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Mittwoch, 19. Juni 2013

Quick Tipp: Kühlendes Haaröl

Hallöchen meine Liebsten Leserinnen und Leser!

Heute habe ich nur einen ganz kleinen kurzen Quicktipp für euch.
Keine Ahnung, wie das bei euch ist, aber ich in meiner Dachgeschosswohnung vertrage die momentane Wärme wirklich nur so mittelgut - besonders, da ich gerade ne Menge lernen muss. Also habe ich mir in meiner Hexenküche etwas zusammengerührt - nämlich ein angenehm kühlendes und gleichzeitig pflegendes Haaröl - und es ist soo einfach :)


Ihr braucht dazu nur
- 1/2 Teelöffel weißes, kühlendes Tiger Balm - gibt es in der Drogerie oder Apotheke oder HIER
- 2 Esslöffel Öl oder Haaröl eurer Wahl, am besten Kokosöl - ich habe mein Vatika enriched Coconut Hair Oil genommen

Beides zusammen in einem kleinen Gefäß im Wasserbad schmelzen (oder einfach auf den Balkon in die Sonne stellen), gut durchmischen.
Ich habe meine Haare nass gemacht, aber nicht gewaschen (Waschtag ist morgen) und die Ölmischung nur auf die Kopfhaut aufgetragen - die restlichen Haare habe ich mit mehr Vatika Haaröl verwöhnt - und offen trocknen lassen.
Beim Verdunsten des Wassers verstärkt sich der kühlende Effekt aus den ätherischen Ölen des Tiger Balms nochmal - und nebenbei wird hiermit die Durchblutung der Kopfhaut ganz toll angeregt.
Also ein Rezept (nicht nur) für heiße Tage.

Hoffe, euch hat mein kleiner QuickTipp gefallen. Genießt die Sonne!

Dienstag, 22. Januar 2013

Kurkuma Wunder Maske

Hallo meine Langhaarschönheiten!

Heute mal wieder ein wenig off topic - sorry dafür - aber ich habe ein Rezept entdeckt, das ich unbedingt mit euch teilen musste!
Es könnte auch in die Kategorie Schönheitsgeheimnisse aus aller Welt passen, denn der heutige Tipp kommt aus Indien und wird dort traditionell in der Nacht vor der Hochzeit einer Frau angewandt, weil die Haut davon so strahlend, seidig und einfach schön wird.

Egal, ob morgen eine von euch heiratet oder nicht (das wäre echt ein witziger Zufall ;)) - dieser Maske werden die tollsten Eigenschaften nachgesagt - natürlich wegen des Wirkstoffs Kurkuma.

Kurkuma oder Gelbwurz kennen wir hier vor allem als die gelb-färbende Hauptzutat in Currymischungen, aber das Zeug schmeckt nicht nur gut, sondern hat auch zahlreiche wunderbare Wirkungen auf den Körper.
Eingenommen zeigt es zum Beispiel antioxidative Wirkungen (verringert den Zerfall von Zellen und wirkt damit dem Alterungsprozess des Körpers entgegen), in Versuchen wurde festgestellt, dass Kurkuma Darmkrebs vorbeugen und sogar zurückdrängen kann (das selbe übrigens auch bei Brustkrebs), es zeigte sich ebenfalls wirksam bei Mukoviszidose und bei vielen entzündlichen Erkrankungen und förderlich für den Knochenaufbau. Uff!
(Kleine Zwischenfrage: Warum stopfen wir Menschen uns, statt mit solchen Gesundheitsbomben, lieber mit genmanipulierten Milchprodukten und antibiotikaverseuchtem Fleisch voll?)

Aber auch äußerlich aufgetragen wirkt Kurkuma kleine Wunder.
Bei unreiner Haut wirkt es entzündungshemmend, öffnet die Poren, reinigt, verfeinert.
Bei trockener oder schuppiger Haut beruhigt es, wärmt, glättet Fältchen, spendet Feuchtigkeit.
Bei Ekzemen oder Pilzen wirkt es antifungal, desinfizierend und stärkt die Abwehr der Haut.
Außerdem soll die Maske, vor allem in Zusammenspiel mit Kichererbsenmehl die Haut aufhellen und gegen dunkle Augenringe helfen.

Ich zeige euch also heute ein Rezept für eher unreine Haut, das sich ganz leicht abwandeln lässt. Die Zutaten dafür bekommt ihr in jedem türkischen oder indischen Supermarkt und bestimmt auch im Bioladen. Los geht's!

- 2 knappe Esslöffel Kichererbsenmehl, auch Gram Flour oder Besan genannt. Falls ihr keinen indischen Supermarkt um die Ecke habt, HIER 

- 1 gehäufen Teelöffel reines Kurkuma (aus dem Supermarkt oder Bioladen)

- Warmes Wasser (das Originalrezept empfiehlt Milch, aber ich hatte gerade keine da ;))





Das Mehl und das Kurkumapulver vermischen und dann nach und nach Wasser hinzugeben, bis die Masse die Konsistenz von Senf hat (bloß viel gelber).
Wer eher trockene Haut hat, kann an dieser Stelle einen Teelöffel Mandelöl oder Kokosöl hinzugeben.


So in etwa sollte die Maske dann aussehen. Und ab damit auf das gründlich gewaschene Gesicht! 


Und bitte einmal recht bescheuert in die Kamera glotzen ;-) 
Die Maske lasst ihr so lange auf dem Gesicht, bis sie getrocknet ist. Das fühlt sich nicht so unangenehm an, wie bei Heilerde, aber Mimik ist damit nicht mehr möglich. 

Dann feuchtet ihr eure Gesicht mit etwas warmem Wasser an, bis sich die Maske wieder etwas verflüssigt hat und fangt an, in kreisförmigen Bewegungen zu massieren und dabei die Maske abzuwaschen. Das ist wirklich wichtig, denn durch diesen Peelingeffekt geht auch die Farbe mit ab, die das Kurkuma auf eurer Haut zurückgelassen hat. 
Falls ihr trotzdem noch etwas gelb im Gesicht seid, keine Sorge, mit etwas Seife seid ihr die Farbe spätestens los. 
Und dann müsst ihr nur noch eure wunderbar weiche Haut genießen und zur Schau tragen :-) 

Habt ihr die Maske mal ausprobiert? 
Was sagt ihr? 






Montag, 3. Dezember 2012

Selbstgemachte Bienenwachs-Pomade

Hallöchen alle miteinader!

Na, schneit es bei euch auch?

Ich habe mich mal wieder an ein Rezept getraut, das ich schon lange ausprobieren wollte und das mir meiner Meinung nach unerwartet gut gelungen ist.

Ich habe nämlich eine (nicht-vegane) Pomade aus nur drei (optional 4) Zutaten fabriziert.
Hier seht ihr das Endresultat:


Das sind die Zutaten: 

- 100 %iges Bienenwachs - ich habe solches zum Basteln von Kerzen genommen, (z.B. von HIER)
- Kokosöl oder ein anderes Öl eurer Wahl 
- Lanolin, anhydrat (z.B. von HIER)
- Optional: Ätherisches Öl zum Beduften

Außerdem braucht ihr: 

- einen kleinen Topf mit Wasser
- eine Schale, die in den Topf passt
- etwas zum Umrühren (habe einen Schaschlikspieß genommen)
- eine kleine Dose, bevorzugt aus Blech (bei mir waren vorher Pulmoll drin) 

Mit den Proportionen müsst ihr nun ein wenig herumexperimentieren, aber ich versuche mal, euch ungefähre Mengenangaben zu machen. 

Als erstes habe ich Bienenwachs im Wasserbad geschmolzen, sodass ich nachher ungefähr einen knappen Esslöffel flüssiges Wachs hatte.  Als Nächstes habe ich zu dem Wachs Kokosöl gegeben und zwar etwa 3 gehäufte Teelöffel. Dann kamen noch einmal ca. 3 Teelöffel Lanolin dazu. Das Ganze habe ich dann schmelzen lassen und mit meinem Spieß mehrfach gut durchgemixt. Zum Schluss noch 2 Tropfen ätherisches Lavendelöl - Honig und Lavendel passen einfach super zusammen - und die Masse in mein Blechtöpfchen gefüllt. 
Heraus kommt eine zartschmelzende Pomade, die erst beim Verreiben im Haar (habe sie an den unauffälligen Nackenhaaren getestet) ihre haltgebende und wachsige Konsistenz zeigt. Genau getestet werden muss sie natürlich noch! 
Der Duft ist honigartig und man riecht das Lanolin heraus, aber auch das Kokosöl - ob mir das gefällt, kann ich noch nicht recht sagen. Beim nächsten Mal werde ich wohl lieber raffiniertes Kokosöl nehmen, denn der Geruch lässt sich meiner Meinung nach nur sehr schwer kombinieren. 

Der Pflegeeffekt ist allein wegen der Inhaltstoffe ein ganz anderer als der von gekaufter Pomade. Ich glaube, dazu muss ich nicht mehr viel sagen - und man merkt es auch sofort!  
Und sollte euch das Produkt als Pomade so garnicht zusagen - dann habt ihr einen super tollen Lippenbalsam gegen Trockenheit und Kälte  oder eine reichhaltige und nicht zu fettig aussehende Spitzenpflege. 

Eine vegane Variante werde ich demnächst auch mal ausprobieren - vielleicht mit Carnaubawachs? Wir werden sehen!  



Montag, 23. Juli 2012

Hennabilder und Längenbilder

Hallo meine Lieben!

Ich habe mir ja wie gesagt am Wochende die Haare mal wieder "Gehennt" und hatte euch ja versprochen, davon noch Bilder nachzureichen.

Meine Mischung sah diesmal so aus:
  • 1 Packung Sante Maronenbraun (z.B. von HIER)
  • 1 Packung Henné Mahagonirot (z.B. von HIER)
  • 1/2 Tasse Zitronensaft
  • starker schwarzer Tee

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden - am Ansatz haben meine Haare ein natürlich aussehendes, dunkles rot, die Längen schimmern, wie übelicherweise, besonders im Sonnenlicht sehr schön rot.

Ich habe diesmal allerdings das Öl weggelassen,was sich sofort negativ bemerkbar gemacht hat - trotz Conditioner. Beim nächsten Mal werde ich also definitiv wieder ein paar Esslöffel Kokosöl oder Kakaobutter dazugeben.

Die Farbbilder, die ich gestern habe machen lassen sind gleichzeitig auch noch Längenbilder. Sie enstanden in der Abenddämmerung und sind deshalb auch ziemlich vom Blitz ausgeleuchtet - aber seht selbst!


Auf Augenhöhe, Daumen auf den Hüftknochen

Auf Höhe der Haarspitzen fotografiert



Montag, 11. Juni 2012

Honey "Spritz"

Hallöchen meine lieben Leserinnen und Leser!

Heute gibt es von mir mal wieder ein Rezept, das in seiner Einfachheit und Effektivität kaum zu überbieten ist.
Es geht um ein Feuchtigkeitsspray Schrägstrich Haarfestiger aus Basiszutaten, die so gut wie jeder im Haus hat.

Die Hauptzutaten sind Wasser und Honig. Honig ist ein exzellenter Feuchtigkeitsspender, ähnlich dem pflanzlichen Glycerin oder Panthenol, und in Verbindung mit Wasser hält er die Feuchtigkeit noch besser im Haar und klebt auch nicht.

Die Basiszutaten: 

  • 1 kleine Sprühflasche (meine fasst 50 ml), z. B. von HIER
  • 1/2 Teelöffel Honig
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • Abgekochtes Wasser

Ihr gebt den Honig und den Zitronensaft in das Fläschchen und füllt warmes (nicht mehr heißes!) Wasser dazu. Zuschrauben und schütteln, bis sich der Honig aufgelöst hat. Ihr könnt nun zur Probe einen Sprühstoß auf eure Hände geben und verreiben - das Gemisch sollte sich glatt anfühlen und einen leichten Film bilden, aber nicht kleben.Ggf. müsst ihr Honig oder Wasser hinzufügen.



Ich habe es bei meinem Honey Spritz bei den oben genannten Zutaten belassen - ihr könnt eure Rezeptur aber gerne mit folgenden Extras pimpen:

  • Weizenprotein
  • Seidenprotein
  • Ein Klecks eurer liebsten Haarkur
  • 3 Tropfen ätherisches Öl 
  • Für sehr trockenes Haar: Ein Teelöffel Pflanzenöl eurer Wahl (in diesem Fall bitte vor jeder Anwendung gründlich schütteln)
  • Und was euch sonst noch so einfällt

Anwendung
Das Honey Spritz könnt ihr ins feuchte oder trockene Haar geben, nach dem Waschen, zum Frisieren am Morgen oder zur Pflege zwischendurch.
Einerseits hält es, wie bereits gesagt, die Feuchtigkeit im Haar und pflegt es, andererseits legt es auch einen Film um das Haar, der es fester und griffiger macht, sodass es sich leichter frisieren lässt.

Ich habe mein Honey Spritz gestern nach dem Waschen und heute Morgen vor dem Flechten benutzt und meine Haare fühlen sich toll an - irgendwie griffig, als wäre Haarspray drin, aber euch gesund und gut durchfeuchtet - wie gesagt, ein hübsches, einfaches Rezept! Erzählt mir doch, wie es bei euch wirkt!


Anmerkung
Ja, es stimmt, Wasser in Verbindung mit Honig entwickelt Wasserstoffperoxid in geringer Konzentration. Aber auch für diejenigen von euch, die ihre dunklen Haare behalten wollen: Das Honey Spritz trocknet so schnell weg, dass gar keine Zeit für irgendwelche chemischen Reaktionen bleibt. Ihr könnt also unbesorgt sein!


Samstag, 9. Juni 2012

Das Beauty Thema + Oil Cleansing Method

Hallöchen meine Lieben,

einige von euch haben ja schon die Umfrage gesehen (und fleißig mitgevotet), in der ich von euch wissen wollte, inwieweit es für euch begrüßenswert ist, wenn ich auch andere naturkosmetische Beauty-Themen hier behandle.

Im Großen und Ganzen werde ich mich an das Ergebnis der Umfrage halten. Dies hier bleibt ein Blog, in dem es um Haarpflege geht. Punkt.
Ab und an werde ich, wenn ich mir den Inhalt des Kühlschranks mal aufs Gesicht, statt auf die Haare geklatscht habe (und dabei was Gutes rausgekommen ist), das Rezept oder die Entdeckung mit euch teilen.
Diese Posts werden dann  unter den Labels "Beauty" oder "Rezepte" veröffentlicht.

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Deshalb geht es auch heute gleich los mit dem Thema Gesichtspflege und wie man selbige möglichst natürlich und effektiv praktizieren kann!

Seit ich mal ein Buch über Ayurvedische Schönheitspflege von innen und außen gelesen habe (ich glaube, es war dieses HIER), nehme ich nämlich zum Reinigen meiner Haut Abends vor dem Schlafen gehen verschiedenste Mittelchen, die aber alles sehr sanft sind und zu fast jeden Hauttyp passen.

Als erstes gibt es da die Oil Cleansing Method

Wofür?
Die Oil Cleansing Method wird verwendet, um das Gesicht zu reinigen, von Schmutz, Make-Up und, man soll es kaum glauben, überschüssigem Hautfett. Deshalb ist diese Methode für wirklich jeden Hauttyp geeignet, von sehr trockener Haut bis hin zu Akne.

Wie soll das denn gehen?
Das Geheimrezept heißt: Öl löst Öl - logisch oder? Das Öl, das ihr auf eure Haut auftragt, löst den Talg und alles, was sonst noch so eure Poren verstopft. Außerdem bekommt ihr damit spielend leicht wasserfestes Make Up, also Kajal, Lidstrich und eben alles, was nicht auf wasserbasis ist, ab.

Und wie funktioniert das genau?
Zunächst müsst ihr natürlich ein Öl wählen. Achtet darauf, dass es ein naturbelassenes Pflanzenöl ist (bitte keine Mineralöle, die verstopfen euch nur die Poren!).
Die meisten empfehlen, zwei Esslöffel Olivenöl und einen Teelöffel Rizinusöl in einem kleinen Schälchen zu vermischen - diese Menge reicht locker für zwei bis drei Anwendungen.
Möglich sind aber alle Kombinationen, die für euch funktionieren - Mandelöl, Kokosöl usw. haben sich genauso bewährt.
Wenn ihr nicht wollt, dass eure Haare ölig werden, bindet sie zurück und legt am besten ein Kopftuch um. Dann taucht ihr die Finger in das Ölgemisch und tragt es einfach großzügig auf eurer ganzes Gesicht auf, auch um die Augenpartie, und beginnt, es gründlich in jeden Winkel einzumassieren, besonders da, wo Make-Up sitzt oder wo eure Problemstellen sind, sprich: Stirn, um die Nase herum etc.
Massiert ruhig 5 bis 10 Minuten euer ganzes Gesicht, Hals und Dekoltée freuen sich natürlich auch.

Und dann?
Das Öl auf eurem Gesicht hat dann mittlerweile, zumindet wenn ihr euch gerne dunkel schminkt, einen ziemlich fiesen Ton angenommen und jetzt wird es Zeit, das Ganze wieder abzuwaschen. Ich selbst nehme gerne einen Waschlappen, den ich mit warmem Wasser tränke. Damit wird dann das ganze Gesicht saft entölt (ihr braucht hier gar keine zusätzlichen Seifen oder ähnliches), und fühlt sich im Anschluss wirklich unglaublich weich an!
Wenn eure Haut zum austrocknen neigt, könnt ihr nun ein wenig von eurer Feuchtigkeitscreme auftragen, das ist aber nicht zwingend notwendig.

Aha ... und was bringt mir das?
  • Schont den Geldbeutel
  • Bekämpft Akne, Mitesser und andere Hautunreinheiten
  • Beugt Faltenbildung vor - reduziert bereits vorhandene Fältchen
  • Ist super natürlich
  • Schützt vor Austrocknung
  • Kann nach deinen Bedürfnissen abgewandelt werden

Ich selber habe wirklich die besten Erfahrungen mit der Oil Cleansing Method gemacht. Die Haut strahlt und ist unglaublich weich, Mitesser werden erheblich reduziert und ich habe nichtmehr das Gefühl, dass ich meine Haut nach dem Waschen schutzlos Bakterien, Sonne und anderen Umwelteinflüssen überlasse. Es wird eben nur das weggewaschen, was nicht auf meine Haut gehört. Nicht mehr und nicht weniger.

Wenn euch das reine Oil Cleansing mal zu "soft" ist, könnt ihr die Prozedur auch abwandeln und z. B. ein leichtes Peeling hinzufügen- ich nehme dazu die geriebenen Mandeln, die es beim Backbedarf gibt - einfach mit etwas Wasser in der Hand zu einem Brei anmischen und gut in die Haut einmassieren - mit warmem Wasser abspülen und genießen!



Freitag, 16. März 2012

Heilerde Kopfhautpackung

Hallöchen meine lieben Leser!

Als erstes von mir eine Entschuldigung für meine lange Abwesenheit. Ich war den letzten Monat fast durchgehend krank, eine Infektion folgte auf die nächste, vielleicht kennt ihr das ja ...
Jedenfalls habe ich mich in der Zeit nicht wirklich um mein Haupthaar gekümmert, hatte auch nicht die geringste Lust dazu ... aber jetzt gehts mir besser (wie geht's euch, by the way?)!

Momentan (vielleicht auch krankheitsbedingt, wer weiß) habe ich ein paar kleinere Kopfhautproblemchen. Der juckende Fleck am Hinterkopf hat sich mal wieder bemerkbar gemacht, darüber hinaus habe ich überall kleine Schüppchen gefunden, obwohl ich sonst eigentlich nie Schuppen habe... Als ich heute morgen aufgewacht bin, hat mir wirklich an fünf verschiedenen Stellen die Kopfhaut gejuckt.

Aber Frau beschäftigt sich ja nicht zwei Jahre lang mit Haarpflege, um dann mit Schuppen herumzurennen. Zumal es ja logisch ist, dass aus kranker Kopfhaut nur schwerlich gesunde, schöne Haare wachsen.
Also habe ich mich entschlossen, spontan etwas zusammenzumischen:

  • 3 Teelöffel Heilerde (aus dem DM oder hier
  • 2 Teelöffel Amla Pulver (von Hesh oder Khadi)
  • Starker Kamillenauszug (ich habe einen Beutel Kamillentee in einer halben Tasse Wasser angesetzt)

Ich habe hier die "hautfeine" Heilerde benutzt, es gibt auch welche zum Einnehmen.

Man verrühre zuerst die beiden Pulver miteinander - hier bitte vorsichtig sein und wenn möglich nichts von dem sehr feinen Staub einatmen - Hesh z. B. gibt zwar an, strenge Qualitätskontrollen zu erheben und nur die besten Rohstoffe zu verwenden (überigens auch Cruelty Free), aber man will vielleicht nicht alles mögliche in seiner Lunge haben.

Kamillentee im Tässchen, das dunklere Pulver ist Amla, das hellere die Heilerde


Dann gibt man nach und nach den Kamillentee hinzu - diesen habe ich übrigens deshalb benutzt, weil er desinfizierend ist und ich gerade welchen da hatte. Das Ganze könnte etwas schäumen, einfach weiter Kamillentee dazurühren, bis die Masse eine breiige Konsistenz hat.


Bon Appétit! ;)


Haare in der Badewanne angefeuchtet, durchgerubbelt, damit sie nicht so am Kopf kleben und die Masse mit den Fingerspitzen auf der gesamten Kopfhaut und in den Haaransätzen verteilt, kurz einmassiert, den Rest in die Haarlängen geklatscht und alles zu einem lehmigen Dutt hochgewickelt.

Das Ganze habe ich dann so etwa 10 Minuten einwirken lassen und mit viel Wasser ausgespült.
Die Haare sind zwar noch nicht ganz trocken, aber über den Zustand meiner Kopfhaut kann ich definitiv schon Gutes berichten. Die Haut fühlt sich sauber, kühl und erfrischt an. Von Jucken oder gar Schuppen gar keine Spur und die Haar sind auch wunderbar weich.

Was macht ihr, wenn ihr Schüppchen oder juckenden Kopfhaut habt?

Dienstag, 23. August 2011

Shea Sahne

Hallo liebe langhaarige Community!

ich habe mal wieder ein bisschen in meiner Alchemisten-Küche herumexperimentiert und ein Rezept ausprobiert, das dazu dient, die doch sehr feste und bröselige Sheabutter ein wenig weicher und cremiger zu machen.

Folgendes Rezept habe ich verwendet:
  • 70 gramm unraffinierte Sheabutter
  • 20 ml Rizinusöl 
  • 20 ml Olivenöl
Das ganze habe ich in den wundervollen Thermomix meiner Mutter gegeben, zuerst bei 50 °C geschmolzen und dann unter stetigem Rühren erkalten lassen.




Beim Abkühlen wurde das Ganze relativ schnell fest und ganz weiß, wie Schlagsahne.
Die Sheasahne ist zartschmelzend und buttrig, auch wenn noch etwas mehr Öl nicht schaden würde, sie ist immer noch ziemlich fest.
In den Haaren ist sie wunderbar, die Spitzen waren gestern Abend dich eingekleistert, aber heute Morgen war alles restlos weggezogen und die Spitzen waren soo weich!
Super Zeug, angenehmer Duft - was will man mehr?


Dienstag, 26. Juli 2011

Sonne, Sand und Wasser - Sommerhaarpflege

Jaja, der Sommer...
Ich persönlich bin kein allzu großer Fan, muss ich gestehen!
Es ist warm, man schwitzt und besonders in der Stadt stinkt es durchdringend nach Müll, der zu lange in der Sonne gestanden hat.

Aber okay, das sind meine persönlichen Aversionen.
Damit euch der Sommer in schöner Erinnerung bleibt und nicht seine Spuren auf eurem Haar hinterlässt, hier einige Tipps und Tricks!

Kaum etwas ist schädigender für euer Haar als die Kombination aus Salzwasser und Sonne. Logisch, Salzwasser hat eine feuchtigkeitsziehende Wirkung - besonders, wenn das Wasser verdunstet und nur noch Salz auf Haut und Haar zurückbleibt, saugt selbiges den Haarschaft regelrecht aus. Das so geschwächte, aufgerauhte und poröse Haar ist UV-Strahlen schutzlos ausgeliefert - es bleicht aus, trocknet und wird irreparabel geschädigt.
Wassertröpfchen auf Haut und Haaren wirken wie kleine Lupen, die das Sonnenlicht bündeln und verstärken - das Ganze ist ein Teufelskreis.
Jetzt möchte ich euch natürlich den Urlaub nicht verderben, und meistens ist das alles nicht so schlimm, wie es jetzt klingt - trotzdem könnte man sich den Griff zur Schere nach dem Urlaub ja sparen, wenn man ein paar einfache Tipps beachten würde - und ohne Reue im Meer und in der Sonne baden ;)

Gegen jede Art von Wasser - salzig oder gechlort - der Top Tipp!
Ölen Ölen Ölen! Wenn eure Haare ohnehin nass werden, macht es auch keinen Unterschied, ob sie geölt und strähnig aussehen.  Ich empfehle ein dickflüssiges, sehr reichhaltiges Öl, am besten Olivenöl (nährt und pflegt gleichzeitig) oder Rizinusöl (fördert nebenbei das Haarwachstum). Seid nicht sparsam mit dem Öl, beim Schwimmen gehen wird sowieso einiges davon abgespült werden.


Kopfbedeckungen jeder Art gegen die Sonneneinstrahlung
Kopftücher, Kappen, Sonnenhüte, von mir aus setzt euch einen Turban auf ;) Alles, was aggressive UV-Strahlung abhält, ist geeignet.


Après Sun Treatment
Nicht nur die Haut braucht nach dem Sonnenbad eine Feuchtigkeitskur, auch die Haare sollten wir nicht vernachlässigen, besonders, wenn wir sie lang wachsen lassen wollen ;) Mit Proteinen und Feuchtigkeit versorgt zum Beispiel eine schöne Ei-Kur:
  • 1 Ei
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Zitronensaft

Alles schön vermengen und auf die feuchten Haare auftragen, 10-20 Minuten einwirken lassen und mit einem milden Shampoo auswaschen.

Ein kleiner Trick ist auch, einfach einen reichhaltigen Conditioner über Nacht einwirken zu lassen - am nächsten Morgen ausspülen und das seidige Gefühl genießen ;)

Und am Rande ...
  • immer viel Wasser trinken
  • Vitamine - besonders Vitamin C - schützen vor Sonnenbrand 
  • bitte die Mittagssonne meiden und auch mal ein paar Stunden im Schatten verbringen
So, jetzt habe ich aber genug schulmeisterlich dahergeredet! Genießt euren Sommer! 

Mittwoch, 22. Juni 2011

Amla Haaröl selber machen - Phase 1


Hallo meine Lieben!

heute möchte ich euch mein neuestes Projekt vorstellen - Amla Haaröl selber machen!!
Die Probleme bei gekauften Ölen liegen auf der Hand - die indischen Firmen, so wie Dabur, produzieren ihre Öle, weils billiger ist, auf Basis von Mineralöl - möchte ich mir nicht auf die Kopfhaut schmieren.
Khadi Öle haben zwar rein pflanzliche Inhaltsstoffe, aber der Preis ... der Preis ...

Sollte dieses Experiment missglücken werde ich mir definitiv das Khadi Amla Haaröl kaufen!

Aber zurück zur Sache:

Zutaten:
  • 1 Glas Bio Planete natives Kokosöl
  • 2 Teelöffel Amla Pulver (z.B. Hesh)
  • 1 Teelöffel Brahmi Pulver (z.B. Hesh)
  • 2 Esslöffel Rizinusöl
Ich gab das Kokosöl in einen kleinen Top und erhitzte es (aber nicht zu stark, wir wollen die Kräuter ja nicht frittieren). Ich gab das Rizinusöl und die Pflanzenpulver dazu und verrührte alles 5 Minuten lang auf der ausgeschalteten Herdplatte. Das sah dann so aus:


Ich füllte nun die ganze Pampe zurück in das Kokosölglas und stellte es zum Auskühlen zur Seite.
Danach ab damit in den Kühlschrank.


In den letzten Tagen habe ich das Glas ab und zu zum Schmelzen in warmes Wasser gestellt, einmal durchgeschüttelt und wieder hart werden lassen. Das Pulver setzt sich dabei am Boden ab.

So mache ich jetzt noch 2 Wochen weiter und dann schaun wir weiter ...
Momentan sehe ich mich noch mit folgenden Problemchen konfrontiert:
  • Der Geruch ist echt fies. Das süßliche vom Kokosöl vermischt sich mit einem seltsam krautigen Geruch der Kräuter. Welche ätherischen Öle dem entgegenwirken könnten, muss ich mir noch überlegen. 
  • Das Filtern - gieße ich die ganze Pampe durch einen Nylonstrumpf? Oder warte ich, bis sich die Kräuter am Boden abgesetzt haben und schabe die obere Schicht ab? 
  • Gebe ich noch andere Ingedienzien dazu? Vielleicht Henna? Oder noch ein Öl?  


    Sonntag, 10. April 2011

    Proteinkur + Farbeziehen extrem

    Hallo meine Lieben,

    da ich in letzter Zeit vermehrt etwas Haarbruch hatte, habe ich mich heute dazu entschlossen, nochmal eine reichhaltige Proteinkur zu machen.
    Dafür nahm ich folgendes Rezept:

    • 500 ml Naturjoghurt, 3,5% Fett
    • 3 Esslöffel Olivenöl
    • 1 Teelöffel Rizinusöl
    Den ganzen Spaß habe ich in einer großen Schüssel angerührt.

    Haare anfeuchten, die Pampe darauf verteilen und zwischendurch überschüssige Flüssigkeit ausdrücken.
    Naja, ich wusste ja bereits vorher, dass Joghurt Farbe aus den Haaren zieht. Ich wusste auch, dass Öl das tut. Deshalb war ich auch über die blau-grauen Schlieren in meiner Dusche nicht sehr erstaunt.

    Das Ganze habe ich c.a. 20 Minuten unter einer Duschhaube einwirken lassen, ich hätte es auch noch länger gemacht, wenn mir nicht dauernd diese hellblaue Brühe den Hals runter gelaufen wäre *grr*
    Ich also wieder unter die Dusche, das gröbste ausgespült und shampooniert.
    Und was da JETZT an Farbe rauskam, das könnt ihr euch nicht vorstellen! Dunkelblau! Als hätte ich gerade erst gefärbt!
    Also entweder es liegt wirklich an der Öl-Joghurt-Kombi oder meine Haare stoßen jede chemische Farbe konsequent ab... Schon ein bisschen seltsam.

    Nicht, dass ich allzuviel gegen ein bisschen Farbeziehen hätte... das schwarz sah doch recht hart aus und ich hätte nichts gegen einen braun-roten Schimmer. Ich frage mich aber wirklich, ob, wenn ich so weitermache, irgendwann meine Naturhaarfarbe rauskommt... Nein, also mit der kann ich mich noch nicht anfreunden...


    Meine Haare fühlen sich nach der Kur jedenfalls gut an, recht trocken, aber weich.
    Mal gucken, ob es in Puncto Haarbruch etwas gebracht hat :)

    Dienstag, 8. März 2011

    Shikakai - Brahmi Haarwäsche

    Aus: Wikipedia

    Shikakai (hindi: शिकाकाई, śikākāī; in Sanskrit Saptala) ist die Frucht der Akazien-Art Acacia concinna, die in Zentralindien wächst.
    Shikakai wird vermahlen und unter Zugabe von Wasser als traditionelles ayurvedisches Shampoo und Haarpflegemittel verwendet.
    Es hat haarpflegende und -aufbauende Wirkstoffe, die vielen industriell gefertigten Shampoos in nichts nachstehen. Zudem ist Shikakai ohne chemische Zusatzstoffe, was es insbesondere für Allergiker, Menschen mit empfindlicher Kopfhaut und Kinder zum idealen Haarpflegemittel macht.

    Ich habe mal wieder eine Kräuterhaarwäsche gemacht. Es hat mich danach gedürstet, Haar und Kopfhaut endlich nochmal eine schöne Pflege zukommen zu lassen, nachdem letztere sich in den letzten Tagen mit viel zu schnellem Nachfetten beschwert hat... Und überhaupt, ständig habe ich das Gefühl, dass sich die unteren Haare im Nacken verkletten. Aber das ist eine andere Geschichte. 

    Ich nahm diesmal 2 gehäufte Esslöffel Shikakai und einen gestrichenen Esslöffel Brahmi Pulver und gab alles ein ein Schüsselchen. Ich vermengte die Pulver mit heißem Wasser und einem Teelöffel Honig zu einem Brei von Porridge-Konsistenz. Dann ließ ich das ganze etwa eine Stunde auf dem warmen Herd stehen. Heraus kam ein etwas dickflüssigerer Brei, der sich gut auf dem feuchten Haar verteilen ließ. 

    Tatsächlich werde ich beim nächsten Mal etwas weniger nehmen, diese Menge war nämlich für meine (ungefähr!!) 80 cm schon etwas zuviel. 

    Meine Dusche sieht weider aus wie ein Schlachtfeld, ich habe Kräuterbrösel auf dem Kopf und meine Haare riechen, als hätte ich sie in einer indischen Gewürzmischung gewälzt - aber ich bin glücklich! 
    Meine Kopfhaut kribbelt und ist warm, fühlt sich an wie gepeelt - einfach wunderbar. Und die paar Häärchen an der Stirn, die schon trocken sind, fühlen sich sauber, kühl, glatt und einfach toll an. 

    Ich liebe dieses Zeug! 

    Mittwoch, 9. Februar 2011

    Honig Ei Shampoo - neues Rezept

    Hallo ihr!

    Ich habe mal wieder ein wenig mit dem Honig Ei Shampoo herumexperimentiert.

    Hier das neue Rezept:
    • 1 Ei
    • 1 Esslöffel Vodka
    • 1 Esslöffel Honig
    • 1 Esslöffel Essig
    • 5 Tropfen Rosmarinöl (oder anderes ätherisches Öl)
    Ei liefert Proteine und reinigt, Vodka und Rosmarinöl reinigen und regen die Durchblutung in der Kopfhaut an, Honig desinfiziert und heilt, Essig schließt die Schuppenschicht und lässt das Haar glänzen.


    Alle Zutaten zusammenmischen und gut mixen, ich benutze dazu einen Milchaufschäumer.




    Ergebnisse bekommt ihr, sobald ich's ausprobiert habe :)

    Eure Prusse

    Dienstag, 25. Januar 2011

    Haarwuchs förderndes Haaröl

    Hallo zusammen!

    Heute stelle ich euch ein Rezept zu einem Gebräu vor, das ich schon lange herstellen wollte, wozu ich in der letzten Zeit nicht gekommen bin.

    Zutaten:
    • Rapsöl als Grundlage, c.a. 150 ml (kann auch jedes andere Pflanzenöl sein, z.B. Sonneblumenöl.... der Eigengeruch sollte sich allerdings in Grenzen halten). 
    • 2-3 Teelöffel Olivenöl
    • 10 Tropfen Rosmarinöl
    • 5 Tropfen Kampferöl
    • 5 Tropfen Zitronenöl
    • 5 -10 Tropfen Teebaumöl, je nachdem, wie die Ansprüche eurer Kopfhaut (fettige Kopfhaut--> mehr Teebaumöl) und eurer Nase sind
    • 1 Teelöffel Rizinusöl (habe leider gerade keins da, werde ich aber nachholen)
    ACHTUNG: Ich habe nur rudimentäres Wissen über Aromatherapie und ätherische Öle, ich habe mein Haaröl so zusammengesmischt, wie ich es für richtig halte. Es kann sein, dass du auf manche Öle mit Hautreizungen reagierst, deshalb bitte ich jeden, der dieses Rezept nachbaut, die ätherischen Öle zuerst zu testen und entsprechend zu dosieren.

    Noch etwas zu den Zutaten:
    Als Grundlage für ein Haaröl, das du auch auf der Kopfhaut anwendest, solltest du immer Pflanzenöl nehmen, das ist wesentlich wertvoller für Haut und Haar. Das Olivenöl habe ich hinzugefügt, weil es noch zusätzliche pflegende Substanzen mitbringt. Man sagt ja auch, Olivenöl dringe bis in das Haar ein und repariere es von innen. Rosmarinöl hilft gegen Schuppen und Haarausfall, Kampferöl regt besonders die Durchblutung der Kopfhaut an, Zitronenöl wirkt antiseptisch und antifungal. Teebaumöl desinfiziert und öffnet die Poren, reguliert damit die Sebumproduktion.
    Dem Rizinusöl wird eine besonders haarwuchsfördernde Eigenschaft zugewiesen, zu blöd, dass ich gerade das nicht hier habe :(  Ich vermenge Rizinusöl gern mit einem dünnflüssigeren Trägeröl, sonst lässt es sich kaum verteilen.

    Das fertige Öl habe ich in eine Sprühflasche gefüllt, in der Hoffnung, es würde als feiner Sprühnebel wieder rauskommen, aber falsch gedacht: Das Öl ist zu dickflüssig, es kommt in einem konzentrierten Strahl raus :(( Schade... kennt vielleicht jemand Sprühflaschen, die für sowas geeignet wären?

    Ausprobiert wird mein neues Öl gleich, dann berichte ich euch darüber. Der Geruch ist jedenfalls schonmal suuper....

    Eure Prusse

    Dienstag, 7. Dezember 2010

    Deep Conditioning Luxus

    Hallo zusammen!

    Hey wahnsinn, zum ersten Mal in meinem Leben habe ich es geschafft, meinen Waschzyklus auf eine Woche auszudehnen, und es war garnicht so schlimm, wie ich gedacht hätte!
    Tag 4, 5 und 6 waren die schlimmsten Tage, aber mit einem sehr streng zurückgekämmten Dutt habe ich es überlebt. Heute Morgen waren die Haare sehr schwer und glänzend, aber nicht direkt fettig... Vielleicht kann ich es noch länger rauszögern?

    Naja, heute habe ich jedenfalls gewaschen und meinen Schädel dann mit einem Conditioner-Spezial verwöhnt:

    1 Swiss-o-Par Haarkur Kissen (Lotos-Sandelholz)
    20 Tropfen Seidenprotein
    1/2 Teelöffel Rizinusöl

    Ins Handtuchtrockene Haar einmassiert, Duschhaube + Handtuchturban drüber und etwa eine Stunde einwirken lassen. Das absolute Verwöhnprogramm ;)

    Ohh ich muss unbedingt diese Winter-Weihnachts Haarkuren ausprobieren:



    Mittwoch, 3. November 2010

    Winter Haar- und Hautpflege

    Hallo Mädels!
    Jaja, der Winter steht vor der Tür und die ersten von uns bemerken schon die  negativen Folgen:
    Trockene Haut, frizzige, splissende Spitzen, Schuppen und juckende Kopfhaut...



    Eines meiner liebsten Mittelchen gegen all diese Symptome ist reichhaltiges, natives Olivenöl.

    Hautpflege
    Eine meiner liebsten Anwendungsmethoden für die Gesichtshaut stammt aus dem Ayurveda.
    Man nehme einige Esslöffel Öl, gebe sie in eine kleine Tasse und erwärme das Öl im Wasserbad.
    Olivenöl haare
    Das warme Öl trägt man großzügig auf die Gesichtshaut auf (auch zum Abschminken am Abend super!) und massiert es mit kreisenden Bewegungen c.a. 5 Minuten lang ein. Das restliche Öl wird mit einem warmen, feuchten Waschlappen abgenommen, dann das Gesicht mit warmem Wasser nochmals waschen.
    Nach dem abschminken und waschen massiere ich gerne ein paar weitere Tropfen Olivenöl in die Haut um die Augen einmassieren oder rühre sie unter meine Hautcreme.

    Haarpflege:
    Für die Winter-Haarpflege benutze ich Olivenöl auf zwei verschiedene Arten: Als Tiefenkur und zum Schutz und zum Nähren im Alltag.
    Für Tiefenkuren wir Olivenöl schon seit Jahrhunderten von Frauen aus dem Mittelmeer-Raum genutzt.
    Ich massiere es etwa 1 mal pro Woche in die Kopfhaut, Längen und Spitzen ein, wickle ein warmes, feuchtes Handtuch um den Kopf und lasse es mindestens 3 Stunden, besser über Nacht (Vorsicht bei weißen Bettlaken!) einwirken. Zum Auswaschen braucht man etwas mehr Shampoo, da das Öl sehr reichhaltig ist.
    Im Alltagsgebrauch verwende ich das Olivenöl genauso wie das Kokosöl (das allerdings leichter ist und deshalb von mir eher im Sommer angewendet wird). Ich tauche eine Fingerspitze in das Öl, verreibe es zwischen den Kuppen und fahre damit durch das untere Drittel meines Haars. Gerne gönne ich auch den splissenden Nackenhaaren eine Extraportion Öl, flechte sie über Nacht ein und am nächsten Tag sind sie wunderbar weich und gepflegt.
    Wenn du es vermeiden möchtest, nach Salat zu riechen, nimm wirklich nur einen Hauch Öl, dann ist der Geruch kaum wahrnehmbar, oder füge einen Tropfen ätherisches Öl (100 Teile Olivenöl zu 1 Teil ätherisches Öl) hinzu.

    Weitere Tipps:
    • Einige Tropfen Olivenöl zum Conditioner hinzugeben
    • Einige Tropfen Olivenöl zum Shampoo hinzugeben
    • Olivenöl ins Honig-Ei-Shampoo einrühren (1 EL auf 1 Ei) siehe Rezept
    Liebe Grüße und einen schönen Herbst-Winter ;)

    Bildquelle: http://weheartit.com/entry/22280151

    Dienstag, 26. Oktober 2010

    Honig Ei Shampoo die Zweite

    Hey Leute,
    so ich hab noch ein zweites Honig Ei Shampoo ausprobiert, das mindestens genausogut funktioniert, wie das letzte. Hier das Rezept!

    Zutaten:
    • 1 Ei (natürlich aus Freilandhaltung)
    • 2 Teelöffel Honig
    • 3 Esslöffel Naturjoghurt
    Alles schön zusammenmischen und eine halbe Stunde stehen lassen (z.B. auf der Heizung). In das feuchte Haar einmassieren, abdecken und 10-15 Minuten einwirken lassen, dann gründlich mit warmem Wasser ausspülen.

    Auch dieses Shampoo reinigt super, der Geruch ist verschwindend gering.
    Doch auch hier war wieder ne Menge schwarz-braune Brühe im Wasser, also sehr Farbziehend!

    Sonntag, 5. September 2010

    Rezepte Rezepte

    Hey ihr Süßen!

    So erstmal noch ein Fazit zu der Henna-Session von gestern:
    Auch wenn man drinnen kaum was von der Farbe erkennt - in der Sonne leuchtet mein Kopf dunkelrot!
    Die Henna-Erfahrenen werden wissen, wovon ich rede *gg*
    Also ich werde es weiter machen, und sei es auch nur zur Pflege (meine Haare sind superweich und ich habe schon seit 2 Tagen dieses kühlende, angenemhm reine Henna-Gefühl auf der Kopfhaut. Es fühlt sich an, als hätte ich meine Kopfhaut mit einem Peeling bearbeitet, eben wie neu geboren ;)).

    Und, wie der Titel sagt, habe ich für euch (und mich) 2 Rezepte ausprobiert. Hier kommen sie:

    Sprüh-Leave-In
    1 leere Sprühflasche
    Seidenprotein (von Spinnrad)
    Conditioner deiner Wahl
    Abgekochtes oder destilliertes Wasser

    Die Srühflasche kannst du von einem anderen Hersteller nehmen, Guhl bietet zum Beispiel Sprüh-Leave-Ins an (allerdings mit Silikonen!)  Ansonsten gibt es sie auch in Apotheken, bei Butlers oder bei eBay.
    Gib c.a. 20 Tropfen Seidenprotein in die gut ausgespülte Flasche. Jetzt noch c.a. 1 Eßlöffel von deinem Lieblings (silikonfreien) Conditioner dazu. Der sollte wie ein Emulgator wirken und dafür sorgen, dass sich die Bestandteile besser verbinden.
    Fülle das ganze mit Wasser auf. Vor der Anwendung immer gut schütteln, bis sich Schaum bildet.
    Nach dem Waschen oder zwischendurch in die Haare sprühen.

    Fazit: Ich finde ihn super! Riecht angenehm, macht die Haare weich und kämmbar, ohne dass sich ein fieser Film bildet.


    Spitzenfluid
    1 kleines Cremedöschen
    1 hitzebeständiges Becherglas
    c.a. 15 g Kakaobutter (von Spinnrad)
    c.a. 20 -30 ml Öle deiner Wahl (ich empfehle Kokos- oder Nussöle)
    falls erwünscht: Ätherisches- oder Parfumöl deiner Wahl

    Wiege die Kakaobutter ab und bringe sie in dem Becherglas im Wasserbad zum Schmelzen. Gib das Öl dazu und lass alles zusammen nochmal warm werden. Gib nun ätherische Öle oder Parfumöle deiner Wahl hinzu.
    Ich selbst habe den Spitzenfluid mit Avocado- und Erdnussöl gemacht und etwas Fliederöl dazugegeben.
    Fülle das flüssige Ölgemisch in das Cremedöschen und stelle es an einen kühlen Platz.
    Sollte dir die Konsistenz noch nicht zusagen, schmelze das Ganze nochmals ein und gib nach Bedarf Öl (das Endergebnis wird weicher) oder Kakaobutter (das Ergebnis wird fester) hinzu.

    Bei diesem Rezept muss man etwas herumexperimentieren, doch ich denke, dass man mit diesem Verhältnis eine schön zartschmelzende Masse erhält.
    Fazit kommt bald :)

    Also in diesem Sinne: Viel Spass beim experimentieren!
    Prusse

    Donnerstag, 2. September 2010

    Längenbild

    Soo ich wollte nochmal ein aktuelles Längenbild hochladen, auf dem man ganz gut sieht, wie weit es noch bis zur Taille ist... :( wenn ihr mich fragt, viiiieel zu weit! 5-7 cm!


    Des Weiteren habe ich in den nöchsten Tagen vor, eine Henna-Session zu machen.
    Habe mir überlegt, eine Mischung aus (noch bei mir vorhandenem) Feuerrot und gekauftem Mahagoni (von Sante) aus dem DM zu verwenden. Das ist zwar kein reines Henna, aber die Inhaltsstoffe sind dennoch rein pflanzlich.
    Und da meine Haare ja wie oben zu sehen ziemlich dunkel sind, wird sich die Farbintensität wohl in Grenzen halten :)

    Okay also zusammenfassend nochmal meine Mischung:
    c.a. 90 g Masria Henna Feurig Rot
    100 g Sante PHF Mahagoni
    1 Tasse Zitronensaft
    Der Rest wird mit starkem Kamillentee aufgegossen

    Die ganze Mischung lasse ich dann heute Nacht ziehen.

    Ergebnisse gibt's sobald ich mich getraut hab ;)
    Prusse

    PS: Hier gibts gute Mischtipps: www.hennaforhair.com