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Donnerstag, 14. März 2013

Review: Alverde Haarerfrischer Spray

Hallo meine Liebsten!

Bei meinem gestrigen DM-Besuch hat dieses Produkt mein Langhaarauge auf sich gezogen und natürlich habe ich es gleich mitgenommen - den alverde Haarerfrischer Malve Holunderblüte!

Ein, soweit ich weiß, relativ neues Produkt aus der Alverdefamilie. Ihr bekommt es im DM (da, wo auch die Haarbutter steht) - ich glaube ich habe um die 2 € bezahlt.

Die INCIS
Aqua, Alcohol, Glycerin, Sambucus Nigra: Flower Extract, Malva Sylvestris: Flower Extract, Sodium PCA, Betaine, Hydrolyzed Corn Protein, Hydrolyzed Wheat Protein, Hydrolyzed Soy Protein, Leuconostoc: / Rasish Root Ferment Filtrate, Arginine, Sodium Hyaluronate, Citric Acid, Lactic Acid, Tartaric Acid, Parfum, Limonene, Benzyl Salicylate, Linalool, Geraniol, Cinnamyl Alcohol, Citral, Citronellol, Benzyl Benzoate, Benzyl Alcohol

Na Leute, das sieht doch mal gut aus, oder? Selbst der Codecheck hat nichts zu meckern und ich auch nicht.
Natürlich - alverdetypisch - haben wir wieder Glycerin auf einem der ersten Plätze, ebenso Alkohol. Wer eines von beidem nicht verträgt, sollte die Finger von diesem Spray lassen.
Super gefallen mir wie immer die beiden Pflanzenproteine, die Zitronensäure und die Pfalnzenextrakte.
Der alverde Haarerfrischer ist vegan.

Laut Hersteller soll der Haarerfrischer zwei Dinge machen: Zwischendurch als erfrischender Duft-Kick und als Pflegeessenz.

Der Duft 
Besonders für die erstere Anwendungsempfehlung natürlich wichtig: Der Duft ist sehr lecker. Blumig, feminin, pudrig. Ein bisschen wie die oben erwähnte Haarbutter, bloß parfümierter. Ich meine auch, einen Hauch von Holunder zu schnuppern aber das kann auch Einbildung sein.
Kontra ist, dass der Duft praktisch sofort wieder verflogen ist - erfrischend ja, dauerhaft beduftend: nein.

Die Pflegewirkung
Den erfrischenden Effekt kann man meiner Meinung nach aber getrost vernachlässigen - was ich wollte, war ein Feuchtigkeits- und Pflegekick für zwischendurch sowie ein leichtes Produkt, um die Haare zu glätten und zu legen. Besonders wenn man versucht, den Waschrythmus zu verlängern, ist es sinnvoll, ab und zu ein bisschen Feuchtigkeit ins Haar zu bringen, wenn noch Proteine dabei sind - umso besser.

Zum Testen habe ich also mal eine Strähne mit ein paar Sprühstößen behandelt - das Spray zieht sehr schnell ein und hinterlässt das Haar duftig und weich.
Schön finde ich es auch, um Frisuren zu fixieren und glänzen zu lassen oder abends vor dem Einflechten ein bisschen Pflege zuzuführen. Dann glänzen die Haare am nächsten Morgen besonders, sind saftig und haben schöne volle Flechtwellen.

Von wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis
10 wie "Heiliger Gral" bekommt der Alverde Haarerfrischer die Note: 

8 - Zum erfrischen, entwirren und pflegen zwischendurch ein schönes Produkt - dazu noch günstig und mit Top-Inhaltsstoffen. Kaufempfehlung! 





Dienstag, 19. Juni 2012

Farbe ziehen

Hallo meine Langhaar - Schönheiten!

Heute geht es um ein Thema, das offenbar viele von euch interessiert.
Wer kennt das nicht: Die Langeweile packt dich, du rennst impulsiv zum DM oder Rossmann und kaufst dir eine Haarfarbe oder Haartönung. Die haust du dir dann auf den Kopf und zwei Tage später bereust du das Ganze wieder.
Jetzt hast du im schlimmsten Fall einen Rotstich in deinem vormals engelsblonden Haar oder gar einen grünen Fleck irgendwo am Hinterkopf ... alles schon passiert :)



Vorweg:
Es gibt drei Arten von chemischen Haarfarben,die sich danach definieren, wie lange sie im Haar bleiben.
Tönungen sind meist schon nach ein paar Haarwäschen kaum noch zusehen, Intensivtönungen halten einige Wochen, Colorationen sind dauerhaft. Henna als pflanzliches Haarfärbemittel ist absolut dauerhaft.

Wie es aber immer so ist, kann die Haltbarkeit von Person zu Person variieren. Manche bekommen aus ihrem empfindlichen Haare kaum noch den Rotstich einer einfachen Tönung heraus, bei anderen scheint selbst eine Coloration vom Haar "abzuperlen".
Anders herum ist es auch möglich, mit dem ein oder anderen Mittelchen Farbe aus dem Haar zu ziehen. Mechanisch gesehen funktioniert das so, dass ein Stoff in das Haar eindringt, die Farbe zum Teil anlöst und dann mit einem Tensid wieder herausgewaschen wird.

Wenn du also eine Farbsünde loswerden oder zumindest abschwächen willst, solltest du vor jeder Wäsche eine dieser Kuren ausprobieren, die dein Haar nebenbei auch noch pflegen werden:

Öl
"Oh nein, jetzt kommt sie schon wieder mit dem Öl ..." - ja, genau so ist es! Öl hat die Fähigkeit, in das Haar vorzudringen, bis dahin, wo die Farbmoleküle sitzen. Chemische Farbe wird zu einem kleinen Teil aufgenommen und nach außen transportiert. Dort kann sie dann mit dem Öl ausgewaschen werden. Es dauert seine Zeit, aber durch regelmäßige Ölkuren lässt sich beinahe jede künstliche Farbe abschwächen. Besonders bewährt haben sich Olivenöl und Rizinusöl (aus jeder Apotheke oder von HIER).

Milchprodukte
Ich verweise einmal auf meine eigenen Erlebnisse mit einer Joghurtkur, genauso wirkt aber z. B. auch Quark. Gleichzeitig versorgt eine solche Kur die Haare mit Proteinen.

Kokosmilch
Eine Alternative für die Veganer. Auch eine großzügige Packung aus Kokosmilch kann viel Farbe aus den Haaren ziehen.

Eier
Das Honig Ei Shampoo ist außerdem ungeeignet für diejenigen, die an ihrer chemischen Haarfarbe hängen. Man beachte die blaubraune Brühe, die beim Waschen mit diesem Shampoo immer aus meinen Haaren fließt.

 Wenn ihr schnell Ergebnisse sehen wollt, ist es tatsächlich am besten, mehrere dieser Zutaten zu kombinieren, sprich, aus allem eine schöne breiige Masse anzurühren und diese ein paar Stunden auf dem Kopf zu lassen.
Hinterher alles mit einem milden Shampoo auswaschen.

Doch erwartet keine Wunder: Chemische Haarfarben sind aggressive Produkte, die ihr im Notfall nur mit einer Blondierung wieder wegbekommt. Dazu würde ich aber nur raten, wenn ihr mit eurer momentanen Haarfarbe absolut nicht mehr leben könnt!

Ich selbst benutze die Methode des Farbeziehens gerne, um nach einer Coloration (ich benutze meist dunkelbraune Farbe, was bei mir immer tiefschwarz wird) das "künstliche" aus den Haaren zu nehmen. Dadurch, dass etwas von der chemischen Farbe verloren geht, wirkt mein Haar wesentlich natürlicher.

Kennt ihr noch andere Mittelchen, bei denen eure chemische Haarfarbe (gewollt) leidet? Oh, und kennt ihr DAS HIER? Habe ich gerade entdeckt. Schrecklich :D


Dienstag, 24. Januar 2012

Die Sache mit dem Veganismus

Hallöchen meine lieben Leser,

tja, erst hört ihr 2 Wochen lang garnichts von mir und dann nerve ich euch jeden Tag mit was Neuem - so kanns gehen.
Heute möchte ich kurz über ein Thema reden, das in meiner Familie und in meinem Freundeskreis scheinbar als ziemlich nervig aufgenommen wird - fühlt euch nicht genötigt, weiterzulesen, wenn ihr die Schnauze voll habt von dem ewigen Öko-Gelaber:

Es geht heute um Veganismus.

Ich habe es schon einmal kurz angedeutet. Einer meiner Vorsätze für 2012 ist es, mehr und mehr auf alle tierischen Produkte zu verzichten. Und wenn man beginnt, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, stellt man fest, dass sich auch in einem schon recht "grünen" Blog wie diesem die ein oder andere Sache versteckt, über die man einmal nachdenken sollte.

Ich habe mir lange Zeit Gedanken darüber gemacht, wie ich es in Zukunft halte mit der Kosmetik und Pflege meiner Haare und wie ich mich dazu vor euch Lesern rechtfertige.
Fakt ist: Nicht nur in der Ernährung, auch in der Kosmetik kann man, mit etwas Übung, wunderbar auf tierische Produkte verzichten und trotzdem gesund und schön bleiben. Eine Tatsache, die in meinen Ohren mittlerweile selbstverständlich klingt.

Ich möchte aber trotzdem noch auf einige Dinge zu sprechen kommen, die in diesem Blog geschrieben wurden und mich meinen nicht-veganen sowie wohl-veganen Lesern erklären.

Konventionelle Kosmetik
Klar, als vegan leben-wollender Mensch wirkt sich diese Einstellung nicht nur auf das Essen aus, sondern auf alle Bereiche des täglichen Lebens. Für mich, die ich noch sehr frisch auf dem Gebiet bin, ist es schwer, die unglaubliche Fülle von Informationen über Firmen, die ihre Produkte an Tieren testen sowie Inhaltsstoffe, die aus tierischen Produkten gewonnen werden, zu verarbeiten.
Deshalb werde ich es mir für den Anfang leicht machen: Ich werde komplett Abstand nehmen von konventioneller Kosmetik und in der Pflege meines Haars und meiner Haut auf Öl, handgesiedete Seife und im Notfall Alverde-Produkte zurückgreifen.
Da es hier um natürliche Haarpflege geht, hoffe ich, dass euch dies zugute kommt! Trotzdem werde ich rückwirkend keine Einträge mit Reviews zu konventionellen Produkten löschen. Ich würde mich freuen, wenn ihr meinen Standpunkt teilen würdet, aber es bleibt letztendlich natürlich eure eigene Entscheidung.

Nicht-Vegane selbstgemachte Kosmetik
Das berühmte Honig-Ei Shampoo, Joghurtkuren und so weiter - dies sind tatsächlich Beispiele für Produkte, die ich vermissen werde. Vor wenigen Wochen erst habe ich eine Ei-Kur gemacht und sie war wie immer wunderbar und ein toller Proteinlieferant für mein Haar.
Aber: Die Effekte sind nicht so gut, als dass ich dafür weiterhin das entstehende Tierleid in Kauf nehmen würde (siehe Links am Ende des Artikels). Tatsächlich müsste mir dann schon innerhalb von Sekunden eine knielange Wallemähne aus dem Kopf wachsen - was natürlich nicht passiert. Also bleibe ich für meine Haare bei Kokosöl als Proteinlieferant - ausprobiert wird natürlich weiter!
Auch diese Rezepte werde ich nicht rückwirkend aus meinem Blog löschen. Ich weiß, wie toll sie wirken und möchte euch auch hier die Entscheidung selbst überlassen. Ich selbst werde möglichst keine tierischen Produkte mehr kaufen, weder zum Essen, noch zur Haarpflege.

Handwerkszeug
Ja, auch daran gilt es, zu denken: Die Wildschweinborstenbürste zum Beispiel. Wenige Wochen vor meinem Entschluss hatte ich mir noch eine zugelegt und besitze nun zwei Stück.
Der positive Effekt ist unumstritten und ich liebe meine Bürsten nach wie vor. Es fällt mir wirklich schwer, darauf verzichten zu müssen (interessanterweise schwerer als auf Milch oder so hihi). Ich werde meine beiden Exemplare solange weiter benutzen, bis sie nicht mehr gebrauchsfähig sind und dann wohl keine neuen mehr nachkaufen.
Das gleiche gilt für eine Anschaffung, die ich für die nächsten Monate geplant hatte: Einen Hornkamm. Macht aber nichts, es gibt ebensoschöne hölzerne Kämme, die genausogut wirken.
Haarschmuck aus Horn, Geweih oder Knochen fällt ebenfalls flach, ist für mich aber ebenfalls kein Problem.
Auch die Berichte über die WBB werden nicht gelöscht.

Soweit meine Darstellungen. Ich weiß, liebe Veganerfreunde, ich könnte konsequenter sein. Ich könnte aufhören, hier "Werbung" für irgendeine Art tierischer Proudukte zu machen.
Und ich weiß, liebe Nicht-Veganerfreunde, es geht hier um Haarpflege, nicht um Ethik.

Ich habe versucht, einen Mittelweg zwischen allen bestehenden Interessen (nicht zuletzt meinen eigenen) zu finden, ohne jemanden zu verurteilen, zu vernachlässigen oder dessen Lebenseinstellung zu kritisieren. Bitte berücksichtigt meine Bemühungen dahingehend. Kommentare, die Veganer und Vegetarier als Öko-Idioten hinstellen bekomme ich bereits im Alltag zur Genüge zu hören, also verkneift sie euch, wenn möglich, bitte.

Wenn ihr Bereich seht, die ich in diesem Eintrag nicht abgedeckt habe (manchmal sieht man eben den Wald vor lauter Bäumen nicht), schreibt mir doch einen Kommi ;)

Und wenn euch das Thema Veganismus interessiert, dann empfehle ich euch einen Blick auf die folgenden Seiten (keine Angst: Keine Schlachthausbilder, die ihr nicht sehen wollt):

Blanc et Noir - Eine tolle Seite von sechs ganz verschiedenen Autoren, in dem es vor allem um vegane und tierversuchsfreie Kosmetik geht

Goveggie - Eine Infosammlung der Tierrechtsorganisation PETA über Veganismus


Und ein paar Bücher:




Samstag, 19. November 2011

Pimp my Haarkur

Hallihallo!

Heute gibt es von mir mal wieder ein super einfaches kleines Rezept.
Wir nehmen handelsübliche Haarkur (ich habe 2 Swiss-o-Par Haarkurkissen, nämlich Pfirsichblüte und Lotus-Sandelholz) genommen und den Inhalt in ein Fläschchen gefüllt.

Dazugegeben habe ich 20 Tropfen Seidenprotein und etwa 2 Esslöffel Zitronensaft.

 

Das Ganze gut durchschütteln und nach der Wäsche einen Klecks in die Haare einmassieren - 5 Minuten einwirken lassen und ausspülen. 

Der Sinn liegt daran, einer Haarkur, die ohnehin schon pflegend und reichhaltig ist, noch zu verbessern. 
Die Seidenproteine sorgen für die Extraportion Eiweiß, reparieren kleinere Schäden und bauen das Haar auf. 
Der Zitronensaft wirkt gegen die Auswirkungen von zu hartem Wasser (Austrocknung des Haares etc.) und schließt durch seine Säure die Schuppenschicht des Haares. 

Selbstverständlich könnt ihr dieses Rezept auch abwandeln, je nachdem, welche Ansprüche euer Haar hat. 
Schreibt mir doch, wie ihr eure Haarkur pimpt :-)

Lavita Seidenprotein 10ml


Dienstag, 26. Juli 2011

Sonne, Sand und Wasser - Sommerhaarpflege

Jaja, der Sommer...
Ich persönlich bin kein allzu großer Fan, muss ich gestehen!
Es ist warm, man schwitzt und besonders in der Stadt stinkt es durchdringend nach Müll, der zu lange in der Sonne gestanden hat.

Aber okay, das sind meine persönlichen Aversionen.
Damit euch der Sommer in schöner Erinnerung bleibt und nicht seine Spuren auf eurem Haar hinterlässt, hier einige Tipps und Tricks!

Kaum etwas ist schädigender für euer Haar als die Kombination aus Salzwasser und Sonne. Logisch, Salzwasser hat eine feuchtigkeitsziehende Wirkung - besonders, wenn das Wasser verdunstet und nur noch Salz auf Haut und Haar zurückbleibt, saugt selbiges den Haarschaft regelrecht aus. Das so geschwächte, aufgerauhte und poröse Haar ist UV-Strahlen schutzlos ausgeliefert - es bleicht aus, trocknet und wird irreparabel geschädigt.
Wassertröpfchen auf Haut und Haaren wirken wie kleine Lupen, die das Sonnenlicht bündeln und verstärken - das Ganze ist ein Teufelskreis.
Jetzt möchte ich euch natürlich den Urlaub nicht verderben, und meistens ist das alles nicht so schlimm, wie es jetzt klingt - trotzdem könnte man sich den Griff zur Schere nach dem Urlaub ja sparen, wenn man ein paar einfache Tipps beachten würde - und ohne Reue im Meer und in der Sonne baden ;)

Gegen jede Art von Wasser - salzig oder gechlort - der Top Tipp!
Ölen Ölen Ölen! Wenn eure Haare ohnehin nass werden, macht es auch keinen Unterschied, ob sie geölt und strähnig aussehen.  Ich empfehle ein dickflüssiges, sehr reichhaltiges Öl, am besten Olivenöl (nährt und pflegt gleichzeitig) oder Rizinusöl (fördert nebenbei das Haarwachstum). Seid nicht sparsam mit dem Öl, beim Schwimmen gehen wird sowieso einiges davon abgespült werden.


Kopfbedeckungen jeder Art gegen die Sonneneinstrahlung
Kopftücher, Kappen, Sonnenhüte, von mir aus setzt euch einen Turban auf ;) Alles, was aggressive UV-Strahlung abhält, ist geeignet.


Après Sun Treatment
Nicht nur die Haut braucht nach dem Sonnenbad eine Feuchtigkeitskur, auch die Haare sollten wir nicht vernachlässigen, besonders, wenn wir sie lang wachsen lassen wollen ;) Mit Proteinen und Feuchtigkeit versorgt zum Beispiel eine schöne Ei-Kur:
  • 1 Ei
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Zitronensaft

Alles schön vermengen und auf die feuchten Haare auftragen, 10-20 Minuten einwirken lassen und mit einem milden Shampoo auswaschen.

Ein kleiner Trick ist auch, einfach einen reichhaltigen Conditioner über Nacht einwirken zu lassen - am nächsten Morgen ausspülen und das seidige Gefühl genießen ;)

Und am Rande ...
  • immer viel Wasser trinken
  • Vitamine - besonders Vitamin C - schützen vor Sonnenbrand 
  • bitte die Mittagssonne meiden und auch mal ein paar Stunden im Schatten verbringen
So, jetzt habe ich aber genug schulmeisterlich dahergeredet! Genießt euren Sommer! 

Sonntag, 10. April 2011

Proteinkur + Farbeziehen extrem

Hallo meine Lieben,

da ich in letzter Zeit vermehrt etwas Haarbruch hatte, habe ich mich heute dazu entschlossen, nochmal eine reichhaltige Proteinkur zu machen.
Dafür nahm ich folgendes Rezept:

  • 500 ml Naturjoghurt, 3,5% Fett
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Rizinusöl
Den ganzen Spaß habe ich in einer großen Schüssel angerührt.

Haare anfeuchten, die Pampe darauf verteilen und zwischendurch überschüssige Flüssigkeit ausdrücken.
Naja, ich wusste ja bereits vorher, dass Joghurt Farbe aus den Haaren zieht. Ich wusste auch, dass Öl das tut. Deshalb war ich auch über die blau-grauen Schlieren in meiner Dusche nicht sehr erstaunt.

Das Ganze habe ich c.a. 20 Minuten unter einer Duschhaube einwirken lassen, ich hätte es auch noch länger gemacht, wenn mir nicht dauernd diese hellblaue Brühe den Hals runter gelaufen wäre *grr*
Ich also wieder unter die Dusche, das gröbste ausgespült und shampooniert.
Und was da JETZT an Farbe rauskam, das könnt ihr euch nicht vorstellen! Dunkelblau! Als hätte ich gerade erst gefärbt!
Also entweder es liegt wirklich an der Öl-Joghurt-Kombi oder meine Haare stoßen jede chemische Farbe konsequent ab... Schon ein bisschen seltsam.

Nicht, dass ich allzuviel gegen ein bisschen Farbeziehen hätte... das schwarz sah doch recht hart aus und ich hätte nichts gegen einen braun-roten Schimmer. Ich frage mich aber wirklich, ob, wenn ich so weitermache, irgendwann meine Naturhaarfarbe rauskommt... Nein, also mit der kann ich mich noch nicht anfreunden...


Meine Haare fühlen sich nach der Kur jedenfalls gut an, recht trocken, aber weich.
Mal gucken, ob es in Puncto Haarbruch etwas gebracht hat :)