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Sonntag, 10. März 2013

Trimm dich! - meine Methoden

Hallo hallo meine liebsten Leserinnen und Leser!

Heute kommen wir zu dem am meisten nachgefragten Thema - Das Selber-Trimmen der eigenen Haare.
Auch bei mir wurde es mal wieder Zeit für einen kleinen (!) Schnitt - irgendwann ist es eben soweit, die Spitzen werden dünner und durchsichtiger und ich habe mir mal wieder eine hübsche Kante gewünscht.

Mein letzter Schnitt ist mittlerweile auch schon wieder mindestens ein halbes Jahr her und eigentlich sahen meine Spitzen garnicht mal soo schlimm aus. Aber ich hatte Zeit, ihr wart neugierig - und eure Wünsche sind mir schließlich Befehl genug :-)

Ich stelle euch heute zwei Methoden vor, die ich meistens hintereinander anwende, ihr könnt aber auch super nur eine davon verwenden - das ist ganz euch überlassen!
Als erstes aber mal ein paar Vorher-Bilder!!


Hier hatten sie gerade die magische 100 cm-Grenze geknackt - ach, egal, die wachsen schon wieder nach ...


 Dünne Spitzen in Nahaufnahme ...


Okay, wie bin ich also vorgegangen?
Zunächst einmal wollen wir für optimale Bedingungen sorgen, das heißt: Flechtwellen soweit wie möglich beseitigen und natürlich sollten auch keine Knötchen in den Haaren sein.
Ich habe eine Kombination aus Neobio Henna Balsam Plus (aus dem gut sortierten Reformhaus), Wasser, Bürsten und Kämmen verwendet.
Das Haar sollte möglichst glatt herunterhängen, muss aber nicht nass oder frisch gewaschen sein.

Natürlich braucht ihr auch noch eure Haarschere (z. B. von HIER), ein Haargummi und, falls vorhanden, einen CreaClip. Über den habe ich HIER schonmal berichtet.

Zieht als erstes einen Mittelscheitel und kämmt das Haar zu allen Seiten glatt herunter - eben so, wie es auch natürlich fallen würde.
Ich beginne mit der Anwendung des CreaClip. Also: Haare im Nacken zusammennehmen und auf dem aufgeklappten CreaClip verteilen.


Clip schließen und ihn möglichst gerade nach unten ziehen. 


Bis zu den Spitzen weiterziehen. Wer dünneres Haar hat, sollte den kleinen blauen Clip verwenden oder den Clip mittig ein wenig zusammendrücken. Wenn man dann da angekommen ist, wo man schneiden will, den Clip festhalten und das Ganze über die Schulter nach vorne holen. Wenn deine Haare dafür noch nicht lang genug sind, frage einfach einen Freund oder so (derjenige sollte jedoch nichts von deinem ausgeprägten Haarfetisch wissen, sonst hörst du vermutlich sowas wie: "Waaas, ich dir die Haare schneiden, bin ich verrückt, du wirst mich köpfen, wenn ich was falsch mache!!"). 


So sah das Ganze dann bei mir aus, wir sprechen hier also von ca. 2-2,5 cm, die dran glauben mussten. Schneide einfach langsam an der Kante entlang. Fahre danach mit dem Finger über die Spitzen, dann richten sich noch weitere Härchen auf, die sich vorher unter dem Clip versteckt hatten - HA!, ihr entkommt uns nicht! 


Obwohl das alles schon sehr sauber aussieht, hinterlässt der CreaClip bei mir immer noch ein paar längere Stellen (nerv ...), deshalb kommt nun meine zweite Methode zum Einsatz - die Technik nach Feye, die ihr HIER noch einmal en detail nachlesen könnt.

Dazu macht ihr zunächst einen Pferdeschwanz im Nacken.


Auch jetzt zieht ihr das Haargummi gerade nach unten und zieht es bei Bedarf fester zusammen.


So wieder bis zu den Spitzen fortfahren und dann seht ihr, was der CreaClip übrig gelassen hat:


Ich schneide hier nur das ab, was übersteht, also einen weiteren halben cm.


Und jetzt zum guten Schluss noch ein Nachher-Bildchen!


Die Länge beläuft sich jetzt auf immernoch 99 cm, ich habe also wirklich nur die Fusseln weggeschnitten, die das gefühlte Messergebnis beeinträchtigt haben. 

Ein sehr fotolastiger Artikel, Entschuldigung dafür! 
Welche Methode mögt ihr denn lieber? Welche benutzt ihr? Und wie oft trimmt ihr eigentlich? 




Mittwoch, 18. Januar 2012

Trimm-Start

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser!

Ich hatte es schon kurz angekündigt - ab sofort werde ich mein Haupthaar nicht mehr so ganz wild wuchern lassen - es wird ab jetzt getrimmt!

Und ich wäre nun mal nicht ich, wenn dafür nicht gleich ein neues Zubehör angeschafft würde - Spitzen schneiden ist nun mal ein wichtiges Thema und man möchte nichts dem Zufall (oder gar einem Frisör) überlassen ;-)

Also musste der sogenannte CreaClip bei mir einziehen:
So sieht er aus mit angehängter Rechnung, wobei man bei mir vergessen hatte, die Versandkosten zu berechnen - die musste ich dann nachzahlen :(

Aber okay: In den Paketchen enthalten sind zwei verschiedene Geräte, der lange weiße Clip, der benutzt wird, um Stufen und Spitzen zu schneiden und den kleinen blauen Clip, den man für Pony oder sehr dünnes Haar benutzen soll.

Beide Clips haben eine fesche Wasserwaage, die man in 45° Winkeln drehen kann, um ein gerades Ergebnis zu erzielen.

Darüber hinaus liegt eine kurze Bedienungsanleitung bei. 






Die Bedienungsanleitung habe ich komplett links liegen gelassen und statt dessen die Hilfe-Videos auf Youtube konsultiert.
Wichtig ist: Haare gut durchbürsten oder kämmen und einen Mittelscheitel ziehen.
Dann werden die gesamten Haare in den großen weißen CreaClip eingespannt (im Nacken) und dann wird der Clip gerade heruntergezogen, bis nur noch die Spitzen unten herausschauen.
Die werden dann abgeschnitten (bitte mit einer guten Haarschere).

Hier noch einmal das Video, leider auf japanisch, aber die Bilder dürften selbsterklärend sein:
Youtube

Mein Fazit ist erstmal: Im Zweifelsfall eine mutige Person um Hilfe beim schneiden bitten, wenn deine Haare noch nicht lang genug sind, sie mitsamt des Clips "nach vorne" zu holen, also über die Schulter, um zu schneiden.
Auch bei meinem relativ dicken Haar hatte ich ein besseres Gefühl dabei, den kleinen Clip zu benutzen, da dabei die Haare fester sitzen und nicht gleich rausrutschen, sodass man dann doch nachschneiden muss.
Skeptisch bin ich geworden, als die Spitzen nur an einer Seite (meiner linken) hervorstanden - sind die Haare da schneller gewachsen oder habe ich den Clip doch schief runtergezogen ... hmm.
Nach ein paar Versuchen habe ich mich dann endlich an die Schere getraut und ungefähr einen Zentimeter abgeschnitten.
Das Endprodukt sieht gut aus, die Haare fühlen sich in den Spitzen fülliger und gesünder an - ich werde den CreaClip also auf jeden Fall weiter benutzen und beim nächsten Mal vielleicht jemanden um Hilfe bitten.

Fazit Nummer zwei: Für 19,99 € plus Versand von 6 € würde ich es mir, wenn ich nochmal die Chance hätte, wohl zweimal überlegen, das Teil zu kaufen. Vielleicht braucht man auch etwas Übung, wer weiß ;)

Hier könnt ihr ihn bestellen:
CreaClip Homepage