:
LAHA123


Freitag, 19. Juli 2013

Kleiner Reformhaus-Haul

Hallöchen ihr Lieben,

heute habe ich nach Langem endlich mal wieder zwei kleine Reviews für euch. Auf der Suche nach pflanzlicher Mayo war ich nämlich im Reformhaus dazu gezwungen, meinen Einkaufsbertrag auf 10 € aufzustocken - also dachte ich mir, nehm ich mal wieder was für die Haare mit :-)

Von euch gab es die Bitte, dass ich in meinem nächsten Beitrag doch mal wieder was über MSM zu schreiben - hier also mal wieder ein kleines Update:
Ich nehme mittlerweile kein MSM mehr - ich vermute einfach, dass eine Kur zwei oder drei Mal im Jahr mir mehr bringt als eine durchgängige Einnahme - also spare ich mir mein restliches MSM für Haarausfallphase im Herbst auf. Nach wie vor bin ich natürlich begeistert von dem Zeug - an den Schläfen sind mir weitere Haare nachgewachsen, meine Haare wirken allgemein kräftiger. Weiterhin also eine absolute Empfehlung.

Hier aber nun mal meine Erlebnisse mit den beiden neuen Produkten!


Logona Pflegeshampoo Brennessel - 8,29 € bei AMAZON

Die INCIS
Wasser, Zuckertensid, Bio-Alkohol*, Glycerin, waschaktive Aminosäuren, pfl. Ölkomponente, Aminosäurederivat (Feuchthaltemittel), Brennesselextrakt*, Seidenproteine, Weizenkleieextrakt, Xanthan, Mischung ätherischer Öle, äth. Ölinhaltsstoffe, Phytinsäure, Zitronensäure

Schöne INCIs, da gibt es nichts zu meckern - wegen der Seidenproteine ist das Shampoo natürlich nicht vegan ... Das sollte dann jeder für sich entscheiden.
Ich habe mir also mal eine kleine Probeflasche mitgenommen.

Der Duft ist sehr lecker, krautig, natürlich, die Konsistenz ist gelartig, die Zuckertenside merkt man deutlich heraus (die haben dieses ganz spezielle Waschgefühl).
Trotz der tollen INCIs lautet mein Fazit, dass ich mit Zuckertensiden nicht klar komme. Meine Haare werden davon einfach strohig, hart und fies ...

6/10 Punkte



Lavera Trauben Pflegekur - 9,60 € bei AMAZON

Die INCIs
Traubenextrakt (wässrig-alkoholisch, Bio-Weingeist)*, Sojaöl*, Fettalkohole, Glycerinfettsäureester, Isoamyllaurat, Lauryllaurat, Feuchtigkeitsfaktor (Zuckerbasis), Zuckertensid, Avocadoöl*, Weizenproteine, Xanthan, PCA Glyceryloleat, Kalium Cetylphosphat, Arginin, Carotinöl, Vitamin E, Sonnenblumenöl, Vitamin C, Mischung ätherischer Öle**. (* Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau, ** aus natürlichen ätherischen Ölen)

Der Geruch dieser Packung ist tatsächlich seeehr gewöhungsbedürftig :D Die Maske riecht sehr nach Traubenzucker, wie eingedickter Traubensaft oder sowas - die Konsistenz ist dafür schön cremig und richtig reichhaltig!
Bei der Anwendung nach einer Ölkur war diese Maske zu viel für meine Haare - die hier ist also wirklich etwas, um die trockensten, strapaziertesten Haare zu bändigen! Bei Naturkosmetik habe ich sowas erst zu selten gefunden - gefällt mir!

8/10 Punkte


Donnerstag, 14. März 2013

Review: Alverde Haarerfrischer Spray

Hallo meine Liebsten!

Bei meinem gestrigen DM-Besuch hat dieses Produkt mein Langhaarauge auf sich gezogen und natürlich habe ich es gleich mitgenommen - den alverde Haarerfrischer Malve Holunderblüte!

Ein, soweit ich weiß, relativ neues Produkt aus der Alverdefamilie. Ihr bekommt es im DM (da, wo auch die Haarbutter steht) - ich glaube ich habe um die 2 € bezahlt.

Die INCIS
Aqua, Alcohol, Glycerin, Sambucus Nigra: Flower Extract, Malva Sylvestris: Flower Extract, Sodium PCA, Betaine, Hydrolyzed Corn Protein, Hydrolyzed Wheat Protein, Hydrolyzed Soy Protein, Leuconostoc: / Rasish Root Ferment Filtrate, Arginine, Sodium Hyaluronate, Citric Acid, Lactic Acid, Tartaric Acid, Parfum, Limonene, Benzyl Salicylate, Linalool, Geraniol, Cinnamyl Alcohol, Citral, Citronellol, Benzyl Benzoate, Benzyl Alcohol

Na Leute, das sieht doch mal gut aus, oder? Selbst der Codecheck hat nichts zu meckern und ich auch nicht.
Natürlich - alverdetypisch - haben wir wieder Glycerin auf einem der ersten Plätze, ebenso Alkohol. Wer eines von beidem nicht verträgt, sollte die Finger von diesem Spray lassen.
Super gefallen mir wie immer die beiden Pflanzenproteine, die Zitronensäure und die Pfalnzenextrakte.
Der alverde Haarerfrischer ist vegan.

Laut Hersteller soll der Haarerfrischer zwei Dinge machen: Zwischendurch als erfrischender Duft-Kick und als Pflegeessenz.

Der Duft 
Besonders für die erstere Anwendungsempfehlung natürlich wichtig: Der Duft ist sehr lecker. Blumig, feminin, pudrig. Ein bisschen wie die oben erwähnte Haarbutter, bloß parfümierter. Ich meine auch, einen Hauch von Holunder zu schnuppern aber das kann auch Einbildung sein.
Kontra ist, dass der Duft praktisch sofort wieder verflogen ist - erfrischend ja, dauerhaft beduftend: nein.

Die Pflegewirkung
Den erfrischenden Effekt kann man meiner Meinung nach aber getrost vernachlässigen - was ich wollte, war ein Feuchtigkeits- und Pflegekick für zwischendurch sowie ein leichtes Produkt, um die Haare zu glätten und zu legen. Besonders wenn man versucht, den Waschrythmus zu verlängern, ist es sinnvoll, ab und zu ein bisschen Feuchtigkeit ins Haar zu bringen, wenn noch Proteine dabei sind - umso besser.

Zum Testen habe ich also mal eine Strähne mit ein paar Sprühstößen behandelt - das Spray zieht sehr schnell ein und hinterlässt das Haar duftig und weich.
Schön finde ich es auch, um Frisuren zu fixieren und glänzen zu lassen oder abends vor dem Einflechten ein bisschen Pflege zuzuführen. Dann glänzen die Haare am nächsten Morgen besonders, sind saftig und haben schöne volle Flechtwellen.

Von wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis
10 wie "Heiliger Gral" bekommt der Alverde Haarerfrischer die Note: 

8 - Zum erfrischen, entwirren und pflegen zwischendurch ein schönes Produkt - dazu noch günstig und mit Top-Inhaltsstoffen. Kaufempfehlung! 





Montag, 25. Februar 2013

Heavy Hair Oiling Experience

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser!

Heute möchte ich euch von einer absoluten Luxus-Spa-Superpflege-Behandlung erzählen, einer Praxis, die, wie so oft, aus Indien kommt und dort unter dem Namen "Champi" in den Frisuersalons und Ayurvedakliniken bekannt ist.

Es geht im Grunde um eine Kopfhaut- und Haarmassage mit Öl, der einzige Unterschied ist: Hier kommt EXTREM VIEL Öl zum Einsatz - je nach Haarlänge mehrere hundert ml.

Auf youtube eher zu einem "Hairporn" degradiert (siehe HIER), hat diese Technik tatsächlich eine Reihe von Vorteilen für Haar und Kopfhaut.
Aber wie genau funktioniert Champi? Ich habe mir das mal selber zusammengereimt/ zusammenrecherchiert und dann ausprobiert.

1. Wir beginnen mit trockenem, sauberem Haar, das weitestgehend frei von Staub, Schmutz und Schweiß sein sollte - also gründlich striegeln und etwirren!

2. Als nächstes brauchen wir ein gutes Pflanzenöl, Kokos- oder Sesamöl sind prädestiniert, ich selber habe mein Khadi Amla Haaröl (HIER kaufen) benutzt - einfach weil ich es liebe und nicht will, dass es schlecht wird!

3. Ziemlich planlos habe ich dann angefangen, das Öl auf die Kopfhaut zu ähh... kippen und dabei versucht, möglichst jeden Fleck zu erreichen. Zwischendurch immer wieder verteilen, massieren, Öl in die Längen und Spitzen einkneten. Die Haare sollten wirklich richtig ölig sein - idealerweise tropft sogar ein wenig Öl raus, wenn du die Haare zusammenpresst - so weit habe ich es nicht geschafft.
Mein Khadi Öl ist tatsächlich so ergiebig, dass ich nur etwa 40-50 ml gebraucht habe, um wirklich alle Haare  wie-durch-die-Fritteuse-gezogen aussehen zu lassen. Es ist eine Sauerei, macht aber richtig viel Spass und ist auch noch gut für die Haare ;)

Irrer Blick - kennt ihr ja schon ;) 


4. Massierern, massieren, massieren, kämmen, wieder massieren. Mindestens 15 Minuten lang.

5. Ich habe dann die Haare eingeflochten, zu einem Dutt hochgesteckt und unter einer Plastikhaube und einem Handtuch verborgen - mindestens eine Stunde.

Wie ihr von hier aus weitermacht, ist euch überlassen. Wenn ihr noch ein wichtiges Date oder ähnliches habt, wascht das Öl mit mildem Shampoo und Wasser aus - ich empfehle, erst einmal mit warmem Wasser gut zu spülen und dann zweimal zu shampoonieren.
Ich selber hatte das Glück, die ganze letzte Woche bei meiner Familie zu verbringen (die meinen Haarwahn schon kennt) und bin deshalb so vorgegangen:

6. Haare mit warmem Wasser (ohne Seife oder Shampoo) ausspülen, trockentupfen, einflechten, wegstecken. Dadurch, dass die Feuchtigkeit zusammen mit dem restlichen Öl im Zopf gehalten wird, bekommen die Haare eine Pflege der Extraklasse - Öl und Wasser sind des Langhaars beste Freunde! ;)

7. Mit so geölten Haaren bin ich die gesamte Woche herumgelaufen, nur unterbrochen von gelegentlichem Ausspülen mit klarem Wasser und Nachölen nach Bedarf.

Schon während dieser Zeit habe ich gemerkt, wie pudelwohl sich meine Haare durch die Öl/Wasser-Kombination fühlen. Sie waren glatt, dick, durchfeuchtet, schwer und einfach vollgesogen.
Heute habe ich sie dann gewaschen und selten so weiche und gesättigte, schwere Haare gehabt.

Im Ayurveda sagt man "Champi" darüber hinaus vor allem eine reinigende Wirkung nach. Durch den Überschuss an Öl sollen Giftstoffe und Schmutz aus den Kopfhaut gezogen und weggespült werden, die Poren sind dann rein, die Haut kann atmen und weiter fleißig Haar produzieren.
Und darauf kommt es uns doch letztendlich an, oder?

Habt ihr schonmal von Champi gehört oder es gar ausprobiert? Wollt ihr auch so gerne wie ich einmal in einem indischen Friseursalon ein echtes Hair-Pampering genießen? Wer fliegt mit mir spontan nach Indien?
Fragen über Fragen.

Bis dahin!
Prusse






Dienstag, 11. Dezember 2012

Review: Alverde Haarbutter

Hallo meine Liebsten!

Heute habe ich mal wieder eine kleine Review für euch, diesmal von der Alverde Repair Haarbutter - ein Produkt, das sich für mich als Überraschung herausstellte, aber später dazu mehr.

Die Haarbutter bekommt ihr in so ziemlich jedem DM für ungefähr 4 €. Es sind 200 ml drin und sie ist Vegan.

Das sind die INCIS: 
Aqua, Glycine Soja Oil*, Alcohol*, Cetyl Alcohol, Cetearyl Alcohol, Glycerin, Ricinus Communis Seed Oil*, Glyceryl Stearate Citrate, Butyrospermum Parkii Butter*, Caprylic/ Capric Triglyceride, Persea Gratissima Oil*, Simmondsia Chinensis Seed Oil*, Theobroma Cacao Seed Butter*, Vitis Vinifera Fruit Extract*, Xanthan Gum, Hydrolyzed Corn Protein, Hydrolyzed Wheat Protein, Hydrolyzed Soy Protein, Leuconostoc/ Radish Root Ferment Filtrate, Tocopherol, Ascorbyl Palmitate, Helianthus Annuus Seed Oil, Parfum**, Limonene**, Linalool**, Geraniol**, Benzyl Salicylate**, Citronellol**, Citral** * ingredients from certified organic agriculture ** from natural essential oils


Sieht erstmal ziemlich gut aus, oder? Wir haben also eine Emulsion aus Wasser und Sojaöl (also eine Creme). Gleich danach kommen, wie bei Alverdeprodukten üblich, verschiedene alkoholische Verbindungen. Das macht diese Haarbutter für viele Benutzerinnen leider unbrauchbar - Alkohol hat nun mal bei manchen austrocknende Eigenschaften - ich gehöre zu den Glücklichen, bei denen das nicht der Fall ist.
Besonders angenehm fallen natürlich die verschiedenen Proteine (Maisprotein, Weizenprotein, Sojaprotein) ins Auge, ebenso die enthaltenen Öle (Jojoba, Avocado, Rizinus, Sheabutter) - es wird also nicht nur mit billigen Ölen "gepanscht".

Negativ fällt auf, dass in einzelnen Incis Palmöl versteckt sein kann (und es wahrscheinlich auch ist). Wen die ganze Sache um das Palmöl interessiert, kann gerne einmal HIER nachlesen.

Duft und Konsistenz
Der Duft ist ziemlich Alverde-typisch. Ein wenig zitronig-süß, ein Hauch von Blume und Babypflege. Sehr angenehm.
Die Konsistenz ist auch gleichzeitig die vorhin erwähnte Überraschung, die mich aber nicht hätte überraschen dürfen, hätte ich im Laden mal einen genaueren Blick auf die Incis geworfen. Ich gebe zu, ich hatte eine Art Haarkur erwartet oder eine reichhaltige Pflegemaske oder sowas. Das ist es aber nicht. Die Konsistenz ist die einer Creme, genauer gesagt: wenn ihr schon einmal eine Körperbutter von Alverde hattet - naja, dann bekommt ihr mit der Haarbutter nichts Neues.

Meine Meinung 
Ich musste mich ja ein bisschen über mich selber wundern, als ich diese Tatsache entdeckte (weil ich einfach mit etwas ganz anderem gerechnet hatte), vor allem aber habe ich mich über Alverde gewundert.
Scheinbar gibt es da Leute in der Firma, die wahrscheinlich die diversen Foren und Blogs (Grüße an dieser Stelle) durchforsten und irgendwann festgestellt haben, dass sich einige Leute die Alverde Körperbutter in die Haare schmieren - und damit auch noch Erfolg haben. Dann haben die sich gedacht, füllen wir unsere Körperbutter in ein anderes Döschen, schreiben "Haarbutter" drauf und haben so ratz-fatz ein neues Produkt erfunden. Die Inhaltsstoffe sind nämlich fast exakt dieselben.

Aber hey - das ist ja völlig legitim, am Ende ist nämlich ein gutes Produkt dabei herausgekommen, das ja auch in gewisser Weise an die speziellen Haarbedürfnisse angepasst ist - wie zum Beispiel die vielen tollen Proteine.

Ich gebe der Butter also gerne eine Chance.
Ich verwende sie besonders gerne vor dem Waschen bzw. zur Spitzenpflege. Zum Beispiel nehme ich Abends, nach dem gründlichen Durchkämmen der Haare ein wenig Haarbutter, verreibe sie zwischen den Fingerspitzen und fahre damit durch die Spitzen und durch das "Unterfell". dann flechte ich meinen üblichen Nachtzopf und fahre nochmals mit leicht (!) gebutterten Händen darüber, um die herausstehenden Härchen gegen Reibung zu schützen.
Auch für die Kopfhaut benutze ich die Butter gern - sie kühlt, pflegt und bekämpft Jucken oder Schüppchen.

Es stimmt: Der enthaltene Alkohol und das Glycerin machen das Haar zunächst irgendwie starr - doch dieser Effekt verflüchtigt sich bei mir nach kürzester Zeit und lässt einfach nur weiches, gut durchfeuchtetes Haar zurück. Eben ähnlich wie bei der Körperbutter (nochmal HIER nachzulesen).

Von wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis
10 wie "Heiliger Gral" bekommt die Alverde Haarbutter die Note: 

7 - Trotz der extremen Ähnlichkeit mit der Körperbutter (ein Schelm, wer dabei Böses denkt), oder gerade deshalb ein schönes, solides und natürliches Produkt. 






Montag, 3. Dezember 2012

Selbstgemachte Bienenwachs-Pomade

Hallöchen alle miteinader!

Na, schneit es bei euch auch?

Ich habe mich mal wieder an ein Rezept getraut, das ich schon lange ausprobieren wollte und das mir meiner Meinung nach unerwartet gut gelungen ist.

Ich habe nämlich eine (nicht-vegane) Pomade aus nur drei (optional 4) Zutaten fabriziert.
Hier seht ihr das Endresultat:


Das sind die Zutaten: 

- 100 %iges Bienenwachs - ich habe solches zum Basteln von Kerzen genommen, (z.B. von HIER)
- Kokosöl oder ein anderes Öl eurer Wahl 
- Lanolin, anhydrat (z.B. von HIER)
- Optional: Ätherisches Öl zum Beduften

Außerdem braucht ihr: 

- einen kleinen Topf mit Wasser
- eine Schale, die in den Topf passt
- etwas zum Umrühren (habe einen Schaschlikspieß genommen)
- eine kleine Dose, bevorzugt aus Blech (bei mir waren vorher Pulmoll drin) 

Mit den Proportionen müsst ihr nun ein wenig herumexperimentieren, aber ich versuche mal, euch ungefähre Mengenangaben zu machen. 

Als erstes habe ich Bienenwachs im Wasserbad geschmolzen, sodass ich nachher ungefähr einen knappen Esslöffel flüssiges Wachs hatte.  Als Nächstes habe ich zu dem Wachs Kokosöl gegeben und zwar etwa 3 gehäufte Teelöffel. Dann kamen noch einmal ca. 3 Teelöffel Lanolin dazu. Das Ganze habe ich dann schmelzen lassen und mit meinem Spieß mehrfach gut durchgemixt. Zum Schluss noch 2 Tropfen ätherisches Lavendelöl - Honig und Lavendel passen einfach super zusammen - und die Masse in mein Blechtöpfchen gefüllt. 
Heraus kommt eine zartschmelzende Pomade, die erst beim Verreiben im Haar (habe sie an den unauffälligen Nackenhaaren getestet) ihre haltgebende und wachsige Konsistenz zeigt. Genau getestet werden muss sie natürlich noch! 
Der Duft ist honigartig und man riecht das Lanolin heraus, aber auch das Kokosöl - ob mir das gefällt, kann ich noch nicht recht sagen. Beim nächsten Mal werde ich wohl lieber raffiniertes Kokosöl nehmen, denn der Geruch lässt sich meiner Meinung nach nur sehr schwer kombinieren. 

Der Pflegeeffekt ist allein wegen der Inhaltstoffe ein ganz anderer als der von gekaufter Pomade. Ich glaube, dazu muss ich nicht mehr viel sagen - und man merkt es auch sofort!  
Und sollte euch das Produkt als Pomade so garnicht zusagen - dann habt ihr einen super tollen Lippenbalsam gegen Trockenheit und Kälte  oder eine reichhaltige und nicht zu fettig aussehende Spitzenpflege. 

Eine vegane Variante werde ich demnächst auch mal ausprobieren - vielleicht mit Carnaubawachs? Wir werden sehen!  



Freitag, 5. Oktober 2012

Waschnuss-Shampoo

Hallöchen meine Lieben!

Ich habe mal wieder eine neue Methode der Haarwäsche ausprobiert und die möchte ich euch heute vorstellen:
Haare waschen mit indischer Waschnuss!  (Warum kommen eigentlich so viele waschaktive Pflanzen aus Indien? Naja, auch egal ...) Shopping-Links am Ende des Beitrags!

Irgendwo in den Tiefen meines Gedächtnisses lag noch nie Information herum, dass es in Reformhäusern diese Waschnüsse gibt, mit denen man seine Wäsche waschen kann, und dass diese Nüsse auch zur Haar- und Körperwäsche benutzt werden könnten.
Das ist mir dann neulich wieder eingefallen, als ich mal wieder gefrustet über die chemischen Shampoos war. Also bin ich in den Bioladen meines Vertrauens marschiert, habe mir ein Probetütchen Waschnüsse gekauft und ein bisschen weitere Recherche gemacht:

"Waschnüsse sind auch in Europa erhältlich, sowohl als ganze Nüsse als auch in Pulverform, als gebrauchsfertige, halbierte Schalen oder als anwendungsfertige Produkte wie Flüssigwaschmittel. Übliche Handels-Bezeichnungen sind unter anderem auch: „Seifennuss“ und „Reetha“. (Wikipedia)

"Neben der hauptsächlichen Verwendung als natürliches Waschmittel für Wäsche und Haar werden die Waschnüsse auch als Heilmittel gegen viele verschiedene Leiden genutzt. Kräutersammler, zum Beispiel, tragen oft Waschnüsse bei sich, um sie nach Schlangen- und Skorpionbisse anzuwenden." (Nature.de)

Soviel zur Theorie. 
Aber wie stellt man nun aus den zerkleinerten Schalen der Waschnuss ein Shampoo her? Und wirkt das überhaupt? Ich habe es so gemacht:

Schritt 1: Nusschalen weiter zerkleinern - ich habe die Schalen von ca. 8-10 kleinen Nüssen in das mitgelieferte Baumwollbeutelchen gepackt und das Ganze mit einer Glasflasche zerdrückt - das geht ganz einfach.

Zerkleinerte Waschnussschalen

Schritt 2: Die Schalen habe ich dann in eine leere Shampooflasche gefüllt ...

Waschnussschalen in Flasche - offensichtlich

Schritt 3: Dazugegeben habe ich 1 Esslöffel Zitronensaft, 1 Esslöffel Honig (letzterer ist optional) und die Flasche dann mit warmem Wasser bis auf ungefähr 4/5 aufgefüllt. Einmal gut durchschütteln und man sieht sofort, wie sich Schaum bildet:



Schritt 4: Warten - ich habe meine Waschnusspampe 1 Tag lang stehen lassen.

Zur Anwendung: 
Man kann jetzt die restlichen Schalen aus dem Shampoo herausfiltern, wenn man möchte.
Vor dem Waschen das Haar ganz normal anfeuchten. Gib jetzt nach und nach die Flüssigkeit über den gesamten Kopf (bitte nicht in die Augen kommen lassen) und über die Längen.
Es entsteht ein klebriges Gefühl überall dort, wo schon Waschnusssud ist - das gesamte Haar sollte bedeckt sein. Massiere deine Kopfhaut und drücke auch etwas von dem Sud durch die Längen.
Lasse das Ganze ein paar Minuten einwirken und spüle dann die Haare gründlich mit kühlem Wasser aus. Eine saure Rinse mit kann das Ergebnis noch verbessern.

Achte beim Auswaschen darauf, dass deine Haare wirklich ein bisschen qietschen, das ist ein Zeichen dafür, dass sie ganz sauber sind.

Das war super: 
Das Waschnussshampoo hat meine (ungeölten, aber eben ungewaschenen) Haare blitzeblank sauber bekommen. Sie waren weich, haben geglänzt, waren duftig, locker und gleichzeitig saftig.
Der Vorteil ist natürlich auch auf der ökologischen Seite: Keine Chemie, weder auf dem Kopf noch im Abfluss, die Nüsse sind 100% biologisch abbaubar und nebenbei trägt man noch dazu bei, die Lebensgrundlage für indische Bauern und Sammler zu erhalten - das grüne Gewissen ist rein :-)

Das war nicht so toll: 
Klar - sich sein Shampoo immer einen Tag vor der Wäsche anzusetzen ist nicht jedermanns Sache. Besonders haltbar ist die Suppe leider auch nicht, im Kühlschrank hält sich ein Vorrat für maximal 1 Woche. Da müsste man ein wenig experimentieren - Einfrieren, Konzentrate herstellen etc.
Auf geöltem Haar habe ich die Waschnuss noch nicht ausprobiert - ich bin aber skeptisch, ob die Waschnuss es schafft, gegen Rizinusöl und Konsorten anzukommen.
Der Geruch ist nicht so toll, aber davon bleibt im Haar zum Glück gar nichts zurück.


Das Fazit: 
Für jeden, der von chemischen Shampoo wegkommen möchte, eine super Sache.  Der Pflegeeffekt ist ganz klar gegeben, der Wascheffekt ebenso. Ob mir "Rheeta" oder Shikakai mehr zusagen, muss ich aber noch feststellen.
Kennt ihr die Waschnuss? Wascht ihr damit eure Wäsche oder auch die Haare? Wie kommt ihr damit zurecht?


Die Links

Die Ganze Waschnuss mit Beutelchen 

Waschnuss als Pulver von Khadi




Samstag, 8. September 2012

Review: Brisk Frisiercreme

Hallöchen meine Lieben Leserinnen und Leser!

Heute möchte ich euch ganz schnell ein neues Produkt vorstellen, dass ich nun schon seit einigen Wochen sporadisch an meinem Haar teste: Die Brisk Frisiercreme.

Wie der Name schon sagt, ist Brisk ein Stylingprodukt, auf Basis eine recht leichten Creme. Ihr bekommt es bei DM oder HIER, für plus minus 3 € pro Tube.

Der Codecheck sieht ganz gut aus -selbstverständlich haben wir es hier nicht mit Naturkosmetik zu tun, es sind also Mineralölprodukte enthalten, alle übrigens Ingredienzien sehen aber gut aus - da gibt es Vitamin E sowie Lichtschutzfilter und einige Duftstoffe.

Farbe und Konsistenz sind, wie gesagt, wie bei einer leichten Creme: Brisk wird auf Wasserbasis hergestellt, verflüssigt sich deshalb auch recht schnell, wenn man es zwischen den Fingern verreibt, und man merkt recht schnell, dass hier am Fett gespart wurde - man müsste sich also schon große Mengen ins Haar packen, um einen fettigen Schimmer zu bekommen.

Der Duft ist meiner Meinung nach sehr lecker - irgendwie frisch und zitrus-artig, gleichzeitig aber weich wie eine Gesichtscreme - auf jeden Fall ist der Duft kein bisschen aufdringlich und absolut unisex (also nicht vom Zusatz "for men" abschrecken lassen ;)).

Also wie habe ich die Frisiercreme angewendet? Da ich von dem Stylingeffekt nicht wirklich überzeugt bin (kurzes Haar wird damit vielleicht in Form gebracht, aber meinen Haaren hat das Zeug nichts entgegenzusetzten), habe ich mir einen Haselnussgroßen Klecks genommen und damit meinen Nachtzopf einbalsamiert. Das Ergebnis waren wunderbar definierte und glänzende Flechtwellen am nächsten morgen.

Auch für einen Tag-Zopf, den ich in letzter Zeit gerne im Lazy Wrap Bun verpacke, hat sich diese Methode bewährt. Man hat dann einerseits den ganzen Tag diesen leichten, gepflegten Duft in der Nase und wenn man den Zopf dann öffnet, fallen die Haare einfach wunderschön und sehen gepflegt und geschützt aus.

Und damit komme ich auch gleich schon zum Fazit:  Wie wir es ja von Erdölprodukten schon kennen (sprich: Silikone Paraffinum Liquidum) ist die Schutzwirkung eine ganz tolle. Der Lichtschutz und die Kombination mit Feuchtigkeit tun ihr übriges. Zum Schutz des Zopfes, zum Aufpeppen des Glanzeffekts und für die Pflege zwischendurch ist Brisk sicher ein super Produkt. Für die Pflege der Kopfhaut werde ich weiterhin hochwertige Pflanzenöle benutzen, für die "richtige" Pflege der Haare auch.

Von 1 wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis
10 wie "Heiliger Gral" bekommt das Bübchen Kindershampoo die Note:

6 - Tut seinen Zweck, INCIs sind in Ordnung, aber nicht überragend. Duftet gut.

Sonntag, 12. August 2012

Review: Palmin

Hallöchen meine Lieben!

Als erstes wollte ich auch mal sagen, dass ich mich total über die ganze Resonanz auf mein kleines Gewinnspiel freue! Ihr seid echt toll! Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, einen zweiten Gewinner zu küren, der dann auch ein kleines Überraschungspaketchen bekommt.
(Denkt bitte daran, bei euren Kommentaren zumindest einen Namen anzugeben, sonst kann ich ja nichts in die Lostrommel werfen. )

Packung von außen

Heute möchte ich euch ein nicht ganz unbekanntes Produkt vorstellen, das ich mittleweile 3 Wochen für meine Haare benutze - es geht um das stinknormale Palmin.
 Ich war auf der Suche nach einer guten, pflegenden Grundlage für eine selbstgemachte Pflegepomade (coming soon) und bin im Supermarkt auf Palmin gestoßen.


Erstmal ein paar Fakten dazu: 
  • Nicht vom Namen verwirren lassen - Palmin ist kein Palmfett sondern Kokosfett - wird also aus dem Fleisch der Kokosnuss gewonnen
  • Kokosfett und Kokosöl sind das gleiche
  • Plamin ist raffiniertes Kokosfett

Die Kosten für Palmin bewegen sich unter einem Euro, je nach Supermarkt. Ihr findet es bei Butter und Margarine im Kühlregal.
Ausgepackt findet ihr einen Block, der an Schokolade erinnert - nur eben in weiß. Eine Packung enthält 10 Würfel á 25 Gramm, die man einfach auseinanderbrechen kann (bitte nicht das margarinenartige Palmin Soft kaufen). 
Palmin ist tatsächlich absolut geruchsneutral - wobei es sehr schnell fremde Gerüche annimmt - also die Packung nach Gebrauch wieder luftdicht verschließen und nicht neben Fisch oder Knoblauchdip legen ;-) 

Die Konsistenz des gekühlten Palmins ist in etwa so wie die von Kakaobutter - glatt und bei Haukontakt schmelzend. Bei Zimmertemperatur wird die Konsistenz aber bisweilen eher cremig ...

Was die Wirkung angeht, veranlasst mich mein begrenztes Chemie-Wissen dazu, zu sagen, dass Kokosöl nun mal Kokosöl bleibt, egal ob kaltgepresst oder raffiniert. Es bleiben die gleichen Bestandteile (die vielen gesättigten Fettsäuren, z. B. Laurinsäure) drin, was fehlt sind die Duftstoffe.

Anwendung

Ich habe Palmin bisher nur für meine samstägliche Tiefenkur benutzt - also: Einen Brocken abbrechen, in ein kleines Schälchen legen. Haare gut durchbürsten und in 4 Partien teilen. Jetzt jede Partie mit Palmin einbalsamieren, indem man einfach den Würfel in den Händen reibt und das überschüssige Öl in die Haare gibt.
Am Schluss nochmal jede Strähne gut durchbürsten und Rizinusöl in die Kopfhaut massieren.
Ein Würfel reicht für meine Haarlänge mehr als aus, meine Haare waren also heute morgen immer noch öltriefend.
Das Gefühl beim Einmassieren des Öls in die Haare empfand ich als sehr angenehm. Ich hatte das Gefühl, dass die Haare sofort einen Großteil des Öls aufsaugen würden - die Spitzen waren sofort geschmeidig und glänzen um die Wette.
Vorsicht ist aber in zwei Fällen angeraten: Man sollte nicht mit Palmin auf dem Kopf Kochen oder Braten oder sonstiges - der Geruch hält sich wirklich postwendend und penetrant am Öl fest. Gleiche Warnung, falls ihr vorhabt, das Öl als Spitzenpflege für zwischendurch zu benutzen - haltet euch von Frittenbuden und Raucherclubs fern, es sei denn, ihr möchtet den Geruch auch noch Stunden später genießen.

Sehr empfehlenswert ist Palmin natürlich, wenn ihr gerne selber Mazerate (also Duftauszüge) aus Blüten machen wollt. Möglicherweise kann man das Palmin auch schmelzen und zwei Tröpfchen seines liebsten ätherischen Öls hinzufügen - wird noch ausprobiert :)

Wirkung

Die Wirkung von Palmin auf meine Haare finde ich supergut. Ich habe, glaube ich, schonmal erklärt, dass ich die Qualität eines Öls eher daran bemesse, wie es sich IM Haar anfühlt, als nach dem Waschen.
Im Haar also finde ich es toll. Es macht die Haare weich, es kühlt die Kopfhaut angenehm, es scheint die Haare sofort zu versiegeln und gut einzuziehen.

Von daher meinerseits eine klare Kaufempfehlung - es sei denn, ihr liebt den Kokosduft allzusehr!


Von 1 wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis
10 wie "Heiliger Gral" bekommt Palmin die Note: 


8 - Weder am Preis noch an der Wirkung was auszusetzen
 

Mittwoch, 11. Juli 2012

Haarpflege Routine

Hallöchen meine Süßen!!

Ich habe in der letzten Zeit ganz oft von euch die Frage bekommen, wie denn so meine Beauty-Routine (speziell natürlich die der Haare) aussieht.
Da ich ein sehr experimentierfreudiger Mensch bin, kann ich euch immer nur eine Momentaufnahme meiner Haarpflege geben. Beinahe monatlich ändert sich etwas, aber momentan scheine ich ein Programm gefunden zu haben, mit dem meine Haare und ich ganz zufrieden sind.

Morgendliche Haarpflege Routine an einem Nicht-Waschtag

Oben: Bürste mit Mischborsten, unten: Wildschweinborste, von HIER
Schritt 1: Da ich nachts einen Zopf trage, wird der natürlich erstmal aufgedröselt und ich begutachte dann (falls vorhanden) die schönen, glänzenden Flechtwellen. Das schafft Selbstvertrauen ;)

Schritt 2: Meine Haare haben fast nie Knoten, erst recht nicht, wenn sie frisch aus dem Zopf kommen. Deshalb lasse ich den Kamm links liegen und bürste direkt mit der Wildschweinborstenbürste drauf los. Es gibt wirklich nichts belebenderes am Morgen als eine Kopfhautmassage mit der bevorzugten Bürste. Ich benutze dafür zwei unterschiedliche Werkzeuge, eine Bürste mit Mischborsten (Natursisal und Kunststoff) sowie meine normale Wildschweinborste.

Schritt 3:  Je nachdem, wie sich meine Kopfhaut dann fühlt, wende ich gerne ein Haarwasser oder ein Balsam an. Momentan bevorzuge ich das Henna Balsam Plus von Neobio (im Reformhaus oder von HIER), davon massiere ich einfach einen kleinen Klecks in die Kopfhaut und in die trockenen Längen ein (vor allem in die Unterwolle). Das gibt auch einen wunderbaren frischen Duft, der für mindestens ein paar Stunden hält.

Schritt 4: Dann werden die Spitzen ein wenig geölt, dazu benutze ich je nach Zustand Kokosöl, Kamelienöl, Sheabutter oder parfümiertes Kokosöl.

Schritt 5: Da meine Nackenhaare mir momentan sehr auf den Geist gehen, werden sie weggesteckt. Dazu verwende ich ein kleines schwarzes Silikongummi (gefunden bei IhrPlatz oder Ebay), mit dem ich die ganzen herumfliegenden Häärchen zusammenbinde und dann mit einer Haarnadel feststecke. Vorher kommt noch ein ordentlicher Klecks Sweet Georgia Brown Pomade (HIER) in die Häärchen, damit auch nichts herausrutscht.

Schritt 6: Tja, jetzt geht es um die Frisuren. Momentan trage ich meistens Dutts, a) weil es so heiß ist und b) weil meine Haare in offenem Zustand und als Pferdeschwanz mittlerweile Aufmerksamkeit auf sich ziehen, die ich nicht immer leiden kann. Also mache ich z. B. einen hohen Ballet Dutt, einen Lazy Wrap Bun, einen geflochtenen Lazy Wrap Bun und was es sonst noch so gibt. Das Ganze wird dann je nach Bedarf fixiert, mit Pomade, Honey Spritz oder noch etwas Henna Balsam Plus.

Abendliche Haarpflege-Routine an einem Nicht-Waschtag

Schritt 1: Als erstes wird natürlich wieder die Frisur aufgedröselt und die Haare werden vorsichtig entwirrt (je nach Bedarf).

Schritt 2: Ich nutze die Abendstunden gerne für eine kleine Kopfhautmassage, trocken oder mit einem Hairtonic, mit den Fingerspitzen oder mit einer Kopfmassagebürste. 

Schritt 3: Vor dem Schlafengehen wird dann wieder ein Schlafzopf gemacht, machmal schlafe ich auch mit offenen Haare oder neuerdings mit einem Dutt ganz oben auf dem Kopf. Das gibt Volumen und ist garnicht so unbequem, wie es klingt.

Schritt 4: Ich nehme auch immer wieder mal Nahrungsergänzungsmittel, einen B-Vitamin-Komplex oder Eisen und Vitamin C. Nicht nur, wegen der Haare sondern auch für die allgemeine Gesundheit. 


Der Abend vor dem Waschen

Wennn ich Zeit habe (Zeit ist in den letzten Wochen leider Mangelware bei mir) gönne ich mir am Abend vor meiner Wäsche eine ausgiebige Ölkur, meistens bestehend aus Rizinusöl für die Kopfhaut und Kokosöl für die Längen (gerade liebe ich das Monoi Tiki Tahiti Öl mit Sandelholzduft, von HIER - bitte nicht das von Yves Rocher kaufen, das ist eine Fälschung!).

Die Ölkur wird dann mindestens 15 Minuten nach allen Regeln der Kunst in Haare und Kopfhaut eingearbeitet, mit Bürsten, feinzinkigen Kämmen, Kopfhautmassagen und so weiter. Das Ganze wird dann eingeflochten oder unter einem Kopftuch verstaut und bis zum nächten Morgen dringelassen.


Der Waschtag

Mit meinem öltriefenden Haaren springe ich dann am nächsten Morgen unter die Dusche und shampooniere die Haare zwei Mal mit meinem Bübchen Kindershampoo, von dem ich nach wie vor begeistert bin. Ich versuche beim Waschen aber, die Längen und Spitzen nicht allzusehr zu strapazieren und lasse nur das schaumige Wasser durchlaufen, um die Haare vom Öl zu befreien.

Dann kommt eine Spülung oder Kur in das untereste Drittel der Haare, momentan benutze ich Balea "Best Age" Spülung. Zum Schluss noch eine Rinse aus einem guten Schuss Essig und einem Liter Wasser, die ich kalt ausspüle.

Die Haare lasse ich dann offen und an der Luft trocknen.


Sooo ... das war im Großen und Ganzen meine Haarpflege Routine. Hin und wieder probiere ich ein neues Produkt oder Öl aus, Habe einen Termin, zu dem ich mit frisch gewaschenen Haaren erscheinen will und anderes. Ich halte mich nicht sklavisch an diesen Rhythmus, aber im Allgemeinen sieht meine Haarpflege momentan so aus. Wenn ihr Fragen und Anmerkungen habt, immer her damit! 





Montag, 11. Juni 2012

Honey "Spritz"

Hallöchen meine lieben Leserinnen und Leser!

Heute gibt es von mir mal wieder ein Rezept, das in seiner Einfachheit und Effektivität kaum zu überbieten ist.
Es geht um ein Feuchtigkeitsspray Schrägstrich Haarfestiger aus Basiszutaten, die so gut wie jeder im Haus hat.

Die Hauptzutaten sind Wasser und Honig. Honig ist ein exzellenter Feuchtigkeitsspender, ähnlich dem pflanzlichen Glycerin oder Panthenol, und in Verbindung mit Wasser hält er die Feuchtigkeit noch besser im Haar und klebt auch nicht.

Die Basiszutaten: 

  • 1 kleine Sprühflasche (meine fasst 50 ml), z. B. von HIER
  • 1/2 Teelöffel Honig
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • Abgekochtes Wasser

Ihr gebt den Honig und den Zitronensaft in das Fläschchen und füllt warmes (nicht mehr heißes!) Wasser dazu. Zuschrauben und schütteln, bis sich der Honig aufgelöst hat. Ihr könnt nun zur Probe einen Sprühstoß auf eure Hände geben und verreiben - das Gemisch sollte sich glatt anfühlen und einen leichten Film bilden, aber nicht kleben.Ggf. müsst ihr Honig oder Wasser hinzufügen.



Ich habe es bei meinem Honey Spritz bei den oben genannten Zutaten belassen - ihr könnt eure Rezeptur aber gerne mit folgenden Extras pimpen:

  • Weizenprotein
  • Seidenprotein
  • Ein Klecks eurer liebsten Haarkur
  • 3 Tropfen ätherisches Öl 
  • Für sehr trockenes Haar: Ein Teelöffel Pflanzenöl eurer Wahl (in diesem Fall bitte vor jeder Anwendung gründlich schütteln)
  • Und was euch sonst noch so einfällt

Anwendung
Das Honey Spritz könnt ihr ins feuchte oder trockene Haar geben, nach dem Waschen, zum Frisieren am Morgen oder zur Pflege zwischendurch.
Einerseits hält es, wie bereits gesagt, die Feuchtigkeit im Haar und pflegt es, andererseits legt es auch einen Film um das Haar, der es fester und griffiger macht, sodass es sich leichter frisieren lässt.

Ich habe mein Honey Spritz gestern nach dem Waschen und heute Morgen vor dem Flechten benutzt und meine Haare fühlen sich toll an - irgendwie griffig, als wäre Haarspray drin, aber euch gesund und gut durchfeuchtet - wie gesagt, ein hübsches, einfaches Rezept! Erzählt mir doch, wie es bei euch wirkt!


Anmerkung
Ja, es stimmt, Wasser in Verbindung mit Honig entwickelt Wasserstoffperoxid in geringer Konzentration. Aber auch für diejenigen von euch, die ihre dunklen Haare behalten wollen: Das Honey Spritz trocknet so schnell weg, dass gar keine Zeit für irgendwelche chemischen Reaktionen bleibt. Ihr könnt also unbesorgt sein!


Donnerstag, 10. Mai 2012

Haarwäsche hinauszögern Teil II - die Methode

Hallöchen ihr langhaarigen Hippies!

Wie versprochen kommt hier der zweite Teil meiner "Haarwäsche hinauszögern"-Reihe. Heute erzähle ich euch ein bisschen dazu, wie man vorgehen sollte, welche Hilfsmittelchen angebracht sein könnten und wie man idealerweise einen nicht mehr ganz so frischen Haaransatz verstecken kann.

(Anmerkung: Die Produkte, die ich euch hier empfehle, sind ganz unten im Artikel noch einmal aufgelistet und verlinkt!)

Grundsätzlich: Jede Haut gibt Fett ab, an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich viel. Das tut sie, um sich vor äußeren Einflüssen (Wetter, Sonne, Staub, Austrocknung) zu schützen - logisch.
Seit einigen Jahren, der medizinischen und hygienischen Revolution sei Dank, können wir uns waschen, wann immer wir wollen, mit tensid-basierten Shampoos und Duschgels, Seifen, Peelings und wir tun es auch gerne und häufig. 
Ich muss wohl nicht erst sagen, dass diese Entwicklung der Haut nicht unbedingt gefallen hat ;) Sie reagiert darauf mit einer übermäßigen Ausschüttung von Fett (Hauttalg oder Sebum). Das Fett, dass die Haut ausschüttet, wird gleich wieder weggewaschen, der Kreislauf beginnt von vorne.
Diese Entwicklung kann aber auch, bis zu einem bestimmten Maß, umgekehrt werden. Und genau darum geht es beim Herauszögern der Haarwäsche. Die Haut gewöhnt sich wieder daran, weniger und langsamer Fett zu produzieren.

Grundsätzlich gibt es zwei Methoden des Herauszögerns:
  • "Cold Turkey", sprich von einem Tag auf den anderen. Du bist hart gesotten und voller Entschlusskraft? Du willst dich sofort von einer täglichen Wäsche zu deinem ein-Mal-in-der-Woche-waschen-Ziel durchkämpfen?
  • Langsam, in kleinen Intervallen. Du wäschst bisher alle zwei Tage und möchstest nun auf alle drei Tage kommen. Das erfordert ein wenig Übersicht bei der Planung und dauert erfahrungsgemäß etwas länger, ist aber nicht so "brutal" wie die erste  Methode. 

Welche Methode für euch die bessere ist, das müsst ihr schon selber wissen. Jeder Mensch ist unterschiedlich, jede Haut ist unterschiedlich. Ich selber habe (wie im letzten Teil bereits erwähnt) mehr unbewusst meinen Waschrythmus auf 2 Mal / Woche ausgedehnt, wobei ich sehr langsam vorgegangen bin. Welche Methode auch immer ihr wählt, die folgenden Tipps helfen euch hoffentlich, eurer Ziel zu erreichen.

Einmal gründlich waschen ...
Zu Beginn des Experiments solltet ihr eure Haare einmal gründlich mit einem sanften, neutralen Shampoo eurer Wahl waschen. Bitte keine zusätzlichen Öle, Silikone, Parabene oder sonstiges. Wir wollen euer Haar ganz sauber bekommen. Lasst euer Haar an der Luft trocknen, Föhn und Co. trocknen nur aus.

Keine weiteren Zusätze
Verzichtet am besten völlig auf irgendwelche Stylingprodukte, Haarspray, Gel, Schaumfestiger etc. Was ihr noch vorrätig habt, könnt ihr euch gleich den Nachbarn schenken, denn euer langes Hippiehaar wird ab jetzt frei und unverklebt sein.

Entwirren und verstauen
Wenn euer Haar ganz trocken ist, kämmt es mit einem grobzinkigen Kamm. Wer besonders trockene Spitzen hat, darf ein paar Tropfen Öl (Jojoba-, Mandel- oder Kokosöl) in die Spitzen massieren.
Mir hat es sehr geholfen, meine Haare so bald wie möglich einzuflechten und hochzustecken, doch ihr könnt eure Haare auch an den ersten 1 bis 2 Tagen offen tragen.

Abends: Bürsten, Bürsten, Bürsten!
Wenn ihr von einem langen Tag nach Hause kommt, an dem ihr durch die Stadt gerannt seid, Autoabgase und Staub geschluckt habt, geschwitzt habt, dann würde normalerweise eine gute alte Haarwäsche helfen.
Aber nein!  Nehmt lieber eure Wildschweinborstenbürste zur Hand und striegelt sorgsam euren ganzen Kopf. Ihr könnt auch Scheitel abteilen und einzelne Partien gesondert behandeln oder den Kopf vorn über beugen und vom Nacken her anfangen. Hauptsache ist, dass ihr a) immer bis in die Spitzen hinunter bürstet, damit sich das Fett da verteilt, wo es hinsoll und dass b) eure Kopfhaut hinterher glüht wie ein Hochofen.


Schon wieder die Ernährung
Ja, es tut mir Leid, ich muss es schon wieder ansprechen: Bitte viel Obst und Gemüse essen und viiiiel Wasser trinken. Raffiniertes Mehl, Zucker und gesättigte Fette soweit wie möglich vermeiden. So das wars schon.


Gegen Schüppchen ... 
Wenn man beginnt, sich länger die Haare nicht zu waschen, können sich häufiger Schuppen zeigen, da sie ja nicht sofort weggewaschen werden. Für diesen Zweck könnt ihr euch einen sog. Staubkamm zulegen, mit dem ihr Scheitel für Scheitel euer Haar bearbeitet. Ihr werdet staunen, was da so alles hängen bleibt!

Fettiger Ansatz?
Tja, ein fettiger Ansatz ist wohl das Hauptproblem der ganzen Sache. Doch auch hier gibt es einige Tipps, denn verboten ist nur, was man als "Waschen" bezeichnen kann: 
  • Nimm ein normales Frottéehandtuch, beuge dich vorn über und massiere langsam mit etwas Druck deine Kopfhaut. Eine einfache, sanfte und wirkungsvolle Methode gegen den gröbsten Fettschimmer.
  • Trockenshampoo kann auch Abhilfe schaffen. Es wird auf den Ansatz aufgesprüht, kurz einwirken gelassen und dann ausgebürstet. Meine Erfahrungen hier sind zwiegespalten. Trockenshampoo darf auf keinen Fall zu lange auf der Kopfhaut bleiben, sonst ist Jucken (und vielleicht sogar ein Ekzem) garantiert. 
  • Babypuder wirkt auf die gleiche Art wie Trockenshampoo. Die feinen Partikel binden Fett und sollen dadurch ein frischeres Aussehen erzeugen. Babypuder kommt für mich jedoch noch weniger in Frage als Trockenshapoo, da es meine Haare erstens elektrisiert und zweitens die Poren der Kopfhaut verstopft. 
  • Kakaopulver (natürlich ohne Zucker, stark entölt) soll die natürliche Alternative zu Puder sein und zudem auf dunklem Haar nicht auffallen. Ich selber habe zwar weder Jucken oder Irritation der Kopfhaut festgestellt, noch irgendeine entfettende Wirkung. 
  • Haarwasser, ohne Fett und künstliches Parfüm, kann, in die Kopfhaut massiert, einen erfrischenden Effekt haben und die Haare weniger strähnig erscheinen lassen.

Alles in Allem stehe ich der Technik, sich irgendetwas in die Haare zu klatschen, um diese weniger fettig aussehen zu lassen, sehr kritisch gegenüber. Höchstens das Haarwasser kann gut sein und sogar helfen, die Kopfhaut und Haare zu pflegen.

Frisuren zum kaschieren
Am dritten oder vierten Tag hast du erfahrungsgemäß spätestens Probleme, die Haare offen zu tragen.
Ich empfehle dir, ein paar Frisuren auszuprobieren und zu sehen, was dir gefällt. Bei manchen betonen Flechtfrisuren nur noch mehr den fettigen Ansatz, dann ist ein streng zurückgekämmter Dutt oder ein feiner Seitenscheitel angebracht.
Du kannst es aber auch mit z. B. zwei französischen Zöpfen probieren, die du dann duttest. Hauptsache, es sieht gepflegt und "gewollt" aus ;) 

Am Abend vor der Wäsche
Am Abend, bevor ich meine Haare wasche, habe ich es mir angewöhnt, eine große, luxuriöse Ölkur zu machen. Die Kopfhaut bekommt eine Extraportion Rizinusöl, manchmal mit ein paar Tropfen Teebaumöl, in die Längen gebe ich meist Kokosöl oder Olivenöl. Du kannst deine Haare auch anfeuchten, während du das Öl aufträgst, das sorgt für den Extra-Pflegeeffekt.


Mein Fazit bei der Herausforderung Hinauszögern ist: Keep it natural! Mit synthetischen Produkten nachhelfen zu wollen kann nur schief gehen, deshalb: Bürsten, Kämmen, Flechten, Hochstecken, sich in Geduld üben.

Hier die Produkte, die ich euch empfohlen haben, wie immer von Amazon.de

Sonntag, 6. Mai 2012

Haarwäsche hinauszögern Teil I - die Gründe

Hallo meine Lieben!

Tja heute geht es um ein Thema, das mich zu Beginn meiner "Haarzüchterkarriere" vor mittlerweile fast 2 Jahren noch ziemlich gewurmt hat. Ich hatte gerade angefangen, mich mit natürlicher Haarpflege zu befassen und las an allen möglichen Stellen Aussagen wie "weniger ist mehr!" und "lasst eure Haare einfach mal gaaanz in Ruhe".

Wenn ihr wie ich seid, neigt ihr aber eher dazu, euer neues Hobby anpacken und ausleben zu wollen, ihr wollt alle Haarkuren auf dem Markt ausprobieren, euch den halben Inhalt eures Kühlschranks zusammengemischt auf den Kopf schütten, das Spektakel dann wieder auswaschen und am besten am nächsten Tag noch Sesamöl und Henna ausprobieren.

Das habe ich auch ziemlich lange so gemacht - ich konnte es einfach nicht sein lassen, die ganzen tollen Öle und Kuren auszuprobieren, über die ich gelesen hatte. Und um ehrlich zu sein, bin ich damit gut gefahren, zumindest die ersten 1,5 Jahr, oder, in Haarlängen gerechnet, die Zeit von Midback- bis Taillenlänge ;)

Mittlerweile, und das liegt sicher auch an der zunehmenden Haarmasse auf dem Kopf, bin ich in diesen Dingen etwas vernünftiger geworden. Um es mal ganz praktisch auszudrücken: Haarewaschen in der Badewanne wird mittlerweile zunehmend unbequemer und nicht selten wickelt sich ein ganzer Strang um den Oberarm, Hals oder Wasserhahn. Duschen hat sich als ähnlich problematisch erwiesen, und ich muss aufpassen, mir nicht den Nacken zu "verknacksen".

Unpraktisch ausgedrückt gibt es auch Gründe, die vom Aspekt der Haargesundheit für ein selteneres Waschen sprechen:
  • Bei jedem Kontakt mit Wasser (besonders mit heißem Wasser) quillt das einzelne Haar auf. Die Schuppenschicht öffnet sich, Wasser kann ein- und austreten. Das erweist sich besonders beim Trocknen als nachteilig, weil mit dem Verdunsten des Wassers auf der Haaroberfläche auch immer Wasser aus dem Inneren des Haares mit herausgezogen wird - das Haar trocknet aus. 
  • Dieser Effekt wird natürlich durch die Zugabe von Shampoo oder Seife noch verstärkt, da hier auch die natürlichen Öle, die das Haar geschmeidig halten, entfernt werden. 
  • Nicht zuletzt wird durch das Waschen mit basischen Reinigern auch der Säureschutzmantel von Haut und Haar angegriffen. Die Kopfhaut wird so anfälliger für Infektionen, Pilze, Bakterien etc.
Manche von euch kennen wohl noch die Geschichten von Großmüttern oder Urgroßmüttern, die davon erzählen, dass man sich damals höchstens alle zwei Wochen mal die Haare gewaschen hat, zur täglichen Reinigung stand nur ein Staubkamm zur Verfügung ...
Kaiserin Elisabeth, genannt "Sisi", soll ebenfalls ihre bodenlange Mähne etwa zwei mal im Monat gewaschen haben (übrigens mit einer Mischung aus Eiern und Cognac).
Sogar noch in den 1950ern berichten Schönheitsratgeber und Frauenzeitschriften, man werde "wohl nicht darum herumkommen, sich alle 14 Tage den Kopf zu waschen".
Aus dem 19 Jahrhundert sind Überlieferungen wie diese bekannt: "Um Dein Haar gesund zu erhalten, wasche es nicht öfter als einmal in drei Wochen"

Diese Liste könnte ich noch um einiges weiter führen, aber der Sinn dahinter ist klar. Von Sisi zumindest wissen wir, dass sie bis weit über die Grenzen Österreichs hinaus für ihre Haarpracht beneidet wurde und vielleicht hat ja die eine oder der andere von euch schon neidisch auf die alten Fotografien der Großmutter geschielt.
Fakt ist, dass wir unserem Haar bei jeder Wäsche eine große Belastung zumuten, von den Wirkungen der chemischen Reinigungsmittel ganz zu schweigen.

Doch was ist nun in unseren hektischen und auf Äußerlichkeiten fixierten Welt das richtige Maß? Sollen wir von Heute auf Morgen nur noch alle drei Wochen die Haare waschen? Oder uns dem "gesellschaftlichen Druck" beugen, immer eine fluffig-dufige frisch gewaschene und dann mit Haarspray zugekleisterte Frisur zu tragen?

Die Antwort liegt, denke ich, irgendwo dazwischen. Ich selber bin in den letzten 1,5 Jahren mehr unbewusst als gewollt auf einen Waschrythmus von etwa 4 Tagen gekommen - mal mehr und mal weniger.
Das liegt bei mir tatsächlich in der Bequemlichkeit begründet. Klar, ich dusche jeden Tag, sonst würde ich mich unwohl fühlen. Aber die Haare zu waschen, zu kuren, eine saure Spülung zu verwenden, zu entwirren und lufttrocknen zu lassen - das dauert mir mittlerweile einfach zu lange!
Mein "Ziel" ist es, auf einen Waschrythmus von 7 Tagen zu kommen und ich denke, mit etwas Übung und Durchhaltevermögen ist das durchaus zu schaffen.

Im zweiten Teil erzähle ich euch dann von den Tipps und Tricks, die dabei helfen sollen, die Haarwäsche herauszuzögern!

Schreibt mir doch, wie ihr dazu steht! Findet ihr das ganze Thema total ekelhaft? Wie oft wascht ihr euer Haar und habt ihr auch ein Herauszögerungs-Ziel?

Donnerstag, 29. März 2012

Creme für's Haar?

Hallöchen meine Lieben!

Heute möchte ich euch ein bisschen was zu einem Thema erzählen, das für manche von euch vielleicht befremdlich rüberkommt - aber wie so vieles einfach eine Sache des logischen Denkens und der Gewohnheit ist.

Es geht um das Thema Haarcreme bzw. Creme + Haar
Wenn ihr mal mit offenen Augen durch eure Drogerie geht, werdet ihr sicher Produkte wie die "Brisk Frisiercreme" finden:

 Wie so vieles ein Relikt aus vergangenen Zeiten, das heute (leider leider!!) kaum noch benutzt wird? Oder kennt ihr Männer, die ihre Haare mit Pomade oder Frisiercreme pflegen? (Wenn ja, ich nehme Telefonnummern entgegen)


Nunja, Brisk ist eine der wenigen Marken, die sich am Markt halten können. Aber mir geht es hier (natürlich auch aus Gründen der Natürlichkeit) um eine weniger fettige und dennoch pflegende Alternative zum Öl.
Gestern bin ich mal wieder durch den DM spaziert und habe mir zwei neue Produkte gekauft, nämlich die Alverde Körperbutter "Mamaglück" (zu finden in der Babyabteilung oder HIER) und die Alverde Körperbutter Verveine (Limited Edition). Erstere ist eigentlich bevorzugt für werdende Mütter gedacht, aber an soetwas kann ich einfach nicht vorbeigehen.

Beide Produkte sind natürlich toll für trockene und spannende Haut geeignet, aber das ist ja nicht unser Thema. Ihr denkt euch jetzt vielleicht: "Ihh, Creme in die Haare?? Das geht doch nicht/dafür ist die doch nicht gedacht!!" und ich sage euch: Versucht es!

  • Z. B. als Spitzenpflege: Einfach eine Fingerspitze voll im Zopfende oder in den Nackenhaaren verteilen, über Nacht einflechten - die Haare werden am nächsten Morgen butterzart und weich sein!
  • Oder als Tiefenkur: Creme großzügig in die gesamten Haare und in die Kopfhaut einmassieren, über Nacht oder für ein paar Stunden einwirken lassen, dann normal mit Shampoo auswaschen. 
  • Oder zum Legen: Wieder eine Fingerspitze voll vorsichtig über der fertigen Frisur verteilen, um die Haare zu glätten. 
Nach wie vor liebe ich natürlich meine Ölkuren - aber Creme für's Haar hat seine Vorteile. Wenn ihr beispielsweise Öl auf trockenem Haar nicht gut vertragt (bei manchen wirkt es austrocknend), kann eine gute Körperbutter Wunder wirken, denn hier habt ihr Öl und Wasser in einer fertigen Emulsion.
Auch wenn eurer Haar eher fein ist und ihr Probleme habt, eine Olivenölkur wieder auszuwaschen, kann eine "Haarcreme" guten Ersatz bieten.

Noch ein Wort zu den Produkten: Ich selber bevorzuge die Alverde-Produkte, weil ich mit denen die besten Erfahrungen gemacht habe. Zudem sind sie (meistens) rein pflanzlich, d.h. auch ohne Mineralöle etc.
Solltet ihr auf konventionelle Kosmetik zurückgreifen wollen, checkt als erstes mal die INCIs, denn in Dove-Bodylotions z.B. finden sich massig Silikone.

Und zum Schluss noch eine Empfehlung (mein liebstes Alverde-Produkt): Alverde Körperbutter Macadamianuss Karitébutter aus dem DM deines Vertrauens oder HIER 







Mittwoch, 18. Januar 2012

Trimm-Start

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser!

Ich hatte es schon kurz angekündigt - ab sofort werde ich mein Haupthaar nicht mehr so ganz wild wuchern lassen - es wird ab jetzt getrimmt!

Und ich wäre nun mal nicht ich, wenn dafür nicht gleich ein neues Zubehör angeschafft würde - Spitzen schneiden ist nun mal ein wichtiges Thema und man möchte nichts dem Zufall (oder gar einem Frisör) überlassen ;-)

Also musste der sogenannte CreaClip bei mir einziehen:
So sieht er aus mit angehängter Rechnung, wobei man bei mir vergessen hatte, die Versandkosten zu berechnen - die musste ich dann nachzahlen :(

Aber okay: In den Paketchen enthalten sind zwei verschiedene Geräte, der lange weiße Clip, der benutzt wird, um Stufen und Spitzen zu schneiden und den kleinen blauen Clip, den man für Pony oder sehr dünnes Haar benutzen soll.

Beide Clips haben eine fesche Wasserwaage, die man in 45° Winkeln drehen kann, um ein gerades Ergebnis zu erzielen.

Darüber hinaus liegt eine kurze Bedienungsanleitung bei. 






Die Bedienungsanleitung habe ich komplett links liegen gelassen und statt dessen die Hilfe-Videos auf Youtube konsultiert.
Wichtig ist: Haare gut durchbürsten oder kämmen und einen Mittelscheitel ziehen.
Dann werden die gesamten Haare in den großen weißen CreaClip eingespannt (im Nacken) und dann wird der Clip gerade heruntergezogen, bis nur noch die Spitzen unten herausschauen.
Die werden dann abgeschnitten (bitte mit einer guten Haarschere).

Hier noch einmal das Video, leider auf japanisch, aber die Bilder dürften selbsterklärend sein:
Youtube

Mein Fazit ist erstmal: Im Zweifelsfall eine mutige Person um Hilfe beim schneiden bitten, wenn deine Haare noch nicht lang genug sind, sie mitsamt des Clips "nach vorne" zu holen, also über die Schulter, um zu schneiden.
Auch bei meinem relativ dicken Haar hatte ich ein besseres Gefühl dabei, den kleinen Clip zu benutzen, da dabei die Haare fester sitzen und nicht gleich rausrutschen, sodass man dann doch nachschneiden muss.
Skeptisch bin ich geworden, als die Spitzen nur an einer Seite (meiner linken) hervorstanden - sind die Haare da schneller gewachsen oder habe ich den Clip doch schief runtergezogen ... hmm.
Nach ein paar Versuchen habe ich mich dann endlich an die Schere getraut und ungefähr einen Zentimeter abgeschnitten.
Das Endprodukt sieht gut aus, die Haare fühlen sich in den Spitzen fülliger und gesünder an - ich werde den CreaClip also auf jeden Fall weiter benutzen und beim nächsten Mal vielleicht jemanden um Hilfe bitten.

Fazit Nummer zwei: Für 19,99 € plus Versand von 6 € würde ich es mir, wenn ich nochmal die Chance hätte, wohl zweimal überlegen, das Teil zu kaufen. Vielleicht braucht man auch etwas Übung, wer weiß ;)

Hier könnt ihr ihn bestellen:
CreaClip Homepage