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Freitag, 19. Juli 2013

Kleiner Reformhaus-Haul

Hallöchen ihr Lieben,

heute habe ich nach Langem endlich mal wieder zwei kleine Reviews für euch. Auf der Suche nach pflanzlicher Mayo war ich nämlich im Reformhaus dazu gezwungen, meinen Einkaufsbertrag auf 10 € aufzustocken - also dachte ich mir, nehm ich mal wieder was für die Haare mit :-)

Von euch gab es die Bitte, dass ich in meinem nächsten Beitrag doch mal wieder was über MSM zu schreiben - hier also mal wieder ein kleines Update:
Ich nehme mittlerweile kein MSM mehr - ich vermute einfach, dass eine Kur zwei oder drei Mal im Jahr mir mehr bringt als eine durchgängige Einnahme - also spare ich mir mein restliches MSM für Haarausfallphase im Herbst auf. Nach wie vor bin ich natürlich begeistert von dem Zeug - an den Schläfen sind mir weitere Haare nachgewachsen, meine Haare wirken allgemein kräftiger. Weiterhin also eine absolute Empfehlung.

Hier aber nun mal meine Erlebnisse mit den beiden neuen Produkten!


Logona Pflegeshampoo Brennessel - 8,29 € bei AMAZON

Die INCIS
Wasser, Zuckertensid, Bio-Alkohol*, Glycerin, waschaktive Aminosäuren, pfl. Ölkomponente, Aminosäurederivat (Feuchthaltemittel), Brennesselextrakt*, Seidenproteine, Weizenkleieextrakt, Xanthan, Mischung ätherischer Öle, äth. Ölinhaltsstoffe, Phytinsäure, Zitronensäure

Schöne INCIs, da gibt es nichts zu meckern - wegen der Seidenproteine ist das Shampoo natürlich nicht vegan ... Das sollte dann jeder für sich entscheiden.
Ich habe mir also mal eine kleine Probeflasche mitgenommen.

Der Duft ist sehr lecker, krautig, natürlich, die Konsistenz ist gelartig, die Zuckertenside merkt man deutlich heraus (die haben dieses ganz spezielle Waschgefühl).
Trotz der tollen INCIs lautet mein Fazit, dass ich mit Zuckertensiden nicht klar komme. Meine Haare werden davon einfach strohig, hart und fies ...

6/10 Punkte



Lavera Trauben Pflegekur - 9,60 € bei AMAZON

Die INCIs
Traubenextrakt (wässrig-alkoholisch, Bio-Weingeist)*, Sojaöl*, Fettalkohole, Glycerinfettsäureester, Isoamyllaurat, Lauryllaurat, Feuchtigkeitsfaktor (Zuckerbasis), Zuckertensid, Avocadoöl*, Weizenproteine, Xanthan, PCA Glyceryloleat, Kalium Cetylphosphat, Arginin, Carotinöl, Vitamin E, Sonnenblumenöl, Vitamin C, Mischung ätherischer Öle**. (* Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau, ** aus natürlichen ätherischen Ölen)

Der Geruch dieser Packung ist tatsächlich seeehr gewöhungsbedürftig :D Die Maske riecht sehr nach Traubenzucker, wie eingedickter Traubensaft oder sowas - die Konsistenz ist dafür schön cremig und richtig reichhaltig!
Bei der Anwendung nach einer Ölkur war diese Maske zu viel für meine Haare - die hier ist also wirklich etwas, um die trockensten, strapaziertesten Haare zu bändigen! Bei Naturkosmetik habe ich sowas erst zu selten gefunden - gefällt mir!

8/10 Punkte


Donnerstag, 29. November 2012

Alltägliche Pomadenfrisur

Hallo meine Lieben!

Heute habe ich meine Haare gewaschen (mein Waschzyklus ist mittlerweile so lang, dass ich euch das hin und wieder erzählen kann) - aber die letzten zwei oder drei Tage hätte ich ohne meinen kleinen Helfer nicht ausgehalten.

Das Geheimrezept, wenn man eigentlich gerne waschen würde, es aber so gar nicht in den Kram passt, ist nämlich: Die Haare so gepflegt wie nur irgendwie möglich aussehen zu lassen. Und ich persönlich benutze dafür am liebsten Pomade - denn sie pflegt nicht nur (wenn man die richtige nimmt) Haar und Kopfhaut sondern gibt auch noch so viel Halt, dass Frisuren wie meine heutige (siehe unten) wirklich den ganzen Tag aussehen wie frisch hergezaubert.


1. Haare gründlich bürsten und dann mit einem feinzahnigen Kamm glatt nach hinten kämmen. Währenddessen einige Fingerspitzen voll Pomade in das Deckhaar einarbeiten. 
2. An beliebiger Stelle einen perfekten Scheitel ziehen ;-) Je akkurater der Scheitel, desto schicker sieht am Ende die Frisur aus. 
3. Haare zu beiden Seiten des Scheitels glatt nach unten und hinten kämmen, sodass keine "Hubbel" entstehen. 


4. Haare im Nacken zu einem tiefen Pferdeschwanz binden - nochmals kontrollieren, ob irgendwo Strähnen herausstehen und ggf. nachkämmen. 
5. Pferdeschwanz zu einem einfachen englischen Zopf flechten und mit einem Haargummi fixieren. 
6. Den Zopf um die Basis legen und mit zwei oder drei Krokodilklammern feststecken. 
7. Nochmals vorsichtig kämmen und nach-pomadisieren, falls noch Härchen herausstehen. 



Für solche alltäglichen durch-die-Stadt-hetz-Anlässe benutze ich gerne eine wirklich harte Pomade, wie etwa die blaue Sweet Georgia Brown (z.B. HIER) - viele sagen, solche Produkte seien kaum wieder aus dem Haar auszuwaschen, aber bei mir klappt das anstandslos.
Die SGB gibt einen wunderbar matten Glanz und hält einfach bombenfest.

Was haltet ihr von dem Style? Zu "schmierig"? Oder schließt ihr euch den zwei (!) Leuten an, die mir heute Komplimente zu meiner Frisur gemacht haben? ;-)


Freitag, 5. Oktober 2012

Waschnuss-Shampoo

Hallöchen meine Lieben!

Ich habe mal wieder eine neue Methode der Haarwäsche ausprobiert und die möchte ich euch heute vorstellen:
Haare waschen mit indischer Waschnuss!  (Warum kommen eigentlich so viele waschaktive Pflanzen aus Indien? Naja, auch egal ...) Shopping-Links am Ende des Beitrags!

Irgendwo in den Tiefen meines Gedächtnisses lag noch nie Information herum, dass es in Reformhäusern diese Waschnüsse gibt, mit denen man seine Wäsche waschen kann, und dass diese Nüsse auch zur Haar- und Körperwäsche benutzt werden könnten.
Das ist mir dann neulich wieder eingefallen, als ich mal wieder gefrustet über die chemischen Shampoos war. Also bin ich in den Bioladen meines Vertrauens marschiert, habe mir ein Probetütchen Waschnüsse gekauft und ein bisschen weitere Recherche gemacht:

"Waschnüsse sind auch in Europa erhältlich, sowohl als ganze Nüsse als auch in Pulverform, als gebrauchsfertige, halbierte Schalen oder als anwendungsfertige Produkte wie Flüssigwaschmittel. Übliche Handels-Bezeichnungen sind unter anderem auch: „Seifennuss“ und „Reetha“. (Wikipedia)

"Neben der hauptsächlichen Verwendung als natürliches Waschmittel für Wäsche und Haar werden die Waschnüsse auch als Heilmittel gegen viele verschiedene Leiden genutzt. Kräutersammler, zum Beispiel, tragen oft Waschnüsse bei sich, um sie nach Schlangen- und Skorpionbisse anzuwenden." (Nature.de)

Soviel zur Theorie. 
Aber wie stellt man nun aus den zerkleinerten Schalen der Waschnuss ein Shampoo her? Und wirkt das überhaupt? Ich habe es so gemacht:

Schritt 1: Nusschalen weiter zerkleinern - ich habe die Schalen von ca. 8-10 kleinen Nüssen in das mitgelieferte Baumwollbeutelchen gepackt und das Ganze mit einer Glasflasche zerdrückt - das geht ganz einfach.

Zerkleinerte Waschnussschalen

Schritt 2: Die Schalen habe ich dann in eine leere Shampooflasche gefüllt ...

Waschnussschalen in Flasche - offensichtlich

Schritt 3: Dazugegeben habe ich 1 Esslöffel Zitronensaft, 1 Esslöffel Honig (letzterer ist optional) und die Flasche dann mit warmem Wasser bis auf ungefähr 4/5 aufgefüllt. Einmal gut durchschütteln und man sieht sofort, wie sich Schaum bildet:



Schritt 4: Warten - ich habe meine Waschnusspampe 1 Tag lang stehen lassen.

Zur Anwendung: 
Man kann jetzt die restlichen Schalen aus dem Shampoo herausfiltern, wenn man möchte.
Vor dem Waschen das Haar ganz normal anfeuchten. Gib jetzt nach und nach die Flüssigkeit über den gesamten Kopf (bitte nicht in die Augen kommen lassen) und über die Längen.
Es entsteht ein klebriges Gefühl überall dort, wo schon Waschnusssud ist - das gesamte Haar sollte bedeckt sein. Massiere deine Kopfhaut und drücke auch etwas von dem Sud durch die Längen.
Lasse das Ganze ein paar Minuten einwirken und spüle dann die Haare gründlich mit kühlem Wasser aus. Eine saure Rinse mit kann das Ergebnis noch verbessern.

Achte beim Auswaschen darauf, dass deine Haare wirklich ein bisschen qietschen, das ist ein Zeichen dafür, dass sie ganz sauber sind.

Das war super: 
Das Waschnussshampoo hat meine (ungeölten, aber eben ungewaschenen) Haare blitzeblank sauber bekommen. Sie waren weich, haben geglänzt, waren duftig, locker und gleichzeitig saftig.
Der Vorteil ist natürlich auch auf der ökologischen Seite: Keine Chemie, weder auf dem Kopf noch im Abfluss, die Nüsse sind 100% biologisch abbaubar und nebenbei trägt man noch dazu bei, die Lebensgrundlage für indische Bauern und Sammler zu erhalten - das grüne Gewissen ist rein :-)

Das war nicht so toll: 
Klar - sich sein Shampoo immer einen Tag vor der Wäsche anzusetzen ist nicht jedermanns Sache. Besonders haltbar ist die Suppe leider auch nicht, im Kühlschrank hält sich ein Vorrat für maximal 1 Woche. Da müsste man ein wenig experimentieren - Einfrieren, Konzentrate herstellen etc.
Auf geöltem Haar habe ich die Waschnuss noch nicht ausprobiert - ich bin aber skeptisch, ob die Waschnuss es schafft, gegen Rizinusöl und Konsorten anzukommen.
Der Geruch ist nicht so toll, aber davon bleibt im Haar zum Glück gar nichts zurück.


Das Fazit: 
Für jeden, der von chemischen Shampoo wegkommen möchte, eine super Sache.  Der Pflegeeffekt ist ganz klar gegeben, der Wascheffekt ebenso. Ob mir "Rheeta" oder Shikakai mehr zusagen, muss ich aber noch feststellen.
Kennt ihr die Waschnuss? Wascht ihr damit eure Wäsche oder auch die Haare? Wie kommt ihr damit zurecht?


Die Links

Die Ganze Waschnuss mit Beutelchen 

Waschnuss als Pulver von Khadi




Mittwoch, 11. Juli 2012

Haarpflege Routine

Hallöchen meine Süßen!!

Ich habe in der letzten Zeit ganz oft von euch die Frage bekommen, wie denn so meine Beauty-Routine (speziell natürlich die der Haare) aussieht.
Da ich ein sehr experimentierfreudiger Mensch bin, kann ich euch immer nur eine Momentaufnahme meiner Haarpflege geben. Beinahe monatlich ändert sich etwas, aber momentan scheine ich ein Programm gefunden zu haben, mit dem meine Haare und ich ganz zufrieden sind.

Morgendliche Haarpflege Routine an einem Nicht-Waschtag

Oben: Bürste mit Mischborsten, unten: Wildschweinborste, von HIER
Schritt 1: Da ich nachts einen Zopf trage, wird der natürlich erstmal aufgedröselt und ich begutachte dann (falls vorhanden) die schönen, glänzenden Flechtwellen. Das schafft Selbstvertrauen ;)

Schritt 2: Meine Haare haben fast nie Knoten, erst recht nicht, wenn sie frisch aus dem Zopf kommen. Deshalb lasse ich den Kamm links liegen und bürste direkt mit der Wildschweinborstenbürste drauf los. Es gibt wirklich nichts belebenderes am Morgen als eine Kopfhautmassage mit der bevorzugten Bürste. Ich benutze dafür zwei unterschiedliche Werkzeuge, eine Bürste mit Mischborsten (Natursisal und Kunststoff) sowie meine normale Wildschweinborste.

Schritt 3:  Je nachdem, wie sich meine Kopfhaut dann fühlt, wende ich gerne ein Haarwasser oder ein Balsam an. Momentan bevorzuge ich das Henna Balsam Plus von Neobio (im Reformhaus oder von HIER), davon massiere ich einfach einen kleinen Klecks in die Kopfhaut und in die trockenen Längen ein (vor allem in die Unterwolle). Das gibt auch einen wunderbaren frischen Duft, der für mindestens ein paar Stunden hält.

Schritt 4: Dann werden die Spitzen ein wenig geölt, dazu benutze ich je nach Zustand Kokosöl, Kamelienöl, Sheabutter oder parfümiertes Kokosöl.

Schritt 5: Da meine Nackenhaare mir momentan sehr auf den Geist gehen, werden sie weggesteckt. Dazu verwende ich ein kleines schwarzes Silikongummi (gefunden bei IhrPlatz oder Ebay), mit dem ich die ganzen herumfliegenden Häärchen zusammenbinde und dann mit einer Haarnadel feststecke. Vorher kommt noch ein ordentlicher Klecks Sweet Georgia Brown Pomade (HIER) in die Häärchen, damit auch nichts herausrutscht.

Schritt 6: Tja, jetzt geht es um die Frisuren. Momentan trage ich meistens Dutts, a) weil es so heiß ist und b) weil meine Haare in offenem Zustand und als Pferdeschwanz mittlerweile Aufmerksamkeit auf sich ziehen, die ich nicht immer leiden kann. Also mache ich z. B. einen hohen Ballet Dutt, einen Lazy Wrap Bun, einen geflochtenen Lazy Wrap Bun und was es sonst noch so gibt. Das Ganze wird dann je nach Bedarf fixiert, mit Pomade, Honey Spritz oder noch etwas Henna Balsam Plus.

Abendliche Haarpflege-Routine an einem Nicht-Waschtag

Schritt 1: Als erstes wird natürlich wieder die Frisur aufgedröselt und die Haare werden vorsichtig entwirrt (je nach Bedarf).

Schritt 2: Ich nutze die Abendstunden gerne für eine kleine Kopfhautmassage, trocken oder mit einem Hairtonic, mit den Fingerspitzen oder mit einer Kopfmassagebürste. 

Schritt 3: Vor dem Schlafengehen wird dann wieder ein Schlafzopf gemacht, machmal schlafe ich auch mit offenen Haare oder neuerdings mit einem Dutt ganz oben auf dem Kopf. Das gibt Volumen und ist garnicht so unbequem, wie es klingt.

Schritt 4: Ich nehme auch immer wieder mal Nahrungsergänzungsmittel, einen B-Vitamin-Komplex oder Eisen und Vitamin C. Nicht nur, wegen der Haare sondern auch für die allgemeine Gesundheit. 


Der Abend vor dem Waschen

Wennn ich Zeit habe (Zeit ist in den letzten Wochen leider Mangelware bei mir) gönne ich mir am Abend vor meiner Wäsche eine ausgiebige Ölkur, meistens bestehend aus Rizinusöl für die Kopfhaut und Kokosöl für die Längen (gerade liebe ich das Monoi Tiki Tahiti Öl mit Sandelholzduft, von HIER - bitte nicht das von Yves Rocher kaufen, das ist eine Fälschung!).

Die Ölkur wird dann mindestens 15 Minuten nach allen Regeln der Kunst in Haare und Kopfhaut eingearbeitet, mit Bürsten, feinzinkigen Kämmen, Kopfhautmassagen und so weiter. Das Ganze wird dann eingeflochten oder unter einem Kopftuch verstaut und bis zum nächten Morgen dringelassen.


Der Waschtag

Mit meinem öltriefenden Haaren springe ich dann am nächsten Morgen unter die Dusche und shampooniere die Haare zwei Mal mit meinem Bübchen Kindershampoo, von dem ich nach wie vor begeistert bin. Ich versuche beim Waschen aber, die Längen und Spitzen nicht allzusehr zu strapazieren und lasse nur das schaumige Wasser durchlaufen, um die Haare vom Öl zu befreien.

Dann kommt eine Spülung oder Kur in das untereste Drittel der Haare, momentan benutze ich Balea "Best Age" Spülung. Zum Schluss noch eine Rinse aus einem guten Schuss Essig und einem Liter Wasser, die ich kalt ausspüle.

Die Haare lasse ich dann offen und an der Luft trocknen.


Sooo ... das war im Großen und Ganzen meine Haarpflege Routine. Hin und wieder probiere ich ein neues Produkt oder Öl aus, Habe einen Termin, zu dem ich mit frisch gewaschenen Haaren erscheinen will und anderes. Ich halte mich nicht sklavisch an diesen Rhythmus, aber im Allgemeinen sieht meine Haarpflege momentan so aus. Wenn ihr Fragen und Anmerkungen habt, immer her damit! 





Donnerstag, 10. Mai 2012

Haarwäsche hinauszögern Teil II - die Methode

Hallöchen ihr langhaarigen Hippies!

Wie versprochen kommt hier der zweite Teil meiner "Haarwäsche hinauszögern"-Reihe. Heute erzähle ich euch ein bisschen dazu, wie man vorgehen sollte, welche Hilfsmittelchen angebracht sein könnten und wie man idealerweise einen nicht mehr ganz so frischen Haaransatz verstecken kann.

(Anmerkung: Die Produkte, die ich euch hier empfehle, sind ganz unten im Artikel noch einmal aufgelistet und verlinkt!)

Grundsätzlich: Jede Haut gibt Fett ab, an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich viel. Das tut sie, um sich vor äußeren Einflüssen (Wetter, Sonne, Staub, Austrocknung) zu schützen - logisch.
Seit einigen Jahren, der medizinischen und hygienischen Revolution sei Dank, können wir uns waschen, wann immer wir wollen, mit tensid-basierten Shampoos und Duschgels, Seifen, Peelings und wir tun es auch gerne und häufig. 
Ich muss wohl nicht erst sagen, dass diese Entwicklung der Haut nicht unbedingt gefallen hat ;) Sie reagiert darauf mit einer übermäßigen Ausschüttung von Fett (Hauttalg oder Sebum). Das Fett, dass die Haut ausschüttet, wird gleich wieder weggewaschen, der Kreislauf beginnt von vorne.
Diese Entwicklung kann aber auch, bis zu einem bestimmten Maß, umgekehrt werden. Und genau darum geht es beim Herauszögern der Haarwäsche. Die Haut gewöhnt sich wieder daran, weniger und langsamer Fett zu produzieren.

Grundsätzlich gibt es zwei Methoden des Herauszögerns:
  • "Cold Turkey", sprich von einem Tag auf den anderen. Du bist hart gesotten und voller Entschlusskraft? Du willst dich sofort von einer täglichen Wäsche zu deinem ein-Mal-in-der-Woche-waschen-Ziel durchkämpfen?
  • Langsam, in kleinen Intervallen. Du wäschst bisher alle zwei Tage und möchstest nun auf alle drei Tage kommen. Das erfordert ein wenig Übersicht bei der Planung und dauert erfahrungsgemäß etwas länger, ist aber nicht so "brutal" wie die erste  Methode. 

Welche Methode für euch die bessere ist, das müsst ihr schon selber wissen. Jeder Mensch ist unterschiedlich, jede Haut ist unterschiedlich. Ich selber habe (wie im letzten Teil bereits erwähnt) mehr unbewusst meinen Waschrythmus auf 2 Mal / Woche ausgedehnt, wobei ich sehr langsam vorgegangen bin. Welche Methode auch immer ihr wählt, die folgenden Tipps helfen euch hoffentlich, eurer Ziel zu erreichen.

Einmal gründlich waschen ...
Zu Beginn des Experiments solltet ihr eure Haare einmal gründlich mit einem sanften, neutralen Shampoo eurer Wahl waschen. Bitte keine zusätzlichen Öle, Silikone, Parabene oder sonstiges. Wir wollen euer Haar ganz sauber bekommen. Lasst euer Haar an der Luft trocknen, Föhn und Co. trocknen nur aus.

Keine weiteren Zusätze
Verzichtet am besten völlig auf irgendwelche Stylingprodukte, Haarspray, Gel, Schaumfestiger etc. Was ihr noch vorrätig habt, könnt ihr euch gleich den Nachbarn schenken, denn euer langes Hippiehaar wird ab jetzt frei und unverklebt sein.

Entwirren und verstauen
Wenn euer Haar ganz trocken ist, kämmt es mit einem grobzinkigen Kamm. Wer besonders trockene Spitzen hat, darf ein paar Tropfen Öl (Jojoba-, Mandel- oder Kokosöl) in die Spitzen massieren.
Mir hat es sehr geholfen, meine Haare so bald wie möglich einzuflechten und hochzustecken, doch ihr könnt eure Haare auch an den ersten 1 bis 2 Tagen offen tragen.

Abends: Bürsten, Bürsten, Bürsten!
Wenn ihr von einem langen Tag nach Hause kommt, an dem ihr durch die Stadt gerannt seid, Autoabgase und Staub geschluckt habt, geschwitzt habt, dann würde normalerweise eine gute alte Haarwäsche helfen.
Aber nein!  Nehmt lieber eure Wildschweinborstenbürste zur Hand und striegelt sorgsam euren ganzen Kopf. Ihr könnt auch Scheitel abteilen und einzelne Partien gesondert behandeln oder den Kopf vorn über beugen und vom Nacken her anfangen. Hauptsache ist, dass ihr a) immer bis in die Spitzen hinunter bürstet, damit sich das Fett da verteilt, wo es hinsoll und dass b) eure Kopfhaut hinterher glüht wie ein Hochofen.


Schon wieder die Ernährung
Ja, es tut mir Leid, ich muss es schon wieder ansprechen: Bitte viel Obst und Gemüse essen und viiiiel Wasser trinken. Raffiniertes Mehl, Zucker und gesättigte Fette soweit wie möglich vermeiden. So das wars schon.


Gegen Schüppchen ... 
Wenn man beginnt, sich länger die Haare nicht zu waschen, können sich häufiger Schuppen zeigen, da sie ja nicht sofort weggewaschen werden. Für diesen Zweck könnt ihr euch einen sog. Staubkamm zulegen, mit dem ihr Scheitel für Scheitel euer Haar bearbeitet. Ihr werdet staunen, was da so alles hängen bleibt!

Fettiger Ansatz?
Tja, ein fettiger Ansatz ist wohl das Hauptproblem der ganzen Sache. Doch auch hier gibt es einige Tipps, denn verboten ist nur, was man als "Waschen" bezeichnen kann: 
  • Nimm ein normales Frottéehandtuch, beuge dich vorn über und massiere langsam mit etwas Druck deine Kopfhaut. Eine einfache, sanfte und wirkungsvolle Methode gegen den gröbsten Fettschimmer.
  • Trockenshampoo kann auch Abhilfe schaffen. Es wird auf den Ansatz aufgesprüht, kurz einwirken gelassen und dann ausgebürstet. Meine Erfahrungen hier sind zwiegespalten. Trockenshampoo darf auf keinen Fall zu lange auf der Kopfhaut bleiben, sonst ist Jucken (und vielleicht sogar ein Ekzem) garantiert. 
  • Babypuder wirkt auf die gleiche Art wie Trockenshampoo. Die feinen Partikel binden Fett und sollen dadurch ein frischeres Aussehen erzeugen. Babypuder kommt für mich jedoch noch weniger in Frage als Trockenshapoo, da es meine Haare erstens elektrisiert und zweitens die Poren der Kopfhaut verstopft. 
  • Kakaopulver (natürlich ohne Zucker, stark entölt) soll die natürliche Alternative zu Puder sein und zudem auf dunklem Haar nicht auffallen. Ich selber habe zwar weder Jucken oder Irritation der Kopfhaut festgestellt, noch irgendeine entfettende Wirkung. 
  • Haarwasser, ohne Fett und künstliches Parfüm, kann, in die Kopfhaut massiert, einen erfrischenden Effekt haben und die Haare weniger strähnig erscheinen lassen.

Alles in Allem stehe ich der Technik, sich irgendetwas in die Haare zu klatschen, um diese weniger fettig aussehen zu lassen, sehr kritisch gegenüber. Höchstens das Haarwasser kann gut sein und sogar helfen, die Kopfhaut und Haare zu pflegen.

Frisuren zum kaschieren
Am dritten oder vierten Tag hast du erfahrungsgemäß spätestens Probleme, die Haare offen zu tragen.
Ich empfehle dir, ein paar Frisuren auszuprobieren und zu sehen, was dir gefällt. Bei manchen betonen Flechtfrisuren nur noch mehr den fettigen Ansatz, dann ist ein streng zurückgekämmter Dutt oder ein feiner Seitenscheitel angebracht.
Du kannst es aber auch mit z. B. zwei französischen Zöpfen probieren, die du dann duttest. Hauptsache, es sieht gepflegt und "gewollt" aus ;) 

Am Abend vor der Wäsche
Am Abend, bevor ich meine Haare wasche, habe ich es mir angewöhnt, eine große, luxuriöse Ölkur zu machen. Die Kopfhaut bekommt eine Extraportion Rizinusöl, manchmal mit ein paar Tropfen Teebaumöl, in die Längen gebe ich meist Kokosöl oder Olivenöl. Du kannst deine Haare auch anfeuchten, während du das Öl aufträgst, das sorgt für den Extra-Pflegeeffekt.


Mein Fazit bei der Herausforderung Hinauszögern ist: Keep it natural! Mit synthetischen Produkten nachhelfen zu wollen kann nur schief gehen, deshalb: Bürsten, Kämmen, Flechten, Hochstecken, sich in Geduld üben.

Hier die Produkte, die ich euch empfohlen haben, wie immer von Amazon.de

Sonntag, 6. Mai 2012

Haarwäsche hinauszögern Teil I - die Gründe

Hallo meine Lieben!

Tja heute geht es um ein Thema, das mich zu Beginn meiner "Haarzüchterkarriere" vor mittlerweile fast 2 Jahren noch ziemlich gewurmt hat. Ich hatte gerade angefangen, mich mit natürlicher Haarpflege zu befassen und las an allen möglichen Stellen Aussagen wie "weniger ist mehr!" und "lasst eure Haare einfach mal gaaanz in Ruhe".

Wenn ihr wie ich seid, neigt ihr aber eher dazu, euer neues Hobby anpacken und ausleben zu wollen, ihr wollt alle Haarkuren auf dem Markt ausprobieren, euch den halben Inhalt eures Kühlschranks zusammengemischt auf den Kopf schütten, das Spektakel dann wieder auswaschen und am besten am nächsten Tag noch Sesamöl und Henna ausprobieren.

Das habe ich auch ziemlich lange so gemacht - ich konnte es einfach nicht sein lassen, die ganzen tollen Öle und Kuren auszuprobieren, über die ich gelesen hatte. Und um ehrlich zu sein, bin ich damit gut gefahren, zumindest die ersten 1,5 Jahr, oder, in Haarlängen gerechnet, die Zeit von Midback- bis Taillenlänge ;)

Mittlerweile, und das liegt sicher auch an der zunehmenden Haarmasse auf dem Kopf, bin ich in diesen Dingen etwas vernünftiger geworden. Um es mal ganz praktisch auszudrücken: Haarewaschen in der Badewanne wird mittlerweile zunehmend unbequemer und nicht selten wickelt sich ein ganzer Strang um den Oberarm, Hals oder Wasserhahn. Duschen hat sich als ähnlich problematisch erwiesen, und ich muss aufpassen, mir nicht den Nacken zu "verknacksen".

Unpraktisch ausgedrückt gibt es auch Gründe, die vom Aspekt der Haargesundheit für ein selteneres Waschen sprechen:
  • Bei jedem Kontakt mit Wasser (besonders mit heißem Wasser) quillt das einzelne Haar auf. Die Schuppenschicht öffnet sich, Wasser kann ein- und austreten. Das erweist sich besonders beim Trocknen als nachteilig, weil mit dem Verdunsten des Wassers auf der Haaroberfläche auch immer Wasser aus dem Inneren des Haares mit herausgezogen wird - das Haar trocknet aus. 
  • Dieser Effekt wird natürlich durch die Zugabe von Shampoo oder Seife noch verstärkt, da hier auch die natürlichen Öle, die das Haar geschmeidig halten, entfernt werden. 
  • Nicht zuletzt wird durch das Waschen mit basischen Reinigern auch der Säureschutzmantel von Haut und Haar angegriffen. Die Kopfhaut wird so anfälliger für Infektionen, Pilze, Bakterien etc.
Manche von euch kennen wohl noch die Geschichten von Großmüttern oder Urgroßmüttern, die davon erzählen, dass man sich damals höchstens alle zwei Wochen mal die Haare gewaschen hat, zur täglichen Reinigung stand nur ein Staubkamm zur Verfügung ...
Kaiserin Elisabeth, genannt "Sisi", soll ebenfalls ihre bodenlange Mähne etwa zwei mal im Monat gewaschen haben (übrigens mit einer Mischung aus Eiern und Cognac).
Sogar noch in den 1950ern berichten Schönheitsratgeber und Frauenzeitschriften, man werde "wohl nicht darum herumkommen, sich alle 14 Tage den Kopf zu waschen".
Aus dem 19 Jahrhundert sind Überlieferungen wie diese bekannt: "Um Dein Haar gesund zu erhalten, wasche es nicht öfter als einmal in drei Wochen"

Diese Liste könnte ich noch um einiges weiter führen, aber der Sinn dahinter ist klar. Von Sisi zumindest wissen wir, dass sie bis weit über die Grenzen Österreichs hinaus für ihre Haarpracht beneidet wurde und vielleicht hat ja die eine oder der andere von euch schon neidisch auf die alten Fotografien der Großmutter geschielt.
Fakt ist, dass wir unserem Haar bei jeder Wäsche eine große Belastung zumuten, von den Wirkungen der chemischen Reinigungsmittel ganz zu schweigen.

Doch was ist nun in unseren hektischen und auf Äußerlichkeiten fixierten Welt das richtige Maß? Sollen wir von Heute auf Morgen nur noch alle drei Wochen die Haare waschen? Oder uns dem "gesellschaftlichen Druck" beugen, immer eine fluffig-dufige frisch gewaschene und dann mit Haarspray zugekleisterte Frisur zu tragen?

Die Antwort liegt, denke ich, irgendwo dazwischen. Ich selber bin in den letzten 1,5 Jahren mehr unbewusst als gewollt auf einen Waschrythmus von etwa 4 Tagen gekommen - mal mehr und mal weniger.
Das liegt bei mir tatsächlich in der Bequemlichkeit begründet. Klar, ich dusche jeden Tag, sonst würde ich mich unwohl fühlen. Aber die Haare zu waschen, zu kuren, eine saure Spülung zu verwenden, zu entwirren und lufttrocknen zu lassen - das dauert mir mittlerweile einfach zu lange!
Mein "Ziel" ist es, auf einen Waschrythmus von 7 Tagen zu kommen und ich denke, mit etwas Übung und Durchhaltevermögen ist das durchaus zu schaffen.

Im zweiten Teil erzähle ich euch dann von den Tipps und Tricks, die dabei helfen sollen, die Haarwäsche herauszuzögern!

Schreibt mir doch, wie ihr dazu steht! Findet ihr das ganze Thema total ekelhaft? Wie oft wascht ihr euer Haar und habt ihr auch ein Herauszögerungs-Ziel?

Samstag, 21. April 2012

Review: Bübchen Kindershampoo

Hallöchen alle miteinander!

Also heute habe ich mal wieder ein Review für euch, da ich (neben den Alverdeshampoos) nochmal ein anderes Shampoo mit milden Tensiden ausprobieren wollte. Die Zuckertenside aus der Naturkosmetik werden ja allgemein nicht ganz so toll vertragen, also habe ich neulich bei REWE dieses Shampoo für ungefähr 3 € erstanden:

Bübchen Kindershampoo, 400 ml
Der Hersteller sagt: "Das milde Bübchen Kinder Shampoo reinigt das Haar besonders schonend und verhindert das Austrocknen der Kopfhaut. Das Haar lässt sich leicht kämmen und erhält einen natürlich seidigen Glanz. Ideal auch für Erwachsene.
  • mit Weizenprotein und Kamille
  • für leicht kämmbare Haare und seidigen Glanz"
Achtung an alle Veganer: Zur Tierleidfreiheit dieses Produktes habe ich keine Informationen - vielleicht weiß jemand von euch Näheres?

Zu den Incis: Das Produkt ist über die letzten Jahre immer wieder mit neuer Formel herausgekommen, deshalb ist auf Codecheck etc. hier kein 100%iger Verlass. Ich werfe aber trotzdem mal einen Blick auf die Rückseite. Das Haupttensid ist hier Disodium Laureth Sulfosuccinate, das von Codecheck leider als nicht empfehlenswert eingestuft wird und die Haut durchlässiger für Schadstoffe machen kann (nette Idee für ein Kindershampoo, oder?). Ein weiteres bedenkliches Tensid ist Sodium C14-16 Olefin Sulfonate. Dann folgen solche Inhaltsstoffe wie die Feuchtigkeitsbinder Panthenol und Glycerin, Zitronensäure, undefinierbare Duftstoffe und die Wirkstoffe Kamillenextrakt und Weizenprotein. Letzteres gefällt mir natürlich gut, Proteine sind mir im Shampoo immer willkommen. 
Was es mit den Tensiden auf sich hat - tja, ich bin kein Chemiker, aber ich wundere mich doch, warum man Tenside, die so schlechte Bewertungen bekommen, in einem Kindershampoo verarbeitet (und was sich die Deutsche Haut- und Allergiehilfe dabei denkt, ihr Sigel zu vergeben).

Farbe und Konsistenz des Shampoos sind Kindershampoo-typisch, ein farbloses, durchsichtiges und gelartiges Produkt.  
Der Duft ist ebenso typisch Kinderpflege, erinnert ein bisschen an Penatencreme. Mir gefällt's. 

Beim Aufragen merkt man das Fehlen von Sulfaten, das Shampoo schäumt nicht ganz so gut wie ein SLS-Shampoo - vom Gefühl her erinnert es mich etwas an ein Alverde-Shampoo. Man hat zwar keinen Berg von Schaum auf dem Kopf, doch das Shampoo reinigt prima (auch Ölkuren) und lässt sich ebensogut wieder ausspülen. 

Trocken waren meine Haare sehr weich und glänzend, ließen sich gut durchkämmen. Meine Spitzen neigten etwas zur Trockenheit, aber das tun sie in letzter Zeit immer, das kommt wohl mit der Länge. 
Für den ersten Versuch hat das Bübchen Kindershampoo bei mir einen guten Eindruck hinterlassen, ich werde es aber weiter testen und sehen, wie es meiner Kopfhaut mit den Tensiden geht und ob ich meinen Waschrythmus weiter strecken kann ... aber mehr dazu ein anderes Mal ;) 

Von 1 wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis
10 wie "Heiliger Gral" bekommt das Bübchen Kindershampoo die Note: 

6 - Gute Wirkung trotz bedenklicher INCIS - Versuch macht kluch! 

  







Freitag, 17. Februar 2012

MM - der zweiter Streich

Hallo alle miteinander!

So, wie ihr euch denken könnt habe ich fleißig weiter an meinen Morrocco Method Produkten herumgetestet und hier kommen die zwei neuesten Reviews:

Chi Essence Shampoo (vorne rechts auf dem Shampoo-Bild)

Das sind die Incis: Unverarbeitete, vegane, wildwachsende Inhaltstoffe: Ionisiertes Wasser, Aloe vera Blätter (Aloe barbadensis), Meerespflanzen und Seetangproteine (Microcystis purifera), Nori (Nori Algen), Kombu (Laminaria japonica), Shea Butter (Vitellaria paradoxa), Zinnkraut (Equisetum), Brennnessel (Urtica dioica) Schafgarbe (Achillea millefolium), Beinwell ( Symphytum), Traubenkirsche (Prunus serotina), Tang (Fucus vesiculus), Drachenblut (Jatropha dioica), Kaktus Extrakt (Opuntia engelmanii) GrünerTee (Thea sinensis) Extrakt chilenischer Seifenrinde (Quillaja saponarja) Französischer, weißer und grüner Heilton, Klamath Falls blaugrüne Algen (Aphanizomenonflos-aquae), Tibetanische Kristalle zu einer kristallisierten Flüßigkeit konzentriert, Ätherische Öle aus wilden Rosen ( Rosa acicularis) marrocanischem Jasmin (Jasminum), Myrre (Commiphora myrrha),Weihrauch (Boswellja carterii) und mediterranen Oliven (Olea Europeae). Roher, ungefilterter, unpasteurisierter Apfelessig, 92 Spurenelmente und seltene Pflanzen/Meeres/Frucht Proteine wirken als Konservierungsstoffe.

Der Duft dieses Shampoos ist krautig und süßlich, für mich sehr angenehm frisch.
Die Farbe zeigt ein helles Caramelbraun und auch hier sieht man noch winzige Pflanzenteilchen, die einen leichten Peelingeffekt haben (der aber meiner Meinung nach nicht stark genug ist, um Haare zu beschädigen oder so). 
Wie ich euch beim letzten Mal erzählt habe, waren meine Haare nach der Verwendung des Conditioners ziemlich fettig und strähnig geblieben.
Diesmal wollte ich also nichts dem Zufall überlassen und habe meine gesamten Haare zwei mal gründlich einmassiert, das Ganze mit Wasser aufgemischt und fünf Minuten einwirken lassen.
Ich hatte wirklich ein wesentlich besseres Gefühl diesmal, und ich hatte recht: Die Haar trockneten zwar langsam, was ich allerdings als ein Zeichen von Feuchtigkeits-Erhalt im Haar deute, waren aber wirklich sauber geworden. Ein leichter Weihrauch-Duft blieb in meinen Haaren hängen.
Insgesamt war das Haargefühl weich, seidig, glatt - wirklich schön! 

Vorläufiges Fazit:
Von 1 wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis
10 wie "Heiliger Gral" bekommt das Chi Essence Shampoo die Note: 


7,5 - Angenehmer Duft, sanfte (aber vorhandene) Waschwirkung, zu den Incis muss ich wohl nichts mehr sagen ;) 


Und noch ein kleiner Nachtrag zu den Shampoos insgesamt: Ich unterstütze meine eigene Meinung vom letzten Beitrag dahingehend, dass ich die MM Shampoos für eine wundervolle Alternative zu konventioneller Kosmetik halte, wenn ihr feines, empfindliches Haar habt, das weder zu schwere Pflege, noch zu starke Reinigung verträgt! Ich werde die Shampoos zukünftig für das Waschen "zwischendrin" benutzen, wenn ich kein Öl oder ähnliches auszuwaschen habe. 


Euro organisches Pflege- und Feuchtigkeitsöl (in der Mitte)


Das sind die Incis: Unverarbeitete, vegane, wild wachsende Inhaltstoffe: Bhringarj, Brahmi, Neem Amla, Salbei, Lavendel, weiße Rosen, Weihrauch und Myrrhe Extrakte. Basierend auf Sonnenkern-, Mandel-, Apprikosen-, Avocado- und Jojobaölen. Hangepflücktes Johanniskraut, eingegossen in gepresstes Olivenöl

Den Duft dieses Produkts kann ich tatsächlich nur als "ölig" bezeichnen. Es ist fast geruchslos, mit einem gaaanz leichten, süßlichen Touch, wie man ihn von Sonnenblümenöl aus der Küche kennt.
Deshalb gehe ich ganz frech davon aus, dass hier der Hauptbestandteil auch das Sonnenblumenöl ist.
Die indischen Kräuter lassen mein Herzchen natürlich gleich höher schlagen, auch wenn man davon genausowenig riecht, wie von Lavendel, Rosen etc.  Für manche ist das vielleicht sogar ein Vorteil, ich weiß ja, wie geruchsempfindlich einige von euch sind ;)

Ich habe dieses Öl so verwendet, wie ich jedes Öl verwenden würde: In den gesamten Haaren und auf der Kopfhaut verteilt und gründlich massiert. Alles nochmal durchgebürstet, eingeflochten und über Nacht auf dem Kopf gelassen.
Das Öl fühlt sich im Haar sehr gut an, es glättet die Haarstruktur merklich und lässt sich gut verteilen.
Da ich heute ausgehe, wollte ich auf Nummer sicher gehen und habe keines der MM-Shampoos verwendet, sondern ein Alverde Shampoo, auch wieder, um das Öl möglichst neutral beurteilen zu können.
Heute, nach dem Waschen, sind meine Haare wirklich schön. Weich und fluffig, aber auch aalglatt und sehr gesättig. Sie fühlen sich einfach super gesund an.


Vorläufiges Fazit:
Von 1 wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis
10 wie "Heiliger Gral" bekommt das Euro Oil die Note: 


7,5 - Nicht besser und nicht schlechter als andere Öle auf Pflanzenölbasis. 




Und wieder etwas Grundsätzliches zum Schluss: Die Wirkung der MM-Produkte liegt in den Kräutern begründet - deshalb müssen wir hier mit anderem Maß messen, als bei chemischen Produkten. 
Ich denke, die positive Wirkung von MM braucht ihre Zeit, um sich zu entfalten. Dann kann ich es mir durchaus vorstellen, dass die nährenden Kräuter ihre Arbeit tun und für dichter und gesünder nachwachsendes Haar sorgen! 


Und hier wieder die obligatorischen Links zum Schluss: 

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Mittwoch, 15. Februar 2012

The Morrocco Method

Hallöchen meine lieben Leserinnen und Leser!

Heute möchte ich euch endlich mal die erste Firma vorstellen, deren Produkte ich nicht selbst gekauft hab, sondern zum Testen zur Verfügung gestellt bekam.
Es geht um die amerikanische Marke Morrocco Method (Links wie immer am Ende des Beitrages).

Manche kennen den Namen vielleicht schon von dem Mondkalender, den MM auf ihrer Homepage anbieten? Wenn nicht, hier noch einmal eine kurze Vorstellung:

"Die „Morrocco Methode” ist eine sowohl einzigartige, sowie umfassende Haar-, Gesichts- und Körperpflege. Mehr als 40 Jahre lange Forschung und persönliche Experimente mittels modernem wissenschaftlichen Wissen und ayurvedischen und chinesischen Heilpraktiken waren nötig, um die qualitativ hochwertige Auswahl an Produkten zu kreieren."

Die Produkte von MM sind Fair Trade, Nachhaltig, Cruelty Free, Vegan*, Bio, Unverarbeitet und Glutenfrei.
Toll oder? Ich habe mich wirklich gefreut, als ein netter Herr von MM auf mich zu kam und mich bat, die Produkte zu testen!

(*Tatsächlich werden im Shop auch Wildschweinborstenbürsten angeboten)

Und, liebe Leser, ich werde mir die größte Mühe geben, die Sachen, die man mir schickte, vorurteilsfrei auszuprobieren, obwohl mir die Firma wirklich schrecklich sympathisch ist :-)

Hier ersteinmal meine Ausbeute:

Das Paket aus Amerika
Probier- und Reiseset 5 Shampoos - diese sind nach den Elementen geordnet
Probier- und Reiseset Pflegespülungen
Okay, ja, es ist viel, das es zu testen gilt (Luxusprobleme)!
Deshalb, seht es mir bitte nach, wenn ich nicht zu jedem Produkt eine seitenlange Review schreiben kann! Ich werde immer wieder einige Produkte, auch in Kombination, testen und euch davon berichten.

Tatsächlich habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen und gleich mal das erste Shampoo mit einer passenden Pflegespülung ausprobiert.

Sea Essence Shampoo (links hinten auf dem Shampoo-Bild)

Das sind die Incis: Ionisiertes Wasser. (macrocystis Purifera) Seetang. (Nori Algea) Nori. (Laminaria Digitata) Kombu. (Fucus Vesiculosis) Tang. (Algea) Byssus, Algenblätter, französische rote, braune und weiße Algen. (Spirulina Platensis) Klamath falls blaugrüne Algen. Quillaya Saponaria Extrakt) Extraxt chilenischer Seifenrinde. (Thea Sinensis Saponin) Grüner Tee. (Opuntia Erinacea) wilder Kaktus. (Jatropha Dioica) Drachenblut Proteine. (Aloe Barbadensis) Aloe vera. (Acetic Acid) Apfelessig und 92 Spurenelemente – Natürliche Konservierungsstoffe: Ätherische Öle aus (Commiphora Myrrh) Myrre, (Rosemarinus Officinalis) Rosmarin, (Salva Sclarea)Muskat Salbei, (Sesamum Indicum) Sesam und (Veiveria Zizanoides) Vetiver

Tja was soll ich sagen - das ist doch mal Natur pur! Keine synthetischen Duft- oder Konservierungsstoffe, keine Tensinde (außer Seifenrinde?) ... Da schlägt das Öko-Herz höher.
Der Geruch dieses  Shampoos ist sehr würzig, aber auch frisch. Glücklicherweise kann ich keinen typischen Meeres/Fischgeruch herausriechen. Fans von typischem Shampoogeruch werden hier enttäuscht.
Das Shampoo hat eine hellbraune Farbe, man sieht klitzekleine Pflanzenpartikelchen.

Beim Waschen macht sich dann das Fehlen von Tensiden bemerkbar - das Verteilen fällt aufgrund des fehlenden Schaums etwas schwer, ich habe aber reichlich Shampoo genommen und es schön zwei mal in die Kopfhaut und in die Längen einmassiert.

Vorher, muss man dazu sagen, hatte ich eine Winzigkeit Kokosöl in den Haaren, daran ist das Shampoo dann wohl gescheitert. Die Haare sind leider absolut fettig geblieben, bzw. das Öl hat sich nur hübsch über den gesamten Kopf verteilt.

Tja, liegt es an mir, an meinen Haaren oder hat das Sea Essence Shampoo wirklich absolut keine Waschwirkung?

Vorläufiges Fazit:
Von 1 wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis
10 wie "Heiliger Gral" bekommt das Sea Essence Shampoo die Note: 


5 - keine Waschwirkung erkennbar, Haare fettig und vermehrter Haarausfall - Pluspunkte gibt es für die traumhaften Incis. 



Gestern habe ich dann auch den ersten Condi ausprobiert nämlich diesen hier:
Perlenessenz Cremespülung (zweite Flasche von rechts auf dem Condi-Bild)

Und das sind die Incis: Aqua (Water), Whole Leaf Aloe Vera (Aloe barbadensis), Shea Butter (Vitellaria paradoxa), Cactus (Opuntia engelmanii), Green Tea (Thea sinensis), Chilean Soap Bark (Quillaja saponaria), Yucca (Yucca aloifolia), Horsetail (Equisetum), Nettle (Urtica dioica), Kukui (Aleurites moluccana), Oakroot (Armillaria), Yarrow (Achillea Millefolium), Comfrey (Symphytum), Cherry Bark (Prunus serotina), Banana (Musaceae), French White and Green Healing Clays, Klamath Falls Blue Green Algae (Aphanizomenon flos-aquae), Rare Vegetable and Fruit Proteins, Sea Plants and Marine Proteins; Indian Hemp (Apocynum cannabinum), Canola (Brassica campestris), Avocado (Persea americana), Walnut (Juglans), Hempseed (Cannabis), Jojoba (Simmondsia chinensis) and Mediterranean Olive (Olea Europeae) Oils, Pure Essential Oils of Cedarwood (Cedrus), Lavender (Lavandula) and Patchouli (Pogostemon cablin), Raw Unfiltered Unpasteurized Apple Cider Vinegar, 92 Trace Minerals and Rare Plant/Fruit/Marine Proteins as Natural Preservatives.

Der Duft von diesem Produkt ist wirklich lecker, irgendwie süßlich-cremig, wie man es von einigen Bodyshop-Produkten kennt. Der Condi ist hellgelb und auch in der Konsistenz sehr cremig.
Die Pearls Essence Cream Rinse habe ich nach einem Shampoo von Alverde ausprobiert, um ein objektives Bild davon zu bekommen. Also: Haare gut einshampooniert, ausgespült, Condi

Ich war mir wirklich sicher, das meine Haare nach der Alverde-Waschung sauber geworden sind, aber trocken waren sie wieder fettig! Super weich, ja, aber fettig.
Wenn ich mir so die Incis angucke .. Shea Butter an dritter Stelle und ohne nennenswerte Tenside. Das hätte man sich eigentlich auch denken können.

Vorläufiges Fazit:
Von 1 wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis
10 wie "Heiliger Gral" bekommt der Pearl Essence Conditioner die Note: 


6,5 - schöne Incis, super Duft, werde ich aber zukünftig nur noch für die trockensten Spitzen verwenden.  



Meiner Meinung nach sind vor allem die Shampoos besonders für diejenigen von euch zu empfehlen, die sehr feines, empfindliches Haar haben und nicht so sehr auf dicke Ölkuren stehen, wie ich das tue. Wer derüber hinaus sehr empfindliche Kopfhaut hat, könnte mit den MM-Produkten wirklich gut beraten sein. 

Ich finde es wirklich super und unglaublich lobenswert, dass sich eine Kosmetikfirma so sehr dem Gedanken der Nachhaltigkeit und Natürlichkeit verschrieben hat - dafür allein solltet ihr schon einen Bick auf die Homepage werfen und dann (oder nach meinen folgenden Reviews) entscheiden, ob die Preise für euch angemessen sind ;) 

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Donnerstag, 19. Januar 2012

Du musst nur daran glauben ...

... Manchmal denke ich, dass es wirklich so funktioniert. Wovon ich rede?
Vom Haarewaschen mit Seife und meiner Hassliebe dieser Methode gegenüber.

Die letzten Tage habe ich mal wieder hier und da etwas über die Seifenwäsche gelesen - dass es super viel Spaß macht, ökologisch, gesund und pflegend für die Haare ist, wissen wir ja bereits (Hier nochmal mein erster Erlebnisbericht dazu).

 Bisher habe ich die guten Ergebnisse aber immer nur bei weichem Wasser erhalten - hier in Köln, wo der Wasserhärtegrad mit 21 °dH im sehr harten Bereich liegt (man kann sagen, hier kommt Beton aus der Leitung), sind meine Seifenexperimente bisher immer vollständig schief gelaufen. Sprich: Der Ansatz war sauber und weich, die Längen einfach nur ekelhaft, fettig und hart.

Ich habe es also eine Zeit lang auf sich beruhen lassen und mit mehr oder weniger großem Erfolg mit Shampoo gewaschen - was meiner Kopfhaut ehrlich gesagt nicht wirklich gut tut, am Hinterkopf bildet sich ab und zu so ein juckender Fleck und Schüppchen sind auch immer wieder mal da.

Dann habe ich mich aber vor einigen Tagen wieder "anfixen" lassen. Erfahrungsberichte über erfolgreiche Seifenwäschen trotz hartem Wasser haben mich dann dazu gebracht, es auch noch einmal zu versuchen - eine (vor-vor-vor-)letzte Chance sozusagen.

Hier einmal eine Zusammenfassung:
  • Haare waren vorher in den Längen leicht mit Monoi Tiare Kokosöl geölt
  • Ich benutzte die "Purple Passion" mit 2% Überfettung 
  • Aufrecht sitzend shampoonierte ich den gesamten Kopf 2 mal gründlich ein, wobei ich mir zwischendurch klares Leitungswasser über die Haare goss und nochmal nachshampoonierte
  • Ausgespült wurde final auch mit klarem Leitungswasser
  • Eine saure Rinse kam dazu, aus etwa einem Finger breit Apfelessig, aufgefüllt mit einem Liter Wasser (Längen in die Rinse eingetaucht, dann den Rest langsam über den Kopf gegeben und gut einmassiert, 3 Minuten einwirken lassen, ausgespült mit klarem Leitungswasser)
  • Ich habe daran geglaubt, dass es klappen kann *gg*
 Haare im Handtuchturban antrocknen lassen, über Nacht eingeflochten - und aufgewacht bin ich heute mit wunderschönen, definierten, gesättigten Flechtwellen - von Fett oder Kalkseife keine Spur!
Ganz ehrlich: Fragt mich bitte nicht, wie ich das gemacht habe.
Vielleicht war es die veränderte Rinse? Ich hatte bisher fast immer Zitronensäure genommen, weil ich diese für wirksamer hielt.
Vielleicht das Spülen mit klarem Wasser?
Vielleicht der reine Glauben (wenn dem so ist, habe ich wohl magische Kräfte muhahaha!)

Keine Ahnung ;)
Ich werde das aber mal weiter beobachten und verschiedene Überfettungsgrade ausprobieren! Wünscht mir Glück!

Zum Abschluss ein paar Links:

Bildquelle: RapunzelsDelight
Wasserhärte Rechner für deine Stadt: Wassehärte.net


Sonntag, 11. Dezember 2011

Review: Cool Mint Haarseife

Hallo meine Lieben,

ich bin mal wieder bei meinen Eltern zu Besuch und das bedeutet unter anderem: Wunderbar weiches Wasser und damit die Möglichkeit, mal wieder eine von den Haarseifen auszuprobieren, die hier noch so rumliegen.

Diesmal habe ich die giftgrüne "Cool Mint" angebrochen:




Was die Farbe angeht, ist meine westentlich heller grün, was ich sehr hübsch finde, sieht eben minzig und frisch aus.

Zu den INCIs darf ich das hier von der Herrstellerseite kopieren: Verseiftes Kokosöl, Olivenöl, Rizinusöl, Jojobaöl, Aloe Vera Gel, Pfefferminztee, ätherisches Öl, Farbstoff. 4 % überfettet

Der Duft ist richtig lecker - ich liebe ja Minze in allen Ausprägungen - der Duft ist nicht so stark, dass es einem in den Augen brennt, trotzdem deutlich.

Da ich letzte Nacht eine Rizinus-Olivenöl Kur drin hatte, habe ich die Seife mit ordentlich viel Wasser aufgeschäumt und die gesamten Haare 2 mal gründlich einshampooniert - auch die Spitzen. Den zweiten Waschgang habe ich einige Minuten einwirken lassen und das angenehm kühlende Gefühl auf der Kopfhaut genossen - wie gesagt, ich liebe Minze :-)

Danach eine saure Rinse aus Mutters gutem Balsamico (psst!), selbige auch 5 Minuten einwirken lassen und ausspülen.


Mein Fazit ist:
  1. Ich liebe das Waschen mit Haarseife - es ist aufwändig, dauert lange und hat keine Erfolgsgarantie - aber der SCHAUM und das weiche Gefühl im Haar ...
  2. Der Minzduft vermischt sich mit dem auch etwas seifigen Essiggeruch und ich schnüffle die ganze Zeit an meinem Zopf - wunderbar!
  3. Die Überfettung scheint genau zu stimmen - zumindest für mich.
  4. Die Seife ist recht hart und sehr ergiebig, schäumt trotzdem stark. 
  5. Und das Wichtigste: Meine Haare sind wunderbar weich, voluminös, quietschig sauber und trotzdem nicht ausgetrocknet. 

Klare Kaufempfehlung, wenn ihr mit weichem Wasser und etwas Geduld beim shampoonieren gesegnet seid ;)
Seifen-Neulingen empfehle ich, nochmal die Dos und Don'ts zu lesen: HIER

Diese Seife und viele andere gibt es auf www.pflegeseifen.de


Samstag, 26. November 2011

Review: Weiße Lavaerde

Hallo meine Lieben!

Heute habe ich mal ein Produkt ausprobiert, das ich schon seit langem im Badezimmer herumstehen habe:
Weiße Lavaerde "Waschcreme Lotusblüte" von der Firmal Logona.
Erstanden habe ich die Tube in meinem örtlichen Reformhaus (weiß nicht, ob es das Produkt beim DM gibt, ich stelle euch aber den Amazon Link and Ende des Beitrags). Ich habe dafür ungefähr 6 € bezahlt.

Lavaerde, in allen Farben, gibt es auch in Pulverform, diese kostet aber genauso viel und ist wahrscheinlich nicht ganz so ergiebig. Außerdem hat die fertig angerührte Mischung bereits einen dezenten Duft nach Lotusblüte an sich.

Bisher habe ich die Lavaerde ab und zu zur Gesichtsreinigung benutzt, aber heute durfte sie auch mal an die Haare.
Wichtig ist, dass meine Haare vorher nicht geölt waren - das kommt zugegebenermaßen ziemlich selten bei mir vor. Ich habe alle Haare unter der Dusche gut nass gemacht und ungefähr 1 Esslöffel voll Lavaerde auf dem Haaransatz verteilt. Gut einmassiert und 5 Minuten einwirken lassen.

Logischerweise schäumt die Lavaerde kein bisschen, die fühlt sich lediglich ein wenig körnig an, lässt sich aber gut verteilen und peelt die Kopfhaut angenehm.

Nach den 5 Minuten habe ich das Ganze gut ausgespült und zur Sicherheit noch einmal einen Klecks in den Haaren verteilt, ausgewaschen und fertig.

Jetzt, nach dem ersten Antrocknen, sind die Haare weich, voluminös und griffig - ein leichter Lotusduft ist auch noch da.
Diese Anwendung wird auf jeden Fall wiederholt, wenn ich nicht gerade eine fette Ölkur auszuwaschen habe :-)

Hier kannst du sie kaufen:



Mittwoch, 14. September 2011

Water Only - eine Zwischenlösung


Hallo alle miteinander!

Heute möchte ich euch etwas über eine kleine Erfindung namens "Water Only" erzählen.
Water Only, oder kurz WO ist eigentlich ein selbsterklärender Begriff, denn er bezeichnet das Haarewachen ohne jegliche Tenside, Seifen oder Emulgatoren, sondern eben nur mit Wasser.

WO soll besonders für Menschen mit trockener, empfindlicher Kopfhaut sowie für Lockenköpfe gut sein, da die Wäsche eben nicht komplett entfettet, sondern eher dazu dient, das gröbste Fett, Staub und Salze zu entfernen.
Wenn du also kein Shampoo benutzen kannst, ohne juckende, brennende Stellen auf der Kopfhaut zu bekommen oder wenn du ständig trockene oder gar brechende Locken hat, könnte WO etwas für dich sein.

Ich für meinen Teil habe ja eine recht "gesund" und "kräftig" nachfettende Kopfhaut, soll heißen, meine Haare können sich nicht wirklich über zu wenig Fett beschweren.
Dennoch praktiziere ich ab und an WO, einfach, weil ich merke, dass es meinem Haar gut tut. Das Sebum von der Kopfhaut wird durch das warme Wasser gleichmäßig verteilt, die Haare fühlen sich schwer und absolut gesättigt an.

Auch, wenn WO für mich keine Dauerlösung ist, nutze ich die Möglichkeit z.B. nach dem Sport, wenn ich den ganzen Tag in der Fußgängerzone unterwegs war und mich staubig und versmogt fühle, wenn ich einfach noch nicht richtig waschen will und zu guter letzt: wenn ich eine saubere Grundlage für eine dicke Ölkur schaffen will, wie es heute der Fall ist.

Und damit geht dieser kurze Eintrag zuende, hoffentlich hat er euch trotzdem etwas gebracht :)

Montag, 29. August 2011

Was lange währt ...

... wird endlich gut - es geht heute um Haarseife!

Ich habe mich in den letzten Wochen wieder fleißig durch das Sortiment probiert - mit allen möglichen schlimmen Folgen, von Kalkseife, starren, ausfallenden Haaren bis hin zu fettigen Strähnen.

Okay, vielleicht vorweg einige Grundlagen zum Haarewaschen mit Seife:
Die Vorteile liegen auf der Hand: Die reinigenden Eigenschaften einer Seife sind nicht so stark wie die von chemischen Tensiden wie Sodium Laureth Sulfate oder Zuckertensiden. Demnach werden die körpereigenen Öle (oder die Öle, die man hinzugegeben hat) nicht vollkommen ausgewaschen. Chemische Tenside dringen in die Schuppenschicht des Haares vor und entziehen ihm die Öle - eine Seife reinigt also schonender.
Zudem haben handgesiedete Seifen (Finger weg von industriell hergestellten Seifen) einen natürlichen Anteil an Glycerin, einer langkettigen Alkoholverbindung, die feuchtigkeitseinschließend wirkt.

Wenn du dir deine Seife selber siedest, hast du natürlich die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe - Hauptbestandteile sind natürlich Öle, die du nach ihren guten Eigenschaften auswählen kannst, sowie Natronlauge. Außerdem kannst du Heilerden, ätherische Öle, Milcherzeugnisse, Pflanzenessenzen und alles mögliche andere hinzufügen.

Seifen sind fast immer überfettet, das heißt, ein gewisser Anteil der enthaltenen Öle bleiben unverseift und dient somit der Pflege von Haut und Haar.
Will man eine Seife für die Haare verwenden, sollte sie niedriger überfettet sein als Körperseifen, sonst bleiben die Haare fettig. Achte beim Kauf oder Selbstsieden auf eine Überfettung von 2% bis 8%, je nach Struktur der Haare - dicke und/oder lockige Haare vertragen mehr Überfettung als feines dünnes Haar.

Nicht zuletzt macht das Haarewaschen mit Seife unheimlich viel Spaß und bedeutet für mich ein Stück Luxus in der Körperpflege!

Womit wir bei einer guten Überleitung zum Thema Nachteile wären: Der Waschvorgang mit Seife dauert seine Zeit - 2 Mal Einschäumen ist bei mir ein Minimum, sonst bleiben fettige Strähnen - bei der Shampoowäsche predige ich immer: weniger ist mehr. Bei der Seifenwäsche müssen wirklich alle Haare dick eingeschäumt werden, die Kopfhaut muss gut massiert werden und auch die Längen und Spitzen müssen richtig schaumig sein und ein paar Minuten massiert werden.
Weiterer Nachteil: Es kann eine Umgewöhnungszeit nötig werden - oder du musst viel herumprobieren.
Ich glaube ich habe 6 Stück Seife durchprobiert, bis ich eine für mich passende gefunden habe (Gewöhnungszeiten mit klebenden und ausfallenden Haaren durchzustehen ist nicht mein Ding ;))
Schwierigkeiten könnte auch zu hartes Wasser machen - in Zusammenhand mit der alkalischen Seife könnte die sogenannte Kalkseife entstehen, die sich durch weiße Schmiere auf der Kopfhaut und im Kamm bemerkbar macht. Dagegen hilft nur eine starke saure Rinse.

Okay, also für mich ist diese Möglichkeit der Haarwäsche einfach super.
Aktuell benutze ich eine Seife mit nur 2 % Überfettung (Die Purple Passion),  ich möchte mich aber langsam steigern, um meinem Haar mehr extra-Pflege zu geben.
Am ersten Tag der Wäsche sind meine Haare quietschig sauber, das fühlt sich zugegebener Maßen etwas seltsam an ;) Aber sie sind auch unglaublich voluminös und nach gründlichem Striegeln butterweich.

Wenn du dir jetzt auch überlegst, mit Haarseife zu waschen, hier noch einmal meine persönlichen Tipps kurz und knackig zusammengefasst:
  • Passe den Überfettungsgrad deiner Seife an deine Haarstruktur an - je feiner und glatter das Haar, desto niedriger sollte die Überfettung sein
  • Achte eventuell auch auf die Verwendung von eher leichten Ölen wie Kokosöl oder Mandelöl
  • Immer 2 Mal und seeehr gründlich einschäumen - wenn sich kein richtiger Schaum bilden will, musst du nochmal einschäumen
  • Benutze, besonders, wenn du hartes Wasser hast, eine saure Rinse. Ich nehme 1 gestrichenen Teelöffel kristalline Zitronensäure auf 2 Liter Wasser
  • Und nicht gleich aufgeben, wenn ein Experiment misslungen ist ;)
Ich glaube, das wars erstmal mit meinen Tipps 
Hier noch einige Shops, wo ihr Haarseife kaufen könnt:

Seifenreich

Pflegeseifen

Alles schöne Dinge

Samstag, 4. Juni 2011

Basler Bestellung

Hallo ihr Süßen!

heute möchte ich euch gern mal zeigen, was ich vergangene Woche bei Basler Haarkosmetik bestellt und erhalten habe.

Erstmal Bildchen:


Bestellt habe ich:
  • Aleosan Stutenmilch Shampoo
  • Aleosan Stutenmilch Spülung
  • Langhaar Entwirrungs Spray
  • Applikatorflasche
  • Haarnadeln
  • Hairodynamic
Außerdem war ich noch in der Apotheke und hab meinen Vorrat Rizinusöl aufgefüllt



Ein paar kurze Fazits:
Besonders gut gefällt mir die Stutenmilch Pflegeserie. Die habe ich letzte Woche nach einer dicken Rizinusölpackung ausprobiert und die Haare sind einwandfrei sauber geworden (dank Sodium Laureth Sulfat), haben sich aber gleichzeitig sehr weich und locker angefühlt. Gefällt!
Das Entwirrungsspray mag ich auch gerne, die kurze INCI-Liste tut ihr Übriges. 

Auch die Applikatorflasche hat sich als sehr praktisch erwiesen, um das dickflüssige Rizinusöl direkt auf die Kopfhaut zu bringen.

NICHTS gebracht hat mir der Hairodynamic, entweder ich kapiere nicht, wie das Ding funktioniert oder meine Haare sind zu lang - oder die ganze Konstruktion ist einfach Mist. Schade.
Kennt sich eine von euch damit aus? Bin für Anregungen immer offen :)

Ansonsten hat sich die Bestellung gelohnt, werde ich gerne wieder machen!



Mittwoch, 11. Mai 2011

Erstmal Messtop

Hallo alle miteinander!

jaaa, ich bin ein bisschen gefrustet momentan.
irgendwie stelle ich auf den Bildern zwischen Januar und April kaum einen Längenzuwachs fest ... Der Ansatz wächst zwar fröhlich weiter, aber an den Spitzen scheint das nicht anzukommen. Ich hänge ja jetzt auch schon ewig auf 80-81 cm fest. Ich wage es kaum auszuschreiben ... Ich habe doch hoffentlich nicht meine Terminal Length erreicht?? Eigentlich glaube ich selbst nicht daran. 80 cm - das ist NICHTS! Ich meine auch, mich daran zu erinnern, dass ich die Haare schonmal länger hatte, als sie jetzt sind. Das würde also gegen meine Befürchtung sprechen.


Um mich nicht mehr verrückt zu machen, habe ich jetzt erstmal vor, eine Messpause einzulegen und auch keine neuen Längenbilder zu machen, zumindest für einige Wochen. Außerdem werde ich brav meine Haare in einen geflochtenen Dutt verpacken.

Achso, da ist noch ein neues Projekt, von dem ich euch erzählen wollte: WO = Water only
Ich versuche, meine Haare nur noch mit Wasser zu waschen.
Wünscht mir Glück, bald gibts neue Frisurenfotos!

PS: Ein möglicher Grund für mangelndes Wachstum könnte Folgendes sein: Mein Artzt hat bei mir letzte Woche extremen Eisenmangel dignostiziert. Ich habe daraufhin ein wenig über die Symptome recherchiert und neben den offensichtlichen wie Blässe, Herzrasen etc. gehört auch diffuser Haarausfall zu den Symptomen. Möglich wärs... Jedenfalls bekomme ich jetzt Tabletten dagegen, vielleicht kommt das haarwachstum jetzt wieder in Schwung. Ich klammere mich eben an jeden Stohhalm :(

Aber vielleicht ist das auch für euch eine ganz gute Anregung, falls ihr vermehrt Haarausfall habt und nicht wisst, woher, könnte es am Eisen liegen. Da kommt man ja von selbst nicht drauf...

Dienstag, 26. April 2011

Kleine Bilderflut - Englischer Zopf

Eben nach dem Waschen habe ich ein paar Bilder von einem schön vuluminösen Engländer gemacht, mehr dazu bald:






Mittwoch, 13. April 2011

Lush Haul ... Liebe !

Ja, ihr seht, ich kann nur noch stammeln.

Ich hatte heute einen kleinen Kaufrausch bei LUSH
Mitgekommen sind ein Shampoo Bar von c.a. 170 g für 13 Euro nochwas und eine feste Spülung für 5 Euro nochwas.

Trichomania - So heißt dieser tolle Shampoo Bar, und der Name passt wirklich. Die Liebe zu Haaren :)

Ingredients: Sodium Lauryl Sulfate, Stearic Acid, Cocos Nucifera Extract (Kokoscreme), Glyceryl Stearate (&) PEG-100 Stearat, Cocamide DEA, Sojalecithin, Parfüm, Vetiveria Zizanoides Root Oil (Vetiveröl) Vegan

Ich habe das Shampoo eben ausprobiert und ich muss sagen - ich LIEBE es! Nach 2 mal einshampoonieren (weils so viel Spass macht) waren meine Haare quietschig sauber und ich war mir noch nicht so ganz sicher, ob ich auch mit dem trockenen Ergebnis zufrieden sein würde.

Jetzt sind die Haarlis trocken. Sie sind einfach unglaublich weich, wie Seide, gleichzeitig fluffig und voluminös - ganz toll. Der Duft ist süßlich und sanft, kaum etwas davon bleibt in den Haaren, was das Ergebnis umso natürlicher macht.

Wenn dieses Produkt den Langzeittest besteht und das Nachfetten sich auch in Grenzen hält, könnte es wirklich zu meinem Liebling werden - aber ich will nicht voreilig sein.

Wer den recht happigen Preis in Kauf nehmen kann / will, dem sei gesagt: Klarer Nachkaufkandidat!

Über die feste Spülung werde ich noch berichten, wenn ich sie ausprobiert habe. Ich hatte den leichten Verdacht, dass beide Produkte zusammen zu reichhaltig sein könnten, außerdem wollte ich die pure Wirkung von Trichomania kennen lernen ;)



Dienstag, 8. März 2011

Shikakai - Brahmi Haarwäsche

Aus: Wikipedia

Shikakai (hindi: शिकाकाई, śikākāī; in Sanskrit Saptala) ist die Frucht der Akazien-Art Acacia concinna, die in Zentralindien wächst.
Shikakai wird vermahlen und unter Zugabe von Wasser als traditionelles ayurvedisches Shampoo und Haarpflegemittel verwendet.
Es hat haarpflegende und -aufbauende Wirkstoffe, die vielen industriell gefertigten Shampoos in nichts nachstehen. Zudem ist Shikakai ohne chemische Zusatzstoffe, was es insbesondere für Allergiker, Menschen mit empfindlicher Kopfhaut und Kinder zum idealen Haarpflegemittel macht.

Ich habe mal wieder eine Kräuterhaarwäsche gemacht. Es hat mich danach gedürstet, Haar und Kopfhaut endlich nochmal eine schöne Pflege zukommen zu lassen, nachdem letztere sich in den letzten Tagen mit viel zu schnellem Nachfetten beschwert hat... Und überhaupt, ständig habe ich das Gefühl, dass sich die unteren Haare im Nacken verkletten. Aber das ist eine andere Geschichte. 

Ich nahm diesmal 2 gehäufte Esslöffel Shikakai und einen gestrichenen Esslöffel Brahmi Pulver und gab alles ein ein Schüsselchen. Ich vermengte die Pulver mit heißem Wasser und einem Teelöffel Honig zu einem Brei von Porridge-Konsistenz. Dann ließ ich das ganze etwa eine Stunde auf dem warmen Herd stehen. Heraus kam ein etwas dickflüssigerer Brei, der sich gut auf dem feuchten Haar verteilen ließ. 

Tatsächlich werde ich beim nächsten Mal etwas weniger nehmen, diese Menge war nämlich für meine (ungefähr!!) 80 cm schon etwas zuviel. 

Meine Dusche sieht weider aus wie ein Schlachtfeld, ich habe Kräuterbrösel auf dem Kopf und meine Haare riechen, als hätte ich sie in einer indischen Gewürzmischung gewälzt - aber ich bin glücklich! 
Meine Kopfhaut kribbelt und ist warm, fühlt sich an wie gepeelt - einfach wunderbar. Und die paar Häärchen an der Stirn, die schon trocken sind, fühlen sich sauber, kühl, glatt und einfach toll an. 

Ich liebe dieses Zeug! 

Donnerstag, 10. Februar 2011

Review: Honig Ei Shampoo

Hey zusammen,
so, hier kommt wie versprochen das Review zu meinem gestrig angewandten Honig Ei Shampoo.
Der Geruch der Masse ist sehr nett - dank dem beigefügten Rosmarinöl.
Ich habe ein paar Esslöffel auf das feuchte Haar gegeben und einmassiert, dann den Rest einfach über den Kopf gekippt, einmassiert und eine Duschhaube drüber gezogen.
Nach c.a. 10 Minuten Einwirkzeit (obwohl es bestimmt nicht soo lange sein muss) ausspülen. Hier muss man seehr gründlich vorgehen und beim Ausspülen nochmals massieren.
 
Ich für meinen Teil befürchte, das mit dem Spülen nicht genau genug gemacht zu haben... Im trockenen Zustand fühlen sich meine Haare etwas komisch an, eben so, als hätte man Ei an den Händen^^
Eben bin ich in den Regen gekommen und auch hier war der Eigeruch ziemlich eindeutig.

Also, Memo an mich selbst: Besser ausspülen beim nächsten Mal!

Des Weiteren sind meine Haare natürlich ganz sauber und superschön - voller Volumen und Rekord-Glanz.

Hier sind nochmal die Links zu den beiden anderen Rezepten:

http://langehaare.blogspot.com/2010/10/honig-ei-shampoo.html

http://langehaare.blogspot.com/2010/10/honig-ei-shampoo-die-zweite.html



Heute war ich beim Schlecker und habe - aus einem Impuls heraus - 2 Packungen Country Colors Schwarzbraun gekauft... Soll ich, soll ich nicht?? Ich bin so unentschlossen. Aber ich glaube, vor dem nächsten Waschen werde ICH ES TUN! Und sei es nur, um dann definitiv zu wissen, dass ich rote Haare will...

Liebe Grüße,
Eure Prusse