Translate

Posts mit dem Label haaröl werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label haaröl werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Review: Yves Rocher 100% Sheabutter

Hallo ihr Süßen!

Nach langer langer Zeit endlich mal wieder eine neue Review. Das bedeutet auch: Nach langer langer Zeit war ich mal wieder Kosmetik shoppen und nach besonders langer Zeit auch mal wieder bei Yves Rocher! Eigentlich, um ein Geschenk zu kaufen für die Omma, die hartnäckig behauptet, man müsse ihr nichts schenken.

Ich finde, bei Yves Rocher hat sich so einiges getan. Nicht unbedingt nur zum besseren. Die ekelhaft stinkenden Vanille und Kokos Parfums stehen immer noch rum und versorgen die Kundschaft, die jung, naiv und zu arm für den Body Shop ist. Der Rest ist in dunkelbraunen und goldenen Tönen gehalten, duftet extrem schwer und glitzert meistens.

Aber heute aber ich schon mal mindestens 2 tolle neue Produkte entdeckt und eines davon mitgenommen. Erstmal hatte ich mich in eine Bodylotion verliebt, die ein verlockendes Haferbild auf der Flasche hatte (ich liebe getreideartige Gerüche in Kosmetik ...), die aber dann gar nicht nach Hafer roch, sondern eher nach Flieder. Trotzdem lecker. Wenn ihr mal die Gelegenheit habt, dran zu schnüffeln, probiert es aus.

Gekauft aber habe ich etwas anderes, nämlich Sheabutter.


Dabei habe ich geflissentlich den ziemlich hohen Preis von 9,99 € für 45 (!) ml übersehen. Ich habe auch übersehen, dass die Butter doch recht weiß ist, also einiges an Reinigung über sich hat ergehen lassen müssen. Ich gebe es zu: Ich habe sie getestet, sie hat mich daran erinnert, wie gut Sheabutter meinem Haar immer getan hat, ich wollte sie, ich nahm sie. Veni vidi vici.

Duft und Konsistenz
Die Butter hat einen ganz leichten, typischen Shea-Duft. Ein bisschen krautig und nussig. Aber kaum wahrnehmbar, deshalb ist dieses Produkt sicher ganz gut für diejenigen geeignet, die den natürlichen Sheaduft nicht so dolle finden oder ihre Butter selber beduften wollen.

Auch die Konsistenz ist etwas anderes als bei der Shea, die ich kenne und die immer ein bisschen bröselte, bevor sie schmolz. Die Yves Rocher Butter bildet eher kleine Kristalle, die sich kühlend anfühlen, bevor sie sehr schnell auf der Haut schmilzt. Angenehm eigentlich! Wie ihre unraffinierten Kollegen pflegt sie wunderbar, reichhaltig.

Anwendung
Ich werde dieses Tiegelchen für verschiedenstes benutzen. Zunächst mal wünschen sich die Härchen in meinem Nacken in letzter Zeit besonders viel Aufmerksamkeit (sprich: Fett!!), weil sie ständig am Schal schubbern und sich verknoten. Ich habe also immer einen kleinen Kamm dabei, mit dem ich etwas Sheabutter aus dem Tiegelchen unterhalb meines Dutts verteile, alles hübsch hochfrisiere und festklemme. Die Spitzen bekommen natürlich auch immer etwas ab und da ich momentan keine meiner geliebten Pomaden bei mir habe, werde ich statt dessen Sheabutter verwenden. Siehe Sheabutter-Pomadenfrisur unten :-)
Wenn meine Haut besonders trocken ist, werde ich auch ihr eine Behandlung zukommen lassen, oder die Butter als reichhaltige Augencreme für nachts verwenden.

Meine Sheabutterfrisur für jeden Tag
Eine etwas größere Menge verreibe ich dazu zwischen den Händen und massiere sie ins trockene oder handtuchfeuchte Haar ein - dann mit einem feinmaschigen Kamm glatt nach hinten kämmen, um alles zu verteilen. Ich ziehe dann einen Seitenscheitel und kämme auch hier noch alles nach hinten, mache einen Pferdeschwanz, den ich dann nochmals flechte und unten mit einem zweiten Haargummi fixiere. Wenn du "Länge zeigen" willst, lässt du es so. Den geflochtenen Zopf kannst du aber auch noch einmal hochstecken - das sieht besonders edel aus.

Preis-Leistungsverhältnis
Ich glaube, wir alle wissen, dass dieser Kauf ein Impulskauf war. Die Yves Rocher Sheabutter ist von mittlerer Qualität (ich hatte schon bessere, ich hatte schon schlechtere). Sicherlich zahlt man hier zu 80% für den Namen und den Vertrieb. Dennoch bin ich jetzt wieder ziemlich angefixt worden, wieder mehr auszuprobieren, mir wieder selber Sheasahne zu machen und mit eine tolle, unraffinierte Butter wie diese HIER oder HIER zu kaufen.


Sonntag, 5. Januar 2014

Monatsrückblick Dezember

Meine Lieben, 

ich habe mich dazu entschlossen, mal wieder eine neue Rubrik auf meinem Blog ins Leben zu rufen - Monatsrücklicke! Darin würde ich euch gerne mitteilen, welche Produkte, Tools etc. ich in dem entsprechenden Monat am häufigsten genutzt habe, etwas über Haarzustand und Tipps meinerseits erzählen. 
So die Haargöttin will, kommen dazu dann auch Längenbilder! Lasst mir doch einen Kommi da, ob ihr die Idee gut findet oder nicht! Oder was ihr ändern würdet! Und was eure Favoriten im letzten Monat waren! Und überhaupt! 

Shampoo
Zwei Shampoos habe ich im letzten Monat besonders häufig benutzt. Erstens das Totes Meer Salz Shampoo von Murnauers (bekommt man in der Drogerie oder HIER). Das war mein Shampoo für die Tiefenreinigung - denn meine Haare waren doch ab und an strapaziert und wollten mit Ölkuren besänftigt werden. Das Shampoo gefällt mir gut, es beruhigt vor allem die Kopfhaut schön. Ich empfehle es bei sensibler Kopfhaut, als Tiefenreinigung zum Beispiel vor dem Haarwäsche hinauszögern oder wie gesagt nach einer Ölkur. 
Ende des Monats habe ich mich aber auch mal wieder an die Produkte von Morrocco Method getraut. Genauer gesagt am Neujahrstag (Qualm von Zigaretten und Feuerwerksasche hängen im Haar, eigentlich ist aber noch nicht Waschtag). Ein absolut sanften Shampoo, das die Kopfhaut ein wenig peelt, die Haare stark und saftig zurücklässt. Dieses Shampoo ist meiner Meinung nach nichts für Haare, die geföhnt, geglättet und weich gestriegelt sein sollen. Es ist ein Naturprodukt, lieb zum Haar aber unverträglich mit Styling. MM-Produkte bekommt ihr HIER. 

Conditioner
Besonders gerne benutzt habe ich im Dezember die reichhaltige Feuchtigkeitsspülung Aloe Vera Hibis-kus von Alverde. Der Duft ist wirklich köstlich und die Konsistenz ist dickflüssig, sehr nährend und nach meiner Einschätzung besser als bei so manchem Conditioner mit Silikonen oder künstlichen Weichmachern. So wenig ich mit den Shampoos von Alverde klar komme - so toll sind die Condis :-)
Dann ging mein MM-Abenteuer weiter und ich habe den Chi instant Conditioner ausprobiert - tatsächlich habe ich ihn ins feuchte Haar und vor allem in die Kopfhaut einmassiert und da gelassen. Die Haare waren satt, absolut unstylebar aber gesund wie sonst was. Auf der Kopfhaut hatte ich für zwei oder drei Tage ein so angenehmes, sauberes Gefühl - toll! 

Öl
Das am häufigsten verwendete Öl ist definitiv dieses kleine Töpfchen Kokosöl, das ich auf irgendeiner Vegan-Messe erstanden habe. Es fasst nur 26 ml aber ich finde, dieses Gläschen ist einfach perfekt, wenn man für ein paar Tage verreist und sich nicht am Olivenöl des Buffets vergreifen will. Kaltgepresstes Kokosöl, duftend und gewohnt peflegend. was soll ich dazu noch sagen?




Tools
Im vergangenen Monat hieß es bei mir "back to basics", was die Haarpflegeutensilien angeht. Tatsächlich ist die Bürste, die ihr auf dem Bild links seht, schon so alt, dass man die Bissspuren meines seit 18 Jahren verstorbenen Hundes noch im Holz sieht. Also, sagt nicht, eine Bürste sei keine Anschaffung fürs Leben.
Dieses alte Schätzchen hat harte schwarze Kunsstoffborsten, dazwischen befinden sich aber sowohl Wildschweinborsten als auch Sisalborsten , alles bombenfest im Holzcorpus verklebt.
Diese Bürste ist wirklich die einzige Bürste, die bis auf meine Kopfhaut dringt. Die Naturfasern zwischen den harten Borsten erreichen ihre Pflegewirkung und bringen meine Haare zum Glänzen.
Besonders angenehm, wenn man sich vorn überbeugt und mit langen Strichen vom Nacken bis in die Spitzen bürstet. Wundervoll. Momentan benutze ich wirklich kaum etwas anderes zum Ordnen oder Pflegen der Haare. Lediglich zum Stylen von z. B. Pomadenfrisuren, Scheiteln etc. kommt dann der feinmaschigen Kamm dazu. Der dient auch zur täglichen Reinigung der Bürste - immer wieder aufs neue bin ich erstaunt und entsetzt, wie viel Staub sich in meinen Haaren befindet. Also gehört es zu meinen inoffiziellen Neujahresvorsätzen, jeden Tag meine Bürste zu reinigen!

Frisur
Im Dezember hatte ich meine Haare so gut wie jeden Tag geflochten oder geflochten und hochgesteckt. auf dem Bild seht ihr einen einfachen geflochtenen Lazy Wrap Bun, den ich entweder mit Haarstab oder mit einem Ficcare Clip getragen habe. Die Haare sind gut verstaut, es geht schnell und ist haarschonend. Und sieht auch noch hübsch aus. Ich mag diese Frisur!




Tipp des Monats
Wenn ihr zwischendurch eure trockenen Spitzen einölen wollt, ohne dass gleich das ganze Deckhaar fettig aussieht, probiert doch mal das: Haare gründlich bürsten und einen Flechtzopf beginnen. Wenn ihr zum Ende des Flechtprozesses kommt (bei mir sind das ca. die letzten 15 cm), taucht eure Fingerspitzen in etwas Öl - fahrt damit leicht durch die noch zu flechtenden Haare und flechtet weiter. Das Öl verteilt sich von euren Fingern automatisch im Haar  und durch den Zopf gelangt nichts davon weiter nach oben.

Erzählt mir von euren Monatsfavoriten!


Mittwoch, 19. Juni 2013

Quick Tipp: Kühlendes Haaröl

Hallöchen meine Liebsten Leserinnen und Leser!

Heute habe ich nur einen ganz kleinen kurzen Quicktipp für euch.
Keine Ahnung, wie das bei euch ist, aber ich in meiner Dachgeschosswohnung vertrage die momentane Wärme wirklich nur so mittelgut - besonders, da ich gerade ne Menge lernen muss. Also habe ich mir in meiner Hexenküche etwas zusammengerührt - nämlich ein angenehm kühlendes und gleichzeitig pflegendes Haaröl - und es ist soo einfach :)


Ihr braucht dazu nur
- 1/2 Teelöffel weißes, kühlendes Tiger Balm - gibt es in der Drogerie oder Apotheke oder HIER
- 2 Esslöffel Öl oder Haaröl eurer Wahl, am besten Kokosöl - ich habe mein Vatika enriched Coconut Hair Oil genommen

Beides zusammen in einem kleinen Gefäß im Wasserbad schmelzen (oder einfach auf den Balkon in die Sonne stellen), gut durchmischen.
Ich habe meine Haare nass gemacht, aber nicht gewaschen (Waschtag ist morgen) und die Ölmischung nur auf die Kopfhaut aufgetragen - die restlichen Haare habe ich mit mehr Vatika Haaröl verwöhnt - und offen trocknen lassen.
Beim Verdunsten des Wassers verstärkt sich der kühlende Effekt aus den ätherischen Ölen des Tiger Balms nochmal - und nebenbei wird hiermit die Durchblutung der Kopfhaut ganz toll angeregt.
Also ein Rezept (nicht nur) für heiße Tage.

Hoffe, euch hat mein kleiner QuickTipp gefallen. Genießt die Sonne!

Montag, 25. Februar 2013

Heavy Hair Oiling Experience

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser!

Heute möchte ich euch von einer absoluten Luxus-Spa-Superpflege-Behandlung erzählen, einer Praxis, die, wie so oft, aus Indien kommt und dort unter dem Namen "Champi" in den Frisuersalons und Ayurvedakliniken bekannt ist.

Es geht im Grunde um eine Kopfhaut- und Haarmassage mit Öl, der einzige Unterschied ist: Hier kommt EXTREM VIEL Öl zum Einsatz - je nach Haarlänge mehrere hundert ml.

Auf youtube eher zu einem "Hairporn" degradiert (siehe HIER), hat diese Technik tatsächlich eine Reihe von Vorteilen für Haar und Kopfhaut.
Aber wie genau funktioniert Champi? Ich habe mir das mal selber zusammengereimt/ zusammenrecherchiert und dann ausprobiert.

1. Wir beginnen mit trockenem, sauberem Haar, das weitestgehend frei von Staub, Schmutz und Schweiß sein sollte - also gründlich striegeln und etwirren!

2. Als nächstes brauchen wir ein gutes Pflanzenöl, Kokos- oder Sesamöl sind prädestiniert, ich selber habe mein Khadi Amla Haaröl (HIER kaufen) benutzt - einfach weil ich es liebe und nicht will, dass es schlecht wird!

3. Ziemlich planlos habe ich dann angefangen, das Öl auf die Kopfhaut zu ähh... kippen und dabei versucht, möglichst jeden Fleck zu erreichen. Zwischendurch immer wieder verteilen, massieren, Öl in die Längen und Spitzen einkneten. Die Haare sollten wirklich richtig ölig sein - idealerweise tropft sogar ein wenig Öl raus, wenn du die Haare zusammenpresst - so weit habe ich es nicht geschafft.
Mein Khadi Öl ist tatsächlich so ergiebig, dass ich nur etwa 40-50 ml gebraucht habe, um wirklich alle Haare  wie-durch-die-Fritteuse-gezogen aussehen zu lassen. Es ist eine Sauerei, macht aber richtig viel Spass und ist auch noch gut für die Haare ;)

Irrer Blick - kennt ihr ja schon ;) 


4. Massierern, massieren, massieren, kämmen, wieder massieren. Mindestens 15 Minuten lang.

5. Ich habe dann die Haare eingeflochten, zu einem Dutt hochgesteckt und unter einer Plastikhaube und einem Handtuch verborgen - mindestens eine Stunde.

Wie ihr von hier aus weitermacht, ist euch überlassen. Wenn ihr noch ein wichtiges Date oder ähnliches habt, wascht das Öl mit mildem Shampoo und Wasser aus - ich empfehle, erst einmal mit warmem Wasser gut zu spülen und dann zweimal zu shampoonieren.
Ich selber hatte das Glück, die ganze letzte Woche bei meiner Familie zu verbringen (die meinen Haarwahn schon kennt) und bin deshalb so vorgegangen:

6. Haare mit warmem Wasser (ohne Seife oder Shampoo) ausspülen, trockentupfen, einflechten, wegstecken. Dadurch, dass die Feuchtigkeit zusammen mit dem restlichen Öl im Zopf gehalten wird, bekommen die Haare eine Pflege der Extraklasse - Öl und Wasser sind des Langhaars beste Freunde! ;)

7. Mit so geölten Haaren bin ich die gesamte Woche herumgelaufen, nur unterbrochen von gelegentlichem Ausspülen mit klarem Wasser und Nachölen nach Bedarf.

Schon während dieser Zeit habe ich gemerkt, wie pudelwohl sich meine Haare durch die Öl/Wasser-Kombination fühlen. Sie waren glatt, dick, durchfeuchtet, schwer und einfach vollgesogen.
Heute habe ich sie dann gewaschen und selten so weiche und gesättigte, schwere Haare gehabt.

Im Ayurveda sagt man "Champi" darüber hinaus vor allem eine reinigende Wirkung nach. Durch den Überschuss an Öl sollen Giftstoffe und Schmutz aus den Kopfhaut gezogen und weggespült werden, die Poren sind dann rein, die Haut kann atmen und weiter fleißig Haar produzieren.
Und darauf kommt es uns doch letztendlich an, oder?

Habt ihr schonmal von Champi gehört oder es gar ausprobiert? Wollt ihr auch so gerne wie ich einmal in einem indischen Friseursalon ein echtes Hair-Pampering genießen? Wer fliegt mit mir spontan nach Indien?
Fragen über Fragen.

Bis dahin!
Prusse






Donnerstag, 30. August 2012

Aufgebraucht und Nachgekauft

Hallöchen meine lieben Leserinnen und Leser!

Das unmögliche scheint eingetreten zu sein: Ich habe nun tatsächlich schon ein paar Mal Produkte leer gemacht und dann (aufgepasst!) das gleiche Produkt nochmal gekauft, anstatt ein neues auszuprobieren!!

Unglaublich, oder?

Das ist natürlich ein ganz besonderes Qualitätszeichen für die betreffenden Produkte, deshalb würde ich euch heute gerne selbige noch einmal vorstellen.

Nr. 1 - und schon mindestens zwei oder dreimal nachgekauft
Dabur Vatika Enriched Coconut Hair Oil


Preis: Je nach größe 3 bis 6 €

Woher: Im gut sortierten indischen Supermarkt oder HIER

Warum nachgekauft: Weil ich den krautig-zitronigen Duft mittlerweile echt lecker finde. Darüber hinaus ist das Öl einfach wunderbar pflegend, enthält kein Mineralöl, dafür aber Extrakte aus Henna, Brahmi und Neem. Super auch für juckende Kopfhaut sowie für den Duft-Kick zwischen den Wäschen :-)
Eines der wenigen indischen Haaröle, die wirklich zu 99,9% natürlichen Ursprunges sind.


Nr. 2 - weil es meinem Haar einfach gut tut
Bübchen Kindershampoo

Preis: Ca. 2 bis 3 €

Woher: Aus so ziemlich jedem Supermarkt, ich habs von REWE. Oder von HIER

Warum nachgekauft: In meiner Review zu dem Shampoo hatte ich mich zwar skeptisch über die INCIS geäußert - das Haupttensid ist ziemlich umstritten - aber meine Haare lieben dieses Shampoo einfach. Es entfettet nicht so stark wie herkömmliche Tenside, meine Haare glänzen nach dem Waschen einfach wunderbar, sind leicht kämmbar, locker und griffig.
Außerdem habe ich dieses Shampoo im Verdacht, mir beim Wäsche-hinauszögern sehr geholfen zu haben. Für mich also ein Nachkaufkandidat.

Nr. 3 - die ultimative Pflegekur für jedes Alter
Balea Best Age Spülung

Preis: ca. 2 €

Woher: Aus jedem DM

Warum nachgekauft: Diese Pflegespülung verdient wirklich das Prädikat "Pflege". Die Textur ist wunderbar cremig, duftet gut und man spürt definitiv schon bei der Anwendung, dass man hier ein gutes Produkt hat.
Die INCIs sprechen auch für sich - keine Silikone, dafür eine Reihe an Proteinen und Ölen.
Für dünnes Haar vielleicht schon zu reichhaltig - aber für mich eine super Spülung zu einem super Preis.




ACHTUNG: Bald schließt das KHADI-Gewinnspiel - eure letzten Chancen, noch mitzumachen!

Sonntag, 12. August 2012

Review: Palmin

Hallöchen meine Lieben!

Als erstes wollte ich auch mal sagen, dass ich mich total über die ganze Resonanz auf mein kleines Gewinnspiel freue! Ihr seid echt toll! Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, einen zweiten Gewinner zu küren, der dann auch ein kleines Überraschungspaketchen bekommt.
(Denkt bitte daran, bei euren Kommentaren zumindest einen Namen anzugeben, sonst kann ich ja nichts in die Lostrommel werfen. )

Packung von außen

Heute möchte ich euch ein nicht ganz unbekanntes Produkt vorstellen, das ich mittleweile 3 Wochen für meine Haare benutze - es geht um das stinknormale Palmin.
 Ich war auf der Suche nach einer guten, pflegenden Grundlage für eine selbstgemachte Pflegepomade (coming soon) und bin im Supermarkt auf Palmin gestoßen.


Erstmal ein paar Fakten dazu: 
  • Nicht vom Namen verwirren lassen - Palmin ist kein Palmfett sondern Kokosfett - wird also aus dem Fleisch der Kokosnuss gewonnen
  • Kokosfett und Kokosöl sind das gleiche
  • Plamin ist raffiniertes Kokosfett

Die Kosten für Palmin bewegen sich unter einem Euro, je nach Supermarkt. Ihr findet es bei Butter und Margarine im Kühlregal.
Ausgepackt findet ihr einen Block, der an Schokolade erinnert - nur eben in weiß. Eine Packung enthält 10 Würfel á 25 Gramm, die man einfach auseinanderbrechen kann (bitte nicht das margarinenartige Palmin Soft kaufen). 
Palmin ist tatsächlich absolut geruchsneutral - wobei es sehr schnell fremde Gerüche annimmt - also die Packung nach Gebrauch wieder luftdicht verschließen und nicht neben Fisch oder Knoblauchdip legen ;-) 

Die Konsistenz des gekühlten Palmins ist in etwa so wie die von Kakaobutter - glatt und bei Haukontakt schmelzend. Bei Zimmertemperatur wird die Konsistenz aber bisweilen eher cremig ...

Was die Wirkung angeht, veranlasst mich mein begrenztes Chemie-Wissen dazu, zu sagen, dass Kokosöl nun mal Kokosöl bleibt, egal ob kaltgepresst oder raffiniert. Es bleiben die gleichen Bestandteile (die vielen gesättigten Fettsäuren, z. B. Laurinsäure) drin, was fehlt sind die Duftstoffe.

Anwendung

Ich habe Palmin bisher nur für meine samstägliche Tiefenkur benutzt - also: Einen Brocken abbrechen, in ein kleines Schälchen legen. Haare gut durchbürsten und in 4 Partien teilen. Jetzt jede Partie mit Palmin einbalsamieren, indem man einfach den Würfel in den Händen reibt und das überschüssige Öl in die Haare gibt.
Am Schluss nochmal jede Strähne gut durchbürsten und Rizinusöl in die Kopfhaut massieren.
Ein Würfel reicht für meine Haarlänge mehr als aus, meine Haare waren also heute morgen immer noch öltriefend.
Das Gefühl beim Einmassieren des Öls in die Haare empfand ich als sehr angenehm. Ich hatte das Gefühl, dass die Haare sofort einen Großteil des Öls aufsaugen würden - die Spitzen waren sofort geschmeidig und glänzen um die Wette.
Vorsicht ist aber in zwei Fällen angeraten: Man sollte nicht mit Palmin auf dem Kopf Kochen oder Braten oder sonstiges - der Geruch hält sich wirklich postwendend und penetrant am Öl fest. Gleiche Warnung, falls ihr vorhabt, das Öl als Spitzenpflege für zwischendurch zu benutzen - haltet euch von Frittenbuden und Raucherclubs fern, es sei denn, ihr möchtet den Geruch auch noch Stunden später genießen.

Sehr empfehlenswert ist Palmin natürlich, wenn ihr gerne selber Mazerate (also Duftauszüge) aus Blüten machen wollt. Möglicherweise kann man das Palmin auch schmelzen und zwei Tröpfchen seines liebsten ätherischen Öls hinzufügen - wird noch ausprobiert :)

Wirkung

Die Wirkung von Palmin auf meine Haare finde ich supergut. Ich habe, glaube ich, schonmal erklärt, dass ich die Qualität eines Öls eher daran bemesse, wie es sich IM Haar anfühlt, als nach dem Waschen.
Im Haar also finde ich es toll. Es macht die Haare weich, es kühlt die Kopfhaut angenehm, es scheint die Haare sofort zu versiegeln und gut einzuziehen.

Von daher meinerseits eine klare Kaufempfehlung - es sei denn, ihr liebt den Kokosduft allzusehr!


Von 1 wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis
10 wie "Heiliger Gral" bekommt Palmin die Note: 


8 - Weder am Preis noch an der Wirkung was auszusetzen
 

Mittwoch, 11. Juli 2012

Haarpflege Routine

Hallöchen meine Süßen!!

Ich habe in der letzten Zeit ganz oft von euch die Frage bekommen, wie denn so meine Beauty-Routine (speziell natürlich die der Haare) aussieht.
Da ich ein sehr experimentierfreudiger Mensch bin, kann ich euch immer nur eine Momentaufnahme meiner Haarpflege geben. Beinahe monatlich ändert sich etwas, aber momentan scheine ich ein Programm gefunden zu haben, mit dem meine Haare und ich ganz zufrieden sind.

Morgendliche Haarpflege Routine an einem Nicht-Waschtag

Oben: Bürste mit Mischborsten, unten: Wildschweinborste, von HIER
Schritt 1: Da ich nachts einen Zopf trage, wird der natürlich erstmal aufgedröselt und ich begutachte dann (falls vorhanden) die schönen, glänzenden Flechtwellen. Das schafft Selbstvertrauen ;)

Schritt 2: Meine Haare haben fast nie Knoten, erst recht nicht, wenn sie frisch aus dem Zopf kommen. Deshalb lasse ich den Kamm links liegen und bürste direkt mit der Wildschweinborstenbürste drauf los. Es gibt wirklich nichts belebenderes am Morgen als eine Kopfhautmassage mit der bevorzugten Bürste. Ich benutze dafür zwei unterschiedliche Werkzeuge, eine Bürste mit Mischborsten (Natursisal und Kunststoff) sowie meine normale Wildschweinborste.

Schritt 3:  Je nachdem, wie sich meine Kopfhaut dann fühlt, wende ich gerne ein Haarwasser oder ein Balsam an. Momentan bevorzuge ich das Henna Balsam Plus von Neobio (im Reformhaus oder von HIER), davon massiere ich einfach einen kleinen Klecks in die Kopfhaut und in die trockenen Längen ein (vor allem in die Unterwolle). Das gibt auch einen wunderbaren frischen Duft, der für mindestens ein paar Stunden hält.

Schritt 4: Dann werden die Spitzen ein wenig geölt, dazu benutze ich je nach Zustand Kokosöl, Kamelienöl, Sheabutter oder parfümiertes Kokosöl.

Schritt 5: Da meine Nackenhaare mir momentan sehr auf den Geist gehen, werden sie weggesteckt. Dazu verwende ich ein kleines schwarzes Silikongummi (gefunden bei IhrPlatz oder Ebay), mit dem ich die ganzen herumfliegenden Häärchen zusammenbinde und dann mit einer Haarnadel feststecke. Vorher kommt noch ein ordentlicher Klecks Sweet Georgia Brown Pomade (HIER) in die Häärchen, damit auch nichts herausrutscht.

Schritt 6: Tja, jetzt geht es um die Frisuren. Momentan trage ich meistens Dutts, a) weil es so heiß ist und b) weil meine Haare in offenem Zustand und als Pferdeschwanz mittlerweile Aufmerksamkeit auf sich ziehen, die ich nicht immer leiden kann. Also mache ich z. B. einen hohen Ballet Dutt, einen Lazy Wrap Bun, einen geflochtenen Lazy Wrap Bun und was es sonst noch so gibt. Das Ganze wird dann je nach Bedarf fixiert, mit Pomade, Honey Spritz oder noch etwas Henna Balsam Plus.

Abendliche Haarpflege-Routine an einem Nicht-Waschtag

Schritt 1: Als erstes wird natürlich wieder die Frisur aufgedröselt und die Haare werden vorsichtig entwirrt (je nach Bedarf).

Schritt 2: Ich nutze die Abendstunden gerne für eine kleine Kopfhautmassage, trocken oder mit einem Hairtonic, mit den Fingerspitzen oder mit einer Kopfmassagebürste. 

Schritt 3: Vor dem Schlafengehen wird dann wieder ein Schlafzopf gemacht, machmal schlafe ich auch mit offenen Haare oder neuerdings mit einem Dutt ganz oben auf dem Kopf. Das gibt Volumen und ist garnicht so unbequem, wie es klingt.

Schritt 4: Ich nehme auch immer wieder mal Nahrungsergänzungsmittel, einen B-Vitamin-Komplex oder Eisen und Vitamin C. Nicht nur, wegen der Haare sondern auch für die allgemeine Gesundheit. 


Der Abend vor dem Waschen

Wennn ich Zeit habe (Zeit ist in den letzten Wochen leider Mangelware bei mir) gönne ich mir am Abend vor meiner Wäsche eine ausgiebige Ölkur, meistens bestehend aus Rizinusöl für die Kopfhaut und Kokosöl für die Längen (gerade liebe ich das Monoi Tiki Tahiti Öl mit Sandelholzduft, von HIER - bitte nicht das von Yves Rocher kaufen, das ist eine Fälschung!).

Die Ölkur wird dann mindestens 15 Minuten nach allen Regeln der Kunst in Haare und Kopfhaut eingearbeitet, mit Bürsten, feinzinkigen Kämmen, Kopfhautmassagen und so weiter. Das Ganze wird dann eingeflochten oder unter einem Kopftuch verstaut und bis zum nächten Morgen dringelassen.


Der Waschtag

Mit meinem öltriefenden Haaren springe ich dann am nächsten Morgen unter die Dusche und shampooniere die Haare zwei Mal mit meinem Bübchen Kindershampoo, von dem ich nach wie vor begeistert bin. Ich versuche beim Waschen aber, die Längen und Spitzen nicht allzusehr zu strapazieren und lasse nur das schaumige Wasser durchlaufen, um die Haare vom Öl zu befreien.

Dann kommt eine Spülung oder Kur in das untereste Drittel der Haare, momentan benutze ich Balea "Best Age" Spülung. Zum Schluss noch eine Rinse aus einem guten Schuss Essig und einem Liter Wasser, die ich kalt ausspüle.

Die Haare lasse ich dann offen und an der Luft trocknen.


Sooo ... das war im Großen und Ganzen meine Haarpflege Routine. Hin und wieder probiere ich ein neues Produkt oder Öl aus, Habe einen Termin, zu dem ich mit frisch gewaschenen Haaren erscheinen will und anderes. Ich halte mich nicht sklavisch an diesen Rhythmus, aber im Allgemeinen sieht meine Haarpflege momentan so aus. Wenn ihr Fragen und Anmerkungen habt, immer her damit! 





Dienstag, 19. Juni 2012

Farbe ziehen

Hallo meine Langhaar - Schönheiten!

Heute geht es um ein Thema, das offenbar viele von euch interessiert.
Wer kennt das nicht: Die Langeweile packt dich, du rennst impulsiv zum DM oder Rossmann und kaufst dir eine Haarfarbe oder Haartönung. Die haust du dir dann auf den Kopf und zwei Tage später bereust du das Ganze wieder.
Jetzt hast du im schlimmsten Fall einen Rotstich in deinem vormals engelsblonden Haar oder gar einen grünen Fleck irgendwo am Hinterkopf ... alles schon passiert :)



Vorweg:
Es gibt drei Arten von chemischen Haarfarben,die sich danach definieren, wie lange sie im Haar bleiben.
Tönungen sind meist schon nach ein paar Haarwäschen kaum noch zusehen, Intensivtönungen halten einige Wochen, Colorationen sind dauerhaft. Henna als pflanzliches Haarfärbemittel ist absolut dauerhaft.

Wie es aber immer so ist, kann die Haltbarkeit von Person zu Person variieren. Manche bekommen aus ihrem empfindlichen Haare kaum noch den Rotstich einer einfachen Tönung heraus, bei anderen scheint selbst eine Coloration vom Haar "abzuperlen".
Anders herum ist es auch möglich, mit dem ein oder anderen Mittelchen Farbe aus dem Haar zu ziehen. Mechanisch gesehen funktioniert das so, dass ein Stoff in das Haar eindringt, die Farbe zum Teil anlöst und dann mit einem Tensid wieder herausgewaschen wird.

Wenn du also eine Farbsünde loswerden oder zumindest abschwächen willst, solltest du vor jeder Wäsche eine dieser Kuren ausprobieren, die dein Haar nebenbei auch noch pflegen werden:

Öl
"Oh nein, jetzt kommt sie schon wieder mit dem Öl ..." - ja, genau so ist es! Öl hat die Fähigkeit, in das Haar vorzudringen, bis dahin, wo die Farbmoleküle sitzen. Chemische Farbe wird zu einem kleinen Teil aufgenommen und nach außen transportiert. Dort kann sie dann mit dem Öl ausgewaschen werden. Es dauert seine Zeit, aber durch regelmäßige Ölkuren lässt sich beinahe jede künstliche Farbe abschwächen. Besonders bewährt haben sich Olivenöl und Rizinusöl (aus jeder Apotheke oder von HIER).

Milchprodukte
Ich verweise einmal auf meine eigenen Erlebnisse mit einer Joghurtkur, genauso wirkt aber z. B. auch Quark. Gleichzeitig versorgt eine solche Kur die Haare mit Proteinen.

Kokosmilch
Eine Alternative für die Veganer. Auch eine großzügige Packung aus Kokosmilch kann viel Farbe aus den Haaren ziehen.

Eier
Das Honig Ei Shampoo ist außerdem ungeeignet für diejenigen, die an ihrer chemischen Haarfarbe hängen. Man beachte die blaubraune Brühe, die beim Waschen mit diesem Shampoo immer aus meinen Haaren fließt.

 Wenn ihr schnell Ergebnisse sehen wollt, ist es tatsächlich am besten, mehrere dieser Zutaten zu kombinieren, sprich, aus allem eine schöne breiige Masse anzurühren und diese ein paar Stunden auf dem Kopf zu lassen.
Hinterher alles mit einem milden Shampoo auswaschen.

Doch erwartet keine Wunder: Chemische Haarfarben sind aggressive Produkte, die ihr im Notfall nur mit einer Blondierung wieder wegbekommt. Dazu würde ich aber nur raten, wenn ihr mit eurer momentanen Haarfarbe absolut nicht mehr leben könnt!

Ich selbst benutze die Methode des Farbeziehens gerne, um nach einer Coloration (ich benutze meist dunkelbraune Farbe, was bei mir immer tiefschwarz wird) das "künstliche" aus den Haaren zu nehmen. Dadurch, dass etwas von der chemischen Farbe verloren geht, wirkt mein Haar wesentlich natürlicher.

Kennt ihr noch andere Mittelchen, bei denen eure chemische Haarfarbe (gewollt) leidet? Oh, und kennt ihr DAS HIER? Habe ich gerade entdeckt. Schrecklich :D


Donnerstag, 24. Mai 2012

Was wurde eigentlich aus ...

Hallöchen meine Lieben!

Na, genießt ihr das Wetter oder könnt ihr, wie ich, nicht ordentlich lernen/arbeiten bei der Hitze?

Heute kommt von mir ein "Was wurde eigentlich aus ...".
Viele von euch fragen mich, ob ich Projekte, die ich irgendwann im Blog einmal mit euch geteilt habe, immer noch weiterführe und ob ich immer noch so tolle Resultate erziele. Deshalb berichte ich euch heute von einigen ausgewählten Projekten!

1. Am häufigsten gefragt: "Benutzt du immer noch Rizinusöl? Wachsen die Haare davon wirklich schneller/dichter?

HIER noch einmal der Link zum Projektstart.

Die Antwort ist; Ja, ich benutze immer noch Rizinusöl, ich versuche, es pur oder mit leichteren Ölen gemischt am Abend vor jeder Haarwäsche in die Kopfhaut einzumassieren.  In die Längen gebe ich dann meist Kokosöl oder Khadi Amla Öl.
Was die Geschwindigkeit der Haarwachstums angeht, kann ich keine hundertprozentige Aussage treffen - meine Haare wachsen aber, seit ich das Öl benutze, definitiv dichter nach. Meine ganz leichten Geheimratsecken sind verschwunden und dort wuchern jetzt weiche, 5-10 cm lange Haare. Allein das finde ich schon absolut bemerkenswert.

Ich benutze Rizinusöl außerdem auf den Wimpern und Augenbrauen (was eigentlich unnötig ist, denn meine Braunen sind auch so schon ziemlich füllig ;)) - auch dort, vor allem an den Wimpern, habe ich festgestellt, dass die Häärchen länger, dichter und irgendwie gleichmäßiger wachsen.


2. Hafer in die Ernährung einbauen
HIER der Link zum Projekt

Auch an diesem Projekt habe ich festgehalten, allerdings eher unbewusst als bewusst und mehr aus Faulheit.
Ich esse nach wie vor fast jeden Morgen Haferflocken (mit Hafermilch, Reismilch oder Kuhmilch - je nachdem, was gerade da ist). Um ehrlich zu sein: Es ist mir wirklich zu anstrengend, ständig Brot und zig verschiedene Aufstiche und Auflagen zu kaufen, nur um das alles in meinem Kühlschrank verrotten zu sehen.

Nach wie vor stelle ich fest, dass meine Fingernägel in beinahe nervigem Tempo wachsen, meine Haut sieht rein und strahlend aus und was für Haut und Nägel gut ist, kann dem Haar auch nur gut tun.
Ich bin mittlerweile generell der Meinung, dass man bei Haaren nur sehr schwer feststellen kann, ob etwas sie wirklich schneller wachsen lässt , einfach, weil es so große Messunterschiede gibt. Ich mache mich da nicht mehr verrückt sondern tue einfach mir und meinen Haaren etwas Gutes :)
Wenn euch das Thema weiter interessiert, schaut doch mal HIER vorbei.


3. Amla Haaröl 
HIER der Link zum Projekt

Okay, ich gebe es zu: Ein Projekt, dass ich habe fallen lassen. Ich schäme mich zutiefst.
Wie ihr euch vielleicht erinnert, hatte ich versucht, aus gegebenen Rohstoffen, nämlich Basisölen und Amlapulver, ein eigenes Haaröl herzustellen, weil mich die mineralölbasierten Produkte aus Indien tierisch genervt haben.

Wie genau ich das gemacht habe, könnt ihr ja noch einmal nachlesen - das Problem am Ende war aber: Das Zeug hat gestunken wie nichts Gutes. Nicht krautig oder würzig, wie die Khadi-Produkte. Der Geruch war sehr süßlich vom Kokosöl, mit einer modrigen Amla-Note, die sich darüber gelegt hatte. Und diese Kombination hat mir wirklich so garnicht gefallen.
Also habe ich versucht, das Ganze mit einer Duftöl-Mischung aufzupeppen - das hat aber alles nur noch schlimmer gemacht und damit war dieses Experiment reif für die Tonne.

Da ich die Idee des indischen Wundermittels auf Basis eines ordentlichen Pflanzenöls aber so toll finde, werde ich definitiv weiter experimentieren, bis ich euch ein wunderbares selbstgemachtes Amla Haaröl mit dazugehörigem Rezept liefern kann. Großes Ehrenwort!


4. Bierhefe
HIER der Link zum Projekt

Ja, die Sache mit der Bierhefe. Fakt ist, wer wenig Fleisch und Milchprodukte zu sich nimmt (hat zwar nicht automatisch einen B-Vitamin Mangel, aber), sollte seine B-Vitamine im Auge behalten. Das sollte übrigens jeder, egal, wie er oder sie sich ernährt.

Bierhefe kann da auf relativ natürliche Weise Abhilfe schaffen.
Trotzdem nehme ich momentan nur noch sehr selten Bierhefetabletten - und wenn, dann nehme ich die mit der Beauty-Formel, die gibt's HIER zu kaufen oder in jedem gut sortierten DM.
Die Nebenwirkungen (Kopfschmerzen, unreine Haut, Schwankungen des Zyklus!) sind mir zu groß und die Effekte zu klein, außerdem bleiben mir die Tabletten auf eine ganz ekelhafte Art im Hals stecken...
Um meinen B-Vitamin Haushalt zu erhalten, nehme ich ab und an ein Kombipräparat aus der Apotheke, das aber mehr für die Nerven und die Abwehrkräfte als für die Haare!


Habe ich ein Projekt vergessen, dessen Ausgang euch interessieren würde? Dann schreibt mir einen Kommi!  

Freitag, 17. Februar 2012

MM - der zweiter Streich

Hallo alle miteinander!

So, wie ihr euch denken könnt habe ich fleißig weiter an meinen Morrocco Method Produkten herumgetestet und hier kommen die zwei neuesten Reviews:

Chi Essence Shampoo (vorne rechts auf dem Shampoo-Bild)

Das sind die Incis: Unverarbeitete, vegane, wildwachsende Inhaltstoffe: Ionisiertes Wasser, Aloe vera Blätter (Aloe barbadensis), Meerespflanzen und Seetangproteine (Microcystis purifera), Nori (Nori Algen), Kombu (Laminaria japonica), Shea Butter (Vitellaria paradoxa), Zinnkraut (Equisetum), Brennnessel (Urtica dioica) Schafgarbe (Achillea millefolium), Beinwell ( Symphytum), Traubenkirsche (Prunus serotina), Tang (Fucus vesiculus), Drachenblut (Jatropha dioica), Kaktus Extrakt (Opuntia engelmanii) GrünerTee (Thea sinensis) Extrakt chilenischer Seifenrinde (Quillaja saponarja) Französischer, weißer und grüner Heilton, Klamath Falls blaugrüne Algen (Aphanizomenonflos-aquae), Tibetanische Kristalle zu einer kristallisierten Flüßigkeit konzentriert, Ätherische Öle aus wilden Rosen ( Rosa acicularis) marrocanischem Jasmin (Jasminum), Myrre (Commiphora myrrha),Weihrauch (Boswellja carterii) und mediterranen Oliven (Olea Europeae). Roher, ungefilterter, unpasteurisierter Apfelessig, 92 Spurenelmente und seltene Pflanzen/Meeres/Frucht Proteine wirken als Konservierungsstoffe.

Der Duft dieses Shampoos ist krautig und süßlich, für mich sehr angenehm frisch.
Die Farbe zeigt ein helles Caramelbraun und auch hier sieht man noch winzige Pflanzenteilchen, die einen leichten Peelingeffekt haben (der aber meiner Meinung nach nicht stark genug ist, um Haare zu beschädigen oder so). 
Wie ich euch beim letzten Mal erzählt habe, waren meine Haare nach der Verwendung des Conditioners ziemlich fettig und strähnig geblieben.
Diesmal wollte ich also nichts dem Zufall überlassen und habe meine gesamten Haare zwei mal gründlich einmassiert, das Ganze mit Wasser aufgemischt und fünf Minuten einwirken lassen.
Ich hatte wirklich ein wesentlich besseres Gefühl diesmal, und ich hatte recht: Die Haar trockneten zwar langsam, was ich allerdings als ein Zeichen von Feuchtigkeits-Erhalt im Haar deute, waren aber wirklich sauber geworden. Ein leichter Weihrauch-Duft blieb in meinen Haaren hängen.
Insgesamt war das Haargefühl weich, seidig, glatt - wirklich schön! 

Vorläufiges Fazit:
Von 1 wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis
10 wie "Heiliger Gral" bekommt das Chi Essence Shampoo die Note: 


7,5 - Angenehmer Duft, sanfte (aber vorhandene) Waschwirkung, zu den Incis muss ich wohl nichts mehr sagen ;) 


Und noch ein kleiner Nachtrag zu den Shampoos insgesamt: Ich unterstütze meine eigene Meinung vom letzten Beitrag dahingehend, dass ich die MM Shampoos für eine wundervolle Alternative zu konventioneller Kosmetik halte, wenn ihr feines, empfindliches Haar habt, das weder zu schwere Pflege, noch zu starke Reinigung verträgt! Ich werde die Shampoos zukünftig für das Waschen "zwischendrin" benutzen, wenn ich kein Öl oder ähnliches auszuwaschen habe. 


Euro organisches Pflege- und Feuchtigkeitsöl (in der Mitte)


Das sind die Incis: Unverarbeitete, vegane, wild wachsende Inhaltstoffe: Bhringarj, Brahmi, Neem Amla, Salbei, Lavendel, weiße Rosen, Weihrauch und Myrrhe Extrakte. Basierend auf Sonnenkern-, Mandel-, Apprikosen-, Avocado- und Jojobaölen. Hangepflücktes Johanniskraut, eingegossen in gepresstes Olivenöl

Den Duft dieses Produkts kann ich tatsächlich nur als "ölig" bezeichnen. Es ist fast geruchslos, mit einem gaaanz leichten, süßlichen Touch, wie man ihn von Sonnenblümenöl aus der Küche kennt.
Deshalb gehe ich ganz frech davon aus, dass hier der Hauptbestandteil auch das Sonnenblumenöl ist.
Die indischen Kräuter lassen mein Herzchen natürlich gleich höher schlagen, auch wenn man davon genausowenig riecht, wie von Lavendel, Rosen etc.  Für manche ist das vielleicht sogar ein Vorteil, ich weiß ja, wie geruchsempfindlich einige von euch sind ;)

Ich habe dieses Öl so verwendet, wie ich jedes Öl verwenden würde: In den gesamten Haaren und auf der Kopfhaut verteilt und gründlich massiert. Alles nochmal durchgebürstet, eingeflochten und über Nacht auf dem Kopf gelassen.
Das Öl fühlt sich im Haar sehr gut an, es glättet die Haarstruktur merklich und lässt sich gut verteilen.
Da ich heute ausgehe, wollte ich auf Nummer sicher gehen und habe keines der MM-Shampoos verwendet, sondern ein Alverde Shampoo, auch wieder, um das Öl möglichst neutral beurteilen zu können.
Heute, nach dem Waschen, sind meine Haare wirklich schön. Weich und fluffig, aber auch aalglatt und sehr gesättig. Sie fühlen sich einfach super gesund an.


Vorläufiges Fazit:
Von 1 wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis
10 wie "Heiliger Gral" bekommt das Euro Oil die Note: 


7,5 - Nicht besser und nicht schlechter als andere Öle auf Pflanzenölbasis. 




Und wieder etwas Grundsätzliches zum Schluss: Die Wirkung der MM-Produkte liegt in den Kräutern begründet - deshalb müssen wir hier mit anderem Maß messen, als bei chemischen Produkten. 
Ich denke, die positive Wirkung von MM braucht ihre Zeit, um sich zu entfalten. Dann kann ich es mir durchaus vorstellen, dass die nährenden Kräuter ihre Arbeit tun und für dichter und gesünder nachwachsendes Haar sorgen! 


Und hier wieder die obligatorischen Links zum Schluss: 

Morrocco Method Homepage

Morrocco Method bei Twitter


Morrocco Method bei Facebook


Freitag, 6. Januar 2012

In love with Kakaobutter

Hallöchen liebe Leser!

Ich möchte euch heute mal wieder von einem neuen Favoriten von mir erzählen:
Kakaobutter !!

Ich hatte ja schonmal einen Spitzenbalsam aus Kakaobutter und verschiedenen Ölen gemacht - ist gut geworden, steht aber mittlerweile im Schrank herum und vegammelt - ich habe einfach Besseres...

Die übrige Kakaobutter wollte ich aber nicht verrotten lassen und habe mir überlegt, wie ich sie noch verwenden könnte. Und ich habe ein wenig recherchiert:



Kakaobutter ist ein stark rückfettendes Öl, das bei Temperaturen unter seinem Schmelzpunkt sehr fest und von poröser Struktur ist. Für fettige Haut soll sie generell nicht zu empfehlen sein, ich achte auf solche Hinweise aber ehrlich gesagt nicht mehr: Kokosöl ist ja angeblich auch Mitesser-fördernd und hat bei mir komplett gegenteilig gewirkt.

Kakaobutter wird in Pulverform, Blockform oder als Pallets verkauft, ich selbst habe Pallets.
In der Kosmetik wird es gern als Konsistenzgeber benutzt oder in Massagebars und Badepralinen verarbeitet.

Der Duft meiner Kakaobutter-Pallets ist ganz wunderbar. Nach weißer Schokolade und irgendwie buttrig. Aber niemals zu aufdringlich.
Die Butter hat einen hellgelben Farbton und ist wie bereits gesagt sehr hart. Wenn man ein Pallet zwischen den warmen Handflächen reibt, bleibt ein leichter Ölfilm zurück.

Bei meinen Internet Recherchen kam heraus, das die meisten Benutzer/innen ihre Kakaobutter erst erhitzen und dann mit einem zweiten Öl mischen, um eine weichere Konsistenz zu erhalten.
Ich habe mich diesmal bewusst dagegen entschieden. Ich wollte das "pure" Produkt testen, ohne andere Öleffekte :-)

Also habe ich 4 oder 5 Pallets genommen (die sind in etwa so groß wie eine Euro-Münze), sie in ein kleines Glasschälchen gelegt und auf der Heizung schmelzen lassen. Geschmolzen kommt ein hellgelbes, recht flüssiges Öl dabei heraus, das noch Kakao-iger riecht, als die feste Butter.  

Ich habe meine Haare gut durchgebürstet und immer kleine, etwa fingerdicke Strähnen abgetrennt, die ich dann großzügig mit der flüssigen Kakaobutter eingerieben habe. So bin ich mit den gesamten Längen verfahren, habe dann den Rest des Öls in die Kopfhaut massiert, nochmal alles gründlich durchgebürstet und eingeflochten.

Beim Verteilen fühlten sich meine Haare sofort weich und geschmeidig an. Meine Spitzen sogen die Kakaobutter regelrecht auf und glänzten danach um die Wette, sodass ich hier nochmal eine Extraportion draufpackte.

Das ganze blieb dann so etwa 1,5 Tage auf dem Kopf (ist ja Klausurphase ...). Da die Kakaobutter ja auch wieder abkühlt, werden die Haare, wenn man wirklich viel genommen hat, durch die sich verfestigende Kakaobutter hart *gg*. Bei mir waren das nur einige Strähnen. Aber keine Angst, euch werden davon nicht die Haare abbröckeln, sondern sie fühlen sich eher so an, als hätte man ein Haarwachs in den Haaren. Beim drüberstreichen mit den Händen wird die Kakaobutter dann schnell wieder weicher.

Abgewaschen habe ich das Ganze gestern mit meinem Totes-Meer Shampoo, in die Spitzen habe ich ein wenig Balea Best Age gegeben, sonst habe ich bewusst auf Pflegeprodukte verzichtet.

Fazit: Obwohl ich ja in letzter Zeit schon recht zufrieden mit meinen Haaren bin - das hat dem Ganzen die Krone aufgesetzt! Die Haare glänzen wirklich um die Wette, sind weich und fallen in dicken, voluminösen Wellen - ganz toll! Hab gestern schon einige Komplimente bekommen ;)

PS: Ich weiß, ich sage ständig, wie toll das ein oder andere Pflegeprodukt ist - sie sind auch alle toll auf ihre Art! Begünstigend kommt noch hinzu, dass meine Haare wirklich robust sind und sich über jede kleinste Aufmerksamkeit "freuen" und sich mit Glanz und Volumen "bedanken".
Also denkt bitte nicht, dass ich alles kritklos hinnehme ;) Deshalb werde ich hier ab sofort (und eventuell auch rückwirkend) eine Skala einführen - wie toll das eine oder andere Produkt bei mir gewirkt hat.

Von 1 wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis
10 wie "Heiliger Gral" bekommt die Kakaobutter die Note: 


9 - super Ergebnis mit Rekordglanz. Werde ich auf jeden Fall wieder benutzen!


Hier könnt ihr Kakaobutter kaufen:




Donnerstag, 17. November 2011

Review: Kamelienöl

Hallo alle zusammen!

Ich habe mal wieder meine Haaröl-Sammlung vergrößert und mir ein Öl gekauft, das ich schon lange auf der Wunschliste stehen hatte.
Kamelienöl :-)
Auf die Idee gebracht hat mich ein Buch über japanische Schönheitspflege, in dem auch viele Rezepte und Tipps stehen. Den Link zum Buch setze ich euch ans Ende dieses Posts.

Das Öl wird in Japan wohl traditionell zur Pflege von Messern (als Korrosionsschutz) benutzt. Darüber hinaus sagt man, es sei als Haar- und Hautöl unverzichtbar für die Geishas gewesen.

Der Duft des Öls ist zunächst nussig, dann ein bisschen holzig - sehr eigen und sehr schwer zu beschreiben. Aber keinesfalls aufdringlich oder unangenehm.

In den Haaren ist es sehr leicht (ich habe das chinesische Kamelienöl, das japanische soll angeblich noch leichter sein) und glättet die Haarstruktur sofort und merklich.
Ich habe es zunächst über Nacht im Haar gelassen und am nächsten Tag mit einen billigen Basisshampoo ausgewaschen - und meine Haare waren SO glatt!
Sie fühlten sich kühl, weich und durchfeuchtet an, und eben absolut glatt!

Also, ein absolut empfehlenswertes Öl, wenn du deine Haare glätten möchtest oder wenn du ein fettiges Aussehen vermeiden willst :)

So viel für heute.
Ich kündige schon einmal an, eine Tabelle zu erstellen, aus der ersichtlich werden soll, welches Öl für wen geeignet ist, weil ich da langsam selber nicht mehr so richtig durchsteige ;-)

Hier die Links:

Öl: Kamelienöl Sinensis® 100 ml


Buch: Fernöstliche Schönheitsgeheimnisse



Freitag, 4. November 2011

Review: Khadi Amla Haaröl

Hey meine Lieben!

Es ist endlich soweit, mein erstes Produkt von Khadi - gekauft und geprüft!

Das sind die Inhaltsstoffe:
Helianthus Annuus (Sonnenblumenöl)
Emblica Officinalis (Amla)
Eclipta Alba (Bringaraj)
Bacopa monniera (Brahmi) ·
Nardostachys jatamansi (Jatamansi)
Cyperus rotundus (Nagarmootha)
Symplocos racemosa (Lodhra) 

Terminalia chebula (Haritaki)
Terminalia belerica (Bahera)
Azadirachta indica (Neem)
Sesamum indicum (Sesam) 

Lawsonia inermis (Henna)
Cinnamomum camphora (Kampfer)
Prunus Amygdalus Dulcis (Mandel Öl)
Tocopherol (Vitamin E) 



Geruch: 
Der Duft des Öls ist sehr krautig-indisch, recht stark, aber für mich nicht unangenehm (wobei ich ja tendenziell nicht sehr empfindlich bin, was Gerüche angeht). Eben absolut natürlich. 


Farbe und Konsistenz: 
Das Öl hat eine dunkelbraune Farbe, einzelne kleine Kräuterpartikelchen "schwirren" noch drin rum, das fällt aber auf den Haaren keineswegs weiter auf. Die Konsistenz ist logischerweise die von Sonnenblumenöl, also etwas dicker als z.B. geschmolzenes Kokosöl- Das Öl lässt sich aber trotzdem gut verteilen und hinterlässt einen sehr weichen Ölfilm. 


Ich verwende das Öl, indem ich mir etwas in die Hand gebe, es zwischen meinen Händen verreibe und mit den öligen Händen die Kopfhaut massiere. Das wiederhole ich einige Male und mache dann das Gleiche mit den Längen und Spitzen.
Das Öl ist unglaublich ergiebig, ich benutze es jetzt seit 3 Monaten und die Flasche ist immer noch fast voll!

Die Haare fühlen sich nach dem Auftragen weich und genährt an, die Kopfhaut kribbelt angenehm.
Nach dem Auswaschen fühlen sich die Haare "normal" gepflegt an, wie nach jeder anderen Ölkur auch (wobei die Pflegewirkung nicht an Rizinus- oder Kokosöl herankommt).

Die wahre Wirkung sehe ich tatsächlich nicht in den verwendeten Ölen sondern in den verwendeten Kräutern (ach wirklich??).

Khadi selbst schreibt dazu:
"In Indien gilt Bhringaraj als berühmtes Mittel zur Förderung eines üppigen Haarwuchses und um Ergrauen und Ausfall der Haare zu stoppen. Amla versorgt das Haar mit wertvollen Vitaminen. Amla hat von allen Pflanzen die höchste Konzentration von Vitamin C und ist deshalb ein hervorragendes Antioxidant. Amla ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil der ayurvedischen Lehre.
Brahmi wirkt gemäß Ayurveda beruhigend und entspannend.
Bhringaj und Amla sind die ältesten bekannten Mittel gegen Haarausfall."


Auch wenn das Öl bei mir keine kurzfristige super-Pflegewirkung hat, werde ich es aus verschiedenen Gründen weiter verwenden. 
Ich bin fest davon überzeugt, dass die enthaltenen Pflanzen im Öl einen sehr günstigen Einfluss auf die Gesundheit der Kopfhaut und Langlebigkeit des Haares haben, dass Vitaimin C und E das Haarwachstum anregen und so weiter. 


Etwas habe ich aber noch festgestellt: Ich habe mir schon seit ungefähr 3 oder 4 Monaten die Haare nicht mehr färben müssen. 
Also entweder meine schwarze Seele bricht nun endlich durch meine Kopfhaut ans Tageslicht oder das Amla Haaröl hat meine nachwachsenden Haare soweit abgedunkelt, dass sie sich an die gefärbten Haare angleichen. . 


Fazit: Tausendmal besser als der Kram von Dabur und Co.! Eventuell werde ich aber, wenn die Flasche leer ist, meine Bemühungen dahingehend wieder aufnehmen, ein eigenes Amla Haaröl herzustellen, um vor allem die verwendeten Basisöle besser variieren zu können. 
Eine leise Warnung auch an alle Blondinen unter euch: Vorsicht mit der Dosierung, das Öl könnte euer Haar abdunkeln!


Kaufen könnt ihr das Öl entweder bei: http://www.indien-produkte.de/


oder Hier: 



Donnerstag, 20. Oktober 2011

Nochmal Arganöl

Hallo meine Lieben!

Ich würde gerne noch ein mal das Thema Arganöl für's Haar ansprechen, denn je länger und häufiger ich dieses Öl benutze, desto begeisterter bin ich.
Was mir besonders positiv aufgefallen ist: Arganöl hinterlässt keinen fettigen Film im Haar, es sei denn, ich würde meinen ganzen Kopf in einen Topf Arganöl tunken - und dafür ist das Zeug ja nun wirklich zu teuer ;)

Angst vor ölig aussehendem Haar? Nimm Arganöl ;-)
Also: Eine gute Nachricht für alle, die zwar immer wieder (u.a. von mir) gesagt bekommen, wie gut eine reichhaltige Ölkur ist, die aber Angst haben, ungewaschen und ungepflegt auszusehen, das Öl nicht mehr herausgewaschen zu bekommen etc.

Ich verwende es momentan so: 
Nach dem Waschen mit einem milden Shampoo (Haarseife geht hier leider nicht, zu hartes Wasser), verrereibe ich 3 Tropfen zwischen den Händen und massiere damit die nassen Haare, von den Spitzen nach oben, wickle sie dann in den berüchtigten Handtuchturban und lasse sie ganz normal lufttrocknen.
Ich war ja nie der große Fan vom Ölen nach dem Waschen, weil es einfach nicht für mich funktioniert hat. Ich habe entweder zu viel Öl genommen oder garnichts davon gemerkt - aber mit Arganöl klappt es! Die Spitzen, die am meisten Öl abbekommen haben, trocknen recht langsam - sind aber dann weicher als der Rest des Haares, was schon eine Sensation ist.

Morgens, während dem Bürsten und vor dem Flechten und Hochstecken arbeite ich weitere 3 - 5 Tropfen in die Spitzen und Längen ein - und der Glanz sowie die Glätte und ... Weichheit, die ich davon bekomme, sind einfach phänomenal. Kein Verkletten beim Bürsten oder Flechten, alle Haare liegen einfach so, wie sie liegen sollen.

Jetzt gerade habe ich wieder mal mit Arganöl gekurt und es übertrieben - meine Haare sehen trotzdem nicht fettig aus sondern glänzen nur um die Wette.

Also, da ich nun endlich ein Ausgeh-Öl gefunden habe, werde ich fortfahren, das Öl täglich zu benutzen, nicht nur als Tiefenkur. Ich glaube, das ständige geölt-sein wird meinen Haaren noch mehr bringen, vor allem jetzt, da sie wieder Heizungsluft und Kälte ausgesetzt sind.

Noch ein letztes Mal: Wenn ihr jetzt noch nicht überzeugt seid, dass dieses Zeug super ist, kann ich euch auch nicht mehr helfen ;-)

Arganöl bei Amazon.de

Sonntag, 9. Oktober 2011

Eine Lanze für Arganöl

Ja, es ist so, ich breche eine Lanze für das vielleicht teuerste Öl der Welt: Arganöl!

Arganöl wird aus der Frucht des Arganbaumes gewonnen, der allein im südwestlichen Marokko wächst.
Die Produktion ist nur etwa 1000 Frauen vorbehalten, die die traditionelle Kaltpressung beherrschen.
Darüber hinaus ist die Ausfuhr des "flüssigen Goldes von Marokko" stark beschränkt - man möchte einer Industrialisierung vorbeugen.
All diese Aspekte machen das Arganöl zu einem so teuren Produkt.

Aber ist das Zeug wirklich zu gut, wie alle sagen? Oder bloß überteuerter Firlefanz für betuchte Gourmets?
Betrachtet man die Molekülstruktur des Öls, fällt tatsächlich nichts besonderes ins Auge - außer vielleicht einem besonders hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren und solcher Bestandteile, die den Cholesterinspiegel im Blut senken können. Sprich: Man kann sich nicht erklären, woher genau die sensationelle Wirkung auf Haut und Haare kommt. Und ja, sensationell ist die Wirkung tatsächlich.

Hier kommt mein Erfahrungsbericht: 
Ich besitze ja schon länger ein kleines Fläschchen mit 50 ml Inhalt, das mich nicht übermäßig viel gekostet hat, aber bisher habe ich Arganöl immer nur zur Spitzenpflege oder maximal für die Ölung des "Unterfells" benutzt.
Vor ein paar Tagen dann fand ich das Fläschchen wieder und dachte mir, dass ich das gute Zeug wirklich langsam mal aufbrauchen sollte, bevor es noch ranzig wird.
Also nahm ich etwa einen knappen Teelöffel und verteilte ihn im Haar, arbeitete das Öl in die Spitzen und in die Nackenhaare ein.
Sofort wurden die Haare super weich, anders, als bei anderen Ölen, nicht wirklich ölig sondern eher ... schwer, getränkt.
Ich flocht also einen Nachtzopf, wie immer und wusch den Spaß am nächsten Tag mit einem konventionellen Shampoo aus.
Gleich nach dem Waschen waren die Haare etwas verklettet und rau, aber gekämmt, eingeflochten und getrocknet waren sie suuper weich! Sie fielen glatt, wie sie es sonst nie tun, waren schwer und gesättigt.

Für mich ganz klar ein Grund, dieser ersten Tiefenkur mit Arganöl noch viele weitere folgen zu lassen! Besonders, wenn ihr eure Haare glatt und glänzend haben wollt, ist Arganöl das Mittel der Wahl.

Augen auf beim Ölkauf!
Natürlich wollen sich mal wieder einige am Arganöl-Boom bereichern - leider auf Kosten des Verbrauchers. Die Marke "Moroccanoil" besipielsweise verkauft Mineralöl mit 'ner Menge Chemie und einer Winzigkeit Arganöl zu abartigen Preisen (100 ml für über 30 Euro).
Bitte, kauft nur hochwertiges, reines Arganöl und traut euch, ein bisschen mehr Geld zu investieren. Seht das Öl einfach als Kosmetikprodukt (und zwar als verdammt gutes), das ihr für jeden Haar- und Hauttyp, zur Behandlung von Ekzemen, Akne, Neurodermitis, Falten und so weiter einsetzen könnt.

Der untenstehende Link bietet euch einige Auswahl:

Kaltgepresstes Arganöl bei Amazon



Dienstag, 26. Juli 2011

Sonne, Sand und Wasser - Sommerhaarpflege

Jaja, der Sommer...
Ich persönlich bin kein allzu großer Fan, muss ich gestehen!
Es ist warm, man schwitzt und besonders in der Stadt stinkt es durchdringend nach Müll, der zu lange in der Sonne gestanden hat.

Aber okay, das sind meine persönlichen Aversionen.
Damit euch der Sommer in schöner Erinnerung bleibt und nicht seine Spuren auf eurem Haar hinterlässt, hier einige Tipps und Tricks!

Kaum etwas ist schädigender für euer Haar als die Kombination aus Salzwasser und Sonne. Logisch, Salzwasser hat eine feuchtigkeitsziehende Wirkung - besonders, wenn das Wasser verdunstet und nur noch Salz auf Haut und Haar zurückbleibt, saugt selbiges den Haarschaft regelrecht aus. Das so geschwächte, aufgerauhte und poröse Haar ist UV-Strahlen schutzlos ausgeliefert - es bleicht aus, trocknet und wird irreparabel geschädigt.
Wassertröpfchen auf Haut und Haaren wirken wie kleine Lupen, die das Sonnenlicht bündeln und verstärken - das Ganze ist ein Teufelskreis.
Jetzt möchte ich euch natürlich den Urlaub nicht verderben, und meistens ist das alles nicht so schlimm, wie es jetzt klingt - trotzdem könnte man sich den Griff zur Schere nach dem Urlaub ja sparen, wenn man ein paar einfache Tipps beachten würde - und ohne Reue im Meer und in der Sonne baden ;)

Gegen jede Art von Wasser - salzig oder gechlort - der Top Tipp!
Ölen Ölen Ölen! Wenn eure Haare ohnehin nass werden, macht es auch keinen Unterschied, ob sie geölt und strähnig aussehen.  Ich empfehle ein dickflüssiges, sehr reichhaltiges Öl, am besten Olivenöl (nährt und pflegt gleichzeitig) oder Rizinusöl (fördert nebenbei das Haarwachstum). Seid nicht sparsam mit dem Öl, beim Schwimmen gehen wird sowieso einiges davon abgespült werden.


Kopfbedeckungen jeder Art gegen die Sonneneinstrahlung
Kopftücher, Kappen, Sonnenhüte, von mir aus setzt euch einen Turban auf ;) Alles, was aggressive UV-Strahlung abhält, ist geeignet.


Après Sun Treatment
Nicht nur die Haut braucht nach dem Sonnenbad eine Feuchtigkeitskur, auch die Haare sollten wir nicht vernachlässigen, besonders, wenn wir sie lang wachsen lassen wollen ;) Mit Proteinen und Feuchtigkeit versorgt zum Beispiel eine schöne Ei-Kur:
  • 1 Ei
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Zitronensaft

Alles schön vermengen und auf die feuchten Haare auftragen, 10-20 Minuten einwirken lassen und mit einem milden Shampoo auswaschen.

Ein kleiner Trick ist auch, einfach einen reichhaltigen Conditioner über Nacht einwirken zu lassen - am nächsten Morgen ausspülen und das seidige Gefühl genießen ;)

Und am Rande ...
  • immer viel Wasser trinken
  • Vitamine - besonders Vitamin C - schützen vor Sonnenbrand 
  • bitte die Mittagssonne meiden und auch mal ein paar Stunden im Schatten verbringen
So, jetzt habe ich aber genug schulmeisterlich dahergeredet! Genießt euren Sommer! 

Samstag, 2. Juli 2011

Oriental Style Bestellung

Hallo Mädels (und Jungs)!

ich habe meine kurzfristigen Sparpläne mal wieder über den Haufen geworfen und kräftig bestellt - diesmal bei http://www.oriental-style.de/
Dabei sind nicht nur Haarprodukte herausgekommen, sondern auch die ein oder andere Sache:


Von links nach rechts :
Brylcreem Haarcreme, Nyle Hair Oil, Blue Heaven Kajal, Mysore Sandal Soap
Oben: Weihrauch

Die meisten Sachen habe ich noch nicht ausprobiert, nur über die Brylcreem kann ich bereits fundierte Aussagen treffen. Dazu aber mehr in einem anderen Beitrag.

An dem Shop finde ich allerdings eins ziemlich schade: Ich hatte eine Flasche Parachute reines Kokosöl bestellt, weil ich selbiges aus Indien kenne und geliebt habe - statt dessen habe ich aber ein raffiniertes Kokosöl bekommen, wie man es in jedem Asialaden findet - nicht gut! Ich werde das das Produkt aber auch aus Zeit- und Lustmangel nicht zurückschicken, die 2 Euro sind mir die Arbeit nicht wert. Trotzdem: sowas darf einfach nicht vorkommen.

In meinem nächten Eintrag erfahrt ihr dann mehr zur Brylcreem - aber ich kann euch schonmal verraten, dass ich positiv überrascht bin.

Des Weiteren wartet mein selbstgemachtes Amla-Öl noch auf seine Fertigstellung. Leider hängt das Paket mit den von Behawe bestellten Parfümölen und anderen Zutaten bei meinem Nachbarn fest *grrrr* Kann man nix machen ...

Mittwoch, 22. Juni 2011

Amla Haaröl selber machen - Phase 1


Hallo meine Lieben!

heute möchte ich euch mein neuestes Projekt vorstellen - Amla Haaröl selber machen!!
Die Probleme bei gekauften Ölen liegen auf der Hand - die indischen Firmen, so wie Dabur, produzieren ihre Öle, weils billiger ist, auf Basis von Mineralöl - möchte ich mir nicht auf die Kopfhaut schmieren.
Khadi Öle haben zwar rein pflanzliche Inhaltsstoffe, aber der Preis ... der Preis ...

Sollte dieses Experiment missglücken werde ich mir definitiv das Khadi Amla Haaröl kaufen!

Aber zurück zur Sache:

Zutaten:
  • 1 Glas Bio Planete natives Kokosöl
  • 2 Teelöffel Amla Pulver (z.B. Hesh)
  • 1 Teelöffel Brahmi Pulver (z.B. Hesh)
  • 2 Esslöffel Rizinusöl
Ich gab das Kokosöl in einen kleinen Top und erhitzte es (aber nicht zu stark, wir wollen die Kräuter ja nicht frittieren). Ich gab das Rizinusöl und die Pflanzenpulver dazu und verrührte alles 5 Minuten lang auf der ausgeschalteten Herdplatte. Das sah dann so aus:


Ich füllte nun die ganze Pampe zurück in das Kokosölglas und stellte es zum Auskühlen zur Seite.
Danach ab damit in den Kühlschrank.


In den letzten Tagen habe ich das Glas ab und zu zum Schmelzen in warmes Wasser gestellt, einmal durchgeschüttelt und wieder hart werden lassen. Das Pulver setzt sich dabei am Boden ab.

So mache ich jetzt noch 2 Wochen weiter und dann schaun wir weiter ...
Momentan sehe ich mich noch mit folgenden Problemchen konfrontiert:
  • Der Geruch ist echt fies. Das süßliche vom Kokosöl vermischt sich mit einem seltsam krautigen Geruch der Kräuter. Welche ätherischen Öle dem entgegenwirken könnten, muss ich mir noch überlegen. 
  • Das Filtern - gieße ich die ganze Pampe durch einen Nylonstrumpf? Oder warte ich, bis sich die Kräuter am Boden abgesetzt haben und schabe die obere Schicht ab? 
  • Gebe ich noch andere Ingedienzien dazu? Vielleicht Henna? Oder noch ein Öl?  


    Dienstag, 14. Juni 2011

    Monoi Tiki Tahiti Spass

    Hallo meine Liebsten!

    ich habe vor kurzem ein neues Monoi Tiare bzw. Monoi Tiki Tahiti (das Original) Öl erstanden - und wollte die Gelegenheit nutzen, euch dieses Produkt nochmal wämstens ans Herz zu legen.

    Ich wusste zuerst nicht, ob ich mich auf einen meiner altbewährten Düfte verlassen oder was Neues ausprobieren sollte - ich bin das Risiko eingegangen und habe Ylang Ylang gekauft!

    Was soll ich sagen - ich liiieeebe den Duft! Ich meine, ich kenne ihn. Aber ich wusste nicht, dass er Ylang Ylang heißt XD Das Öl riecht wie... Babypuder. Ganz toll!
    Sehr weich und feminin.


    Habe mir dann das Zeug auch direkt auf die Haare gepackt und dieses Monoi Öl macht sie wirklich super weich, wie kein anderes Öl!

    Ganz wichtig ist es, beim Kauf darauf zu achten, das Original Öl zu kaufen (leicht zu erkennen an der Blüte in der Flasche). Meins hab ich übrigens von Amazon.de, Link dazu steht unten am Ende des Beitrags.

    Dann noch kurz etwas zu den anderen Duftkompositionen, die ich bisher getestet habe.

    Sandelholz: Werde ich definitiv nachkaufen. Holzig und herb, sehr schön, eventuell auch für Männer?
    Vanille: Nach nochmaligem Gebrauch mag ich es sehr. Vanille plus eine leicht "geröstete" Note.
    Frangipani: Erinnert mich immer wieder an Indien. Schwer, süß und etwas muffig.

    Alle Düfte haben einen leicht seifigen Unterton, den man mögen muss.
    Ich liebe mittlerweile alle Düfte, bei manchen ist vielleicht eine kleine Eingewöhnungsphase nötig :) Und die Pflege ist wie gesagt fast unübertroffen!